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Zusammenfassung Schweiz – Kosovo
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
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Testspiel im Letzigrund Die Schweiz muss sich gegen mutigen Kosovo mit Remis begnügen

  • Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft und der Kosovo trennen sich im Testspiel im Letzigrund mit 1:1 unentschieden.
  • Die Schweiz agiert mit zahlreichen personellen Änderungen über weite Strecken zu ideenlos und zu fehlerhaft.
  • Auf Milot Rashicas Führungstreffer antwortet Jordan Lotomba nach einer Stunde mit dem Ausgleich.

Auch im 5. Spiel in Folge kann die Schweizer Fussball-Nati im Letzigrund nicht gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin trat beim 1:1 gegen den Kosovo – die Nummer 109 der Welt – über weite Strecken zu ideenlos und fehlerhaft auf. Die Gäste trugen hingegen mit einer aufopfernden Darbietung ihren Teil dazu bei, dass die Schweiz nach dem 1:2 gegen England am Samstag erneut eine kleine Enttäuschung hinnehmen muss.

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Die Live-Highlights bei Schweiz - Kosovo
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
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So bekundete die Schweiz, auf dem Papier klarer Favorit, über weite Strecken Mühe in der Offensive. Chancen waren lange Mangelware. Bereits in der ersten Halbzeit bekamen die Fans im Letzigund brotlose Kunst geboten. Die Hausherren liessen die letzte Konsequenz vermissen, traten nervös auf.

Die entscheidenden Szenen ereigneten sich im mit gut 20'000 Zuschauern ausverkauften Letzigrund nach dem Pausentee:

  • 52. Minute: Ein kapitaler Fehlpass von Steven Zuber im Mittelfeld leitet den Gegenangriff ein. Zymer Bytyqi lanciert Milot Rashica an der linken Strafraumgrenze. Der erste Schuss des Kosovaren wird geblockt, der zweite Versuch landet dann via Eray Cömerts Hand im Schweizer Tor.
  • 61. Minute: Jordan Lotomba stellt die Schweizer Fussball-Ordnung wieder her. Shaqiri lanciert Kevin Mbabu, der den Ball kurz vor der Grundlinie in die Mitte auf den Kopf von Lotomba legt. Dieser trifft erstmals im Nati-Trikot.

9 Änderungen in Startelf

Der im Gegensatz zum Testspiel gegen England teilweise mutlose Auftritt der Schweizer war vielleicht auch dem Fakt geschuldet, dass Yakin sein Team gleich mit 9 Änderungen in der Startelf auflaufen liess. Einzig Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri durften erneut von Beginn weg ran. Kein Wunder, fehlte die Abstimmung zu grossen Teilen. Dies führte wiederum dazu, dass der Kosovo in seiner mutigen Spielweise immer wieder kleine Nadelstiche setzen konnte.

So kam es denn auch, dass die beste Chance der ersten Halbzeit dem Gast gehörte: Gregor Kobel musste sich in der 33. Minute nach einem Kopfball von Valon Berisha ganz lang machen, um diesen über die Latte zu lenken. Erst wenige Minuten vor dem ersten Pausentee musste auch Kosovo-Goalie Arijanet Muric erstmals eingreifen. Sowohl gegen Zuber (39. Minute) als auch 4 Minuten später gegen Shaqiri entschärfte er zwei satte Schüsse auf seinen Kasten.

Die Nati und das Letzigrund – keine Love-Story

Der «Fluch» der Schweizer Nati im Letzigrund findet damit seine Fortsetzung. Seit 2007 hatte sie im Zürcher Stadion 5 Länderspiele absolviert – und keines davon gewonnen. Und dies der Reihe nach gegen Nigeria, Luxemburg, die USA, Bosnien-Herzegowina und nun den Kosovo.

Nächste Programmpunkte: Auslosung und Nations League

Am Freitag erfährt die Schweizer Nati, gegen wen sie an der WM in Katar antreten wird (21.11. bis 18.12.). Der nächste Zusammenzug steht Ende Mai auf dem Programm. Im Juni absolviert die Schweiz gleich 4 Spiele in der Gruppenphase der Nations League (gegen Tschechien, Spanien und zweimal Portugal).

SRF zwei, sportlive, 29.03.2022, 17:30 Uhr;

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63 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Almen  (Hans (John) Almen)
    Wieder einmal ein unnötig aufgebauschtes Fussball-Freundschaftsspiel!
    Die Presse schreibt im Vorfeld viel zu viel.
    Die erbrachte Leistung der Spieler hat wenig Stil. (mässige Leistung)

    Auf dieser Welt geschehen wichtigere Dinge.
  • Kommentar von Joachim Bretschneider  (Jupp)
    Ein Freundschaftsspiel das ok war. Keiner will sich mehr verletzen da es im Club jetzt in den Meisterschaften ins Finale geht.
  • Kommentar von Marcello Sigrist  (Marsig)
    Christian Wanner. Ich möchte mal ihren Chef sehen, wenn sie ihm eröffnen, dass sie heute nur reduziert arbeiten, da sie keine Lust haben. Die Umstellungen lasse ich nicht als Entschuldigung gelten. Jede Nati sollte auffallen Posten mindestens doppelt besetzt sein, damitfür jeden Spieler ein valabler Ersatz zur Verfügung steht. Der Trainer hat ein Konzept, das von JEDEM Spieler umgesetzt werden muss. Ein einziges Spiel an der WM auf dem Niveau von gestern, kann alle Träume zerstören. Gebt 120 %!!