Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Okafor: «Will für mein Heimatland spielen: die Schweiz» abspielen. Laufzeit 02:53 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.06.2019.
Inhalt

Vor dem Finalturnier Ein stolzer Neuling und ein geduldiger Rückkehrer

Am Sonntag startete die Nati die Vorbereitung für das Nations-League-Finalturnier. Mit dabei: Okafor und Drmic.

Der Ausfall von Breel Embolo war das Glück von Noah Okafor. Der 19-Jährige vom FC Basel wurde von Nati-Trainer Vladimir Petkovic für das Finalturnier der Nations League in Portugal nachnominiert. Der Stürmer ist damit der erste Spieler mit Jahrgang 2000, der ins Schweizer A-Team berufen wurde.

«Das ist eine Ehre. Und es ist eine Bestätigung für meine Leistungen. Ich bin stolz, für dieses Land spielen zu dürfen», sagte Okafor am Tag vor der Abreise. Wegen der Herkunft seines Vaters hätte er auch für Nigeria spielen können. Dies war für ihn aber nie ein Thema: «Für mich war klar: Ich wurde hier geboren und will für mein Heimatland spielen: die Schweiz.»

Er ist wie ein Bruder für mich.
Autor: Noah Okaforüber Manuel Akanji

Der Neuling hat sich nach anfänglicher Aufregung bereits gut bei der Nati eingelebt. Die Mannschaft habe ihn sehr gut aufgenommen. Eine besondere Rolle bei seiner Integration spiele Manuel Akanji: «Er ist wie ein Bruder für mich. Wenn ich Fragen habe, kann ich zu ihm gehen. Dann hilft er mir.»

Am liebsten würde Okafor in Portugal auch gleich seinen 1. Nati-Einsatz bestreiten: «Ich gebe mein Bestes im Training, am Schluss entscheidet aber der Trainer.»

Drmics langer Leidensweg

Erstmals seit der WM 2018 wieder dabei ist Josip Drmic. Der Stürmer blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Bei Mönchengladbach setzte man lange Zeit nicht mehr auf ihn, er kam nur zu 5 Einsätzen. «Mir war klar, wie meine Situation aussieht. Ich bin den Weg trotzdem gegangen, habe mich zusammengerissen und an mich geglaubt.»

Legende: Video Drmic: «Es gibt immer ein Licht im Dunkel» abspielen. Laufzeit 02:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.06.2019.

Gegen Ende der Saison verbesserte sich die Situation von Drmic. Im Schlussspurt überzeugte er bei der Borussia mit guten Leistungen und 2 Toren. «Ich konnte ein paar Spiele machen und mich zeigen. Das ist der Beweis dafür, dass sich die harte Arbeit und die Geduld auszahlt.»

Die schweren Zeiten haben Drmic stärker gemacht. «Ich habe gelernt, das Negative hinter mir zu lassen und positiv zu denken, egal was ist. Es war wichtig, in den ganz schwierigen Momenten stark zu bleiben und weiter Gas zu geben.» Als Lohn für seinen Willen schaffte Drmic den Sprung zurück in die Nati.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 2.6.19, 19:00 Uhr

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Felzmann  (Felzmann Andreas)
    es braucht einzig und allein den klaren befehl des sfv an seinen angestellten petkovic, den jungen und hoffnungsvollen spieler einzusetzen und somit an die schweizer fussball-nati zu binden.
    die schweiz gewinnt das finalturnier eh nicht.
    deshalb immer die neuen, jungen und unerfahrenen spieler einsetzen und die bestandenen zu hause lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan Schöni  (Stefi14)
    Okafor ist ein nicht alltägliches Talent. Ich hoffe, Petkovic lässt ihn dies zeigen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Ich vermute, dass Petkovic, der schlaue Fuchs, den Doppelbürger Okafor mindestens in einem der zwei Spiele einsetzen wird, egal ob mehr oder weniger lang. Dann sind allfällige Diskussionen und Spekulationen betreffend Spielen für Nigeria definitiv vom Tisch. Davon abgesehen sprechen auch sportliche Gründe für einen Einsatz von Okafor. Embolo und Mehmedi fallen ja leider aus. Hopp Schwizz!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen