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Legende: Video Causa Shaqiri dominiert Nati-Zusammenzug vor EM-Quali-Spielen abspielen. Laufzeit 02:35 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2019.
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Vor der Qualifikation zur EM Petkovic über Shaqiri: «Die Motivation fehlt bei ihm»

Vor den EM-Quali-Spielen interessieren vor allem 2 Abwesende: der nicht erwünschte Lichtsteiner und der unmotivierte Shaqiri.

2 Geister beherrschen derzeit die Schweizer Nati. Am Donnerstag steht mit dem EM-Quali-Spiel gegen Irland zwar eine wichtige Partie bevor, doch das Thema bleiben die prominenten Abwesenden Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner.

Er wolle sich auf seinen Klub konzentrieren, hiess es am Freitag vonseiten Shaqiri, als seine überraschende Absenz bekannt wurde. Dem 27-Jährigen läuft es derzeit nicht wie gewünscht. Bei Liverpool kam er in dieser Premier-League-Saison erst zu einem 5-minütigen Kurzeinsatz.

Xherdan Shaqiri wird man in den nächsten Tagen nicht im Nati-Dress sehen.
Legende: «Ein wenig leer» Xherdan Shaqiri wird man in den nächsten Tagen nicht im Nati-Dress sehen. Keystone

Die Pause als das Beste?

Nati-Trainer Vladimir Petkovic sagte an der Pressekonferenz anlässlich des Zusammenzugs in Zürich: «Shaqiri ist im Moment vielleicht ein wenig leer, nicht motiviert. Er hat deshalb nicht das Gefühl, dass er in der Nati den Unterschied ausmachen kann.»

Die fehlende Motivation des 82-fachen Nationalspielers beunruhigt Petkovic – wenigstens äusserlich – aber nicht. «Er hat entschieden, dass diese Pause das Beste für ihn ist.» Die Nati habe auch schon ohne Shaqiri gespielt, deswegen gehe die Welt nicht unter.

Der frischgebackene Nati-Manager Pierluigi Tami bläst ins gleiche Horn. «Wir respektieren Xherdans Entscheid. Ich möchte nun alles tun, um ihn zu unterstützen», sagt Tami.

Noch nicht weit genug

Im Gegensatz zu Shaqiri blieb Stephan Lichtsteiner dem Zusammenzug gezwungenermassen fern. «Er hat noch zu wenig trainiert und ist noch nicht weit genug, um bei uns zu sein», begründet Petkovic das fehlende Aufgebot für den Nati-Captain.

Legende: Video Petkovic zu Lichtsteiner: «Er hat noch zu wenig trainiert» abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.09.2019.

Doch der Coach ist überzeugt: «Wir haben die besten 23 Spieler für die Quali-Spiele aufgeboten.» Am Dienstagabend reisen die 23 Fussballer mit Trainer und Co. nach Dublin und spielen dann am Donnerstag gegen die Iren (20:10 Uhr SRF zwei). Am Freitag fliegen die Schweizer zurück und treffen am Sonntag zuhause in Sion auf Gibraltar (17:30 Uhr SRF zwei).

Sendebezug: Radio SRF 3, Mittagsbulletin, 02.09.19, 12:40 Uhr

31 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Schmutz  (Rickli)
    In der Nati hätte er wenigstens wieder einmal spielen können :))
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    1. Antwort von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
      Er sitzt lieber auf der Bank und jubelt dann jeweils zuvorderst mit... da gehört er zu den Stammjubler...
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  • Kommentar von Martin Meier  (mameschnue)
    Julius Cäsar soll einmal gesagt haben, er sei lieber in einem kleinen Dorf der Erste als in Rom der Zweite. Unsere Fussballer scheinen grossmehrheitlich anders zu denken. Nur sollten sie halt dann nicht enttäuscht sein, wenn sie in "Rom" wirklich nur die Nummer 2 sind. In Basel könnte Shaqiri König sein, in Liverpool halt nicht ...
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Zum Glück, Herr Meier, denken die meisten Fussballer, auch die Schweizer, anders als Julius Cäsar. Es sind ja auch Spitzensportler, die eine Herausforderung suchen und nur relativ wenige Jahre zur Verfügung haben, um ihr Leben zu finanzieren. Cäsar dagegen war ein machtgieriger, rücksichtsloser und blutrünstiger Politiker, den sich moderne Menschen nicht zum Vorbild nehmen sollten. Und sehr lange war Cäsar dann auch nicht der Erste. Seine "Freunde", die gleich dachten wie er, brachten ihn um.
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  • Kommentar von mario hellberg  (fusci)
    Lieber ein Spieler ist ehrlich mit sich und der Mannschaft und gibt zu das es ihm nicht gut geht als das er mitläuft und die Mannschaft blockiert. Chapeau Shaqiri und ich hoffe es kommen wieder andere Zeiten. Sich bei Liverpool durchzusetzen ist kein leictes Ding. Ehrlich gesagt hab ich das auch erwartet.
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