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Nationalmannschaft Wenn die Liebe zum Fussball zwischenzeitlich verloren geht

Die Schweizer Nati hat den Schwung aus dem Estland-Sieg nicht ins Testspiel gegen die USA mitnehmen können. Nach einer harzigen 1. Halbzeit sind die Schweizer erst gegen Schluss in die Gänge gekommen. Vladimir Petkovic sprach von fehlender Liebe zum Fussball.

Kaum Bewegung, keine gelungenen Aktionen, keine Torgefahr - die 1. Halbzeit der Schweiz im Testspiel gegen die USA kann mit einem Wort zusamengefasst werden: schlecht. Auch Nati-Coach Vladimir Petkovic fand keinen Gefallen am Auftritt seines Teams. «Wir haben nicht alles gegeben. Wir müssen aber immer alles geben», lautete die Kritik des 51-Jährigen.

Petkovic: «Haben mehr Liebe gezeigt»

Die letzten 20 Minuten, als die Schweiz mit einem Mann mehr auf dem Feld stand und in der Folge auch Druck auf die dezimierten Amerikaner ausüben konnte, gefielen Petkovic schon wesentlich besser. «Es war viel mehr Bewegung in der Mannschaft», analysierte er und fügte an: «Wir haben wieder mehr Liebe zum Fussball gezeigt.»

Stockers Moment der Genugtuung

Torschütze Valentin Stocker sprach von einem «Ruck», der durch die Mannschaft ging: «Es war ein schwieriges Spiel. Aber das Selbstvertrauen ist zurückgekommen und am Schluss fehlte wenig zum Sieg.» Für den Hertha-Söldner war sein 4. Treffer im Nati-Trikot eine persönliche Genugtuung: «Ich glaube alle haben mitbekommen, dass mir der Treffer in diesem Moment sehr gut getan hat.»

Legende: Video Embolo: «Glücklich, nicht verloren zu haben» abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.03.2015.

Embolo: «Ich war nervös»

Ein persönliches Highlight erlebte auch Breel Embolo, einer der Aktivposten nach seiner Einwechslung. Der 18-Jährige freute sich über sein gelungenes Debüt: «Ich war nervös, als ich auf den Platz kam und ich bin glücklich, dass ich mein 1. Nati-Spiel nicht verloren habe.»

Im Juni wartet Litauen

Nach einer viermonatigen Pause hat die Schweiz das Länderspiel-Wochenende zumindest resultatmässig erfolgreich über die Bühne gebracht. Die Leistung auf dem Platz ist aber durchaus noch steigerungsfähig. Petkovic muss sich nun erneut zweieinhalb Monate gedulden, ehe der nächste Ernstkampf auf dem Programm steht. Am 14. Juni trifft die Schweiz im 6. Spiel der EM-Qualifikation auswärts auf Litauen.

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 31.03.2015, 17:45 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von O. W., Bern
    Trotz den Startschwierigkeiten mit Petkovic und der grossen Kritik, welche ihm entgegen kommt, bin ich sehr zuversichtlich. Es stehen erfolgreiche Jahre vor unserer Nationalmannschaft! Xhaka ist beispielsweise erst 22 Jahre alt und übernimmt schon unglaublich viel Verantwortung. Dazu kommt, dass er spielerisch allen anderen Zentralen in der Nati haushoch überlegen ist. Viele Stammspieler sind noch nicht mal 23 Jahre alt. Das ideale Fussballalter ist jedoch etwa 28 Jahre! Die lernen noch...
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