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Legende: Video «Klopp verlangt von seinen Spielern, an die Grenzen zu gehen» abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.06.2019.
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Shaqiri zu Klopp und Nati «Wir sind noch nicht auf dem Zenit»

Am Tag nach dem Portugal-Spiel sprach Xherdan Shaqiri über seine Saison mit Liverpool und die Entwicklung der Schweizer Nati.

An der Medienkonferenz im Trainingscamp der Nati in Porto äusserte sich Shaqiri zu folgenden Themen:

  • Mediale Berichterstattung nach dem CL-Triumph

«Es ist nicht so, dass 11 Spieler den Titel gewinnen. Einige Medien haben schon geschrieben, dass ich an vorderster Front gejubelt habe. Das war nicht so schön. Man sollte doch Stolz sein, dass ein Schweizer diesen Titel gewonnen hat.»

  • Gewinn der Champions League

«Es ist ein Märchen. Ich bin mit Stoke in die Championship abgestiegen und ein Jahr später habe ich die CL gewonnen. Es gibt Spieler, die diese Trophäe noch nie gewonnen haben. Das kann mir keiner mehr wegnehmen.»

Legende: Video «Es ist normal, dass man sich über den CL-Sieg riesig freut» abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.06.2019.
  • Die Party nach dem Finalsieg

«Es war unglaublich, mit 750’000 Fans in Liverpool zu feiern. Ich musste mich zusammenreissen. Auch die Niederländer haben das getan. Die Südamerikaner haben am meisten gefeiert.»

  • Liverpool-Coach Klopp

«Er verlangt viel, wir sind dementsprechend oft an unsere Grenzen gegangen. Er will, dass wir intensiv spielen, wie z.B. gegen Barcelona, das wir überrannt haben. Da muss man auch dem Trainer gratulieren. Denn er hat uns das mitgegeben.»

  • Teilzeitarbeit bei den «Reds»

«Ich bin immer sehr cool geblieben, habe immer gut trainiert. Am Ende muss der Trainer entscheiden. Wenn andere die Nase vorne haben, kann man ja nicht zum Coach gehen.»

  • Die unterschiedliche Rolle in Klub und Nati

«Ich spiele seit 10 Jahren in der Nati. Wir wissen, wie wir unser Spiel aufziehen wollen. Da muss ich mich nicht gross umstellen. Man sieht, dass wir auch mit der Nati auf gutem Weg sind, zu den Besten zu gehören. Aber bei Liverpool ist ein anderer Trainer mit einer anderen Philosophie. Das ist nicht immer einfach.»

Drmic muss wohl auf Klubsuche

Josip Drmic, der im Halbfinal gegen Portugal in der Schlussphase eingewechselt wurde, hat kaum eine Zukunft bei Mönchengladbach. Unter Berufung auf Klubkreise meldet die Rheinische Post, dass der Vertrag des 26-Jährigen nicht verlängert werde. Drmic war 2015 von Bayer Leverkusen zur Borussia gewechselt, kam dort aber auf lediglich 54 Pflichtspieleinsätze. Mehrfach wurde er von Verletzungen zurückgeworfen. Immerhin: Zuletzt war der Nati-Spieler nochmals ein wichtiger Faktor im Gladbacher Spiel.

  • Die spielerische Entwicklung der Nati

«Es ist schön, dass man eine Entwicklung sieht. Wir sind in einem Prozess und sind noch nicht am Zenit. Spielerisch haben wir Fortschritte gemacht, dominieren mittlerweile auch grosse Mannschaften. Wir können uns noch steigern und hoffen, dass wir dann auch einmal ein grosses Spiel gewinnen. Es hat ja nicht jeder Gegner einen Ronaldo.»

Legende: Video «Sind auf dem besten Weg, um mit den ganz Grossen mitzuhalten» abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.06.2019.
  • Offensivlust der Schweizer Mannschaft

«Es ist klar, dass wir eine offensive Ausrichtung haben. Es ist aber auch so, dass wir alle defensiv arbeiten müssen.»

  • Die Connection mit Mbabu

«Er macht das schon sehr gut. Die eine oder andere Flanke könnte er vielleicht zurücklegen. Aber ich verstehe mich sehr gut mit ihm.»

  • Was gegen Portugal gefehlt hat

«Vielleicht die Kaltschnäuzigkeit. Als Mannschaft müssen wir besser verteidigen und vorne mehr Chancen verwerten.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.06.2019, 20:00 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Shaqiri ist der talentierteste Fussballer, den die Schweiz zur Zeit hat. Zudem wirkt er gereift. Ich denke, wir werden noch viel Freude an ihm haben. 30 Einsätze für Liverpool sind nicht berauschend, ich hätte ihm gewünscht, dass er mehr spielt und wenn er spielte, war er auch immer gut. Aber Klopp wollte unbedingt einen Titel, er forcierte Salah, Firmino und Mané ausserordentlich. Andere Offensivkräfte wie Lallana, Sturridge und Origi, alles Nationalspieler,, hatten noch weniger Einsätze.
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  • Kommentar von Theres Keiser  (TheKe)
    Richtig, in der Champions-League hat Shaqiri nicht oft gespielt. Aber er hat sich bestimmt in den Trainings ins Gespräch zu bringen versucht. Somit mussten jene, die dann aufgestellt wurden, noch besser sein. Dies kann sehr wohl ein wichtiger Beitrag fürs Mannschaftsgefüge sein.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Ich bin sicher kein Fan von Shaquiri, doch ich Attestiere im das er eine Topleistung gebracht hat gegen Portugal und das alleine zählt. Für mich war er mit Abstand der beste Schweizer auf dem Platz! Was Herr Brauchli betrifft ist der Fall klar, er hat es nicht so mit Secondos, die passen nicht in sein Nationales Bild!
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