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Das Penaltyschiessen von Frankreich - Schweiz in voller Länge
Aus Sport-Clip vom 28.06.2021.
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Statistik zum Schweizer Coup Erinnerungen an 1992 – doch der Sieg ist einzigartig

Ein Triumph gegen Frankreich, und dann noch im Penaltyschiessen – die Schweiz hat an der EM alte Dämonen abgeschüttelt.

Der Schweizer Sieg gegen Frankreich im Achtelfinal der EURO geht in die Geschichtsbücher ein. Die historische Dimension lässt sich an folgenden Punkten festmachen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Erster Viertelfinal seit 1954: In der Neuzeit war der Schweiz ein Sieg in der K.o.-Phase eines grossen Turniers versagt geblieben. Bei der WM 1994 (Out im Achtelfinal gegen Spanien), der EM 1996 (Out in der Gruppenphase), der EM 2004 (Out in der Gruppenphase), der WM 2006 (Out im Achtelfinal), der EM 2008 (Out in der Gruppenphase), der WM 2010 (Out in der Gruppenphase), der WM 2014 (Out im Achtelfinal), der EM 2016 (Out im Achtelfinal) und der WM 2018 (Out im Achtelfinal) war dieses Unterfangen erfolglos geblieben. Im 10. Anlauf aber klappte es – zum ersten Mal seit der WM 1954, als Italien in einem Entscheidungsspiel bezwungen werden konnte.
  • Erster Sieg gegen Frankreich seit 1992: Nach 29 Jahren und einem Freundschaftsspiel am 27. Mai 1992 (2:1, Doppeltorschütze Christophe Bonvin) gelang es erstmals wieder einer Schweizer Nationalmannschaft, den grossen Nachbarn zu bezwingen.
Christophe Bonvin
Legende: Anno dazumal Andy Egli, Beat Sutter und Dominique Herr beglückwünschen Christophe Bonvin (Mitte, Nummer 9) zu seinen zwei Treffern gegen Frankreich am 27. Mai 1992. Keystone
  • Erster Sieg gegen Frankreich in einem Pflichtspiel: 1:3 (EM 2004), 0:0 und 1:1 (WM-Quali 2005), 0:0 (WM 2006), 2:5 (WM 2014), 0:0 (EM 2016) – so lauteten die Resultate der Nati gegen «Les Bleus» in Ernstkämpfen. Nach 4 Unentschieden und zwei Niederlagen gab es endlich den ersten Sieg.
  • Erster Sieg in einem Penaltyschiessen einer Endrunde: Noch sind die Pleiten gegen die Ukraine an der WM 2006 und Polen an der EM 2016 in Erinnerung: Die Penaltysünder hiessen Marco Streller, Tranquillo Barnetta, Ricardo Cabanas und Granit Xhaka. Dass Ricardo Rodriguez seinen Elfmeter am Montagabend im Spiel und nicht in der Schlussausmarchung verschoss, war im Nachhinein – wenn man so will – ein Segen für die Schweiz.

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Archiv: Das unvergessene Penaltyschiessen gegen die Ukraine
Aus Sport-Clip vom 04.05.2014.
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SRF zwei, sportlive, 28.06.2021, 20:15 Uhr;

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