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Ronaldo-Doublette in Schweden
Aus Sport-Clip vom 08.09.2020.
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101 Tore für Portugal Der Meilenstein des «Monsters»: Ronaldo jagt Daei

Cristiano Ronaldo knackt als erster Europäer die 100-Tore-Marke in Länderspielen. Nun winkt der Weltrekord.

«Es ist, als würde man in einen Zirkus ohne Clowns gehen; in einen Garten ohne Blumen», meinte Cristiano Ronaldo nach dem 2:0 gegen Schweden. Gemeint waren damit die coronabedingt leeren Stadien. So wurde am Dienstag nur eine handvoll Menschen vor Ort Zeuge, als «CR7» wieder einmal Fussballgeschichte schrieb.

Es lief die 45. Minute, als Ronaldo herrlich per Freistoss zum 1:0 traf; sein 100. Treffer im Portugal-Trikot. Nach der Pause legte er per schönem Schlenzer Tor Nummer 101 nach. Zuvor hatte noch kein europäischer Nationalspieler dreistellig für sein Land getroffen. Überhaupt war einzig der Iraner Ali Daei noch produktiver. Er netzte in seiner Karriere 109 Mal ein.

Meiste Länderspiel-Tore in Europa

Cristiano Ronaldo (Portugal)101 Tore in 165 Spielen
Ferenc Puskas (Ungarn/Spanien)84/89
Sandor Kocsis (Ungarn)75/68
Miroslav Klose (Deutschland)71/137
Gerd Müller (Deutschland)68/62
Robbie Keane (Irland)68/146
Zlatan Ibrahimovic (Schweden)62/116
Robert Lewandowski (Polen)61/112

Was besonders erwähnenswert ist: Der 35-jährige Portugiese steuerte zu seinem prall gefüllten Torkonto nur 17 Treffer in Testspielen bei. Landsmann Deco sprach anschliessend vom «Meilenstein eines Monsters». Der Rekordmann selbst meinte wie üblich: «Rekorde kann ich nicht erzwingen. Sie kommen von alleine.» Es ist dennoch zu vermuten, dass er die 109-Tore-Marke so schnell wie möglich knacken will.

SRF zwei, sportlive, 6.9.2020, 20 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Sir Alex Ferguson sagte über ihn:" Cristiano ist ein Trainingsmonster. Er ist der erste im Training und der letzte der den Platz verlässt. Er tut alles um auf dem Platz, immer noch besser zu werden."
  • Kommentar von Michael Dobmann  (Dobi)
    Das Destasterongeschreie braucht niemand.
    Tor hin oder her
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ronalfo ist ein sehr guter Fussballer, funktioniert ähnlich wie Djikovic, ist ein absoluter Egomane und Narisst. Das ist das was störend an ihm ist. Er vergisst dabei immer dass er ohne seine Mitspieler NICHTS wäre, sei es in der Nationalmanschaft oder Club. Er wird wohl bis über 40 spielen, weil er ohne Publikum und Erfolge nicht mehr beachtet wird und dann in ein Loch fallen würde.
    1. Antwort von Toni Schönbächler  (Toni Schönbächler)
      Nun werter Stefan Gisler sie meinten wohl, dass wir es bei Djokovic und Ronaldo mit Narzissten zu tun haben. Diesen Charakterzug kann auf Grund des Verhaltens durchaus bei beiden attestiert werden. Dennoch besteht ein riesiger Unterschied. Während sich Ronaldo -ich bin kein Fan von ihm -immer absolut als Sportler und als Vorbild verhält, kann man dies bei Djokovic bei weitem nicht behaupten. Was dieser im Jahr 2020 alles für „Böcke“ geschossen hat, disqualifiziert ihn als Vorbild und Sportler.
    2. Antwort von Tomi Wunder  (Ivan Zamorano)
      Eben genau nicht. Es zeichnet ihn gerade aus, dass er in den letzten Jahren mannschaftsdienlicher geworden ist. Der Erfolg gibt ihm dabei, gerade mit Portugal, sogar Recht.
    3. Antwort von Domink Rindlisbacher  (DomiTorres9)
      Da spricht der pure Neid. Traurig, wie Leute nach solchen Leistungen immer noch etwas zu kritisieren haben. Was haben Sie erreicht Herr Gisler? SRF-Kommentare zählen hier nicht als Lebenswerk.
    4. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      @Rindlisbacher, Kein Neid auf Ronaldo, er ist trotzdem ein Narzisst und Egomane.
      Betr. Ich selber, habe auch einiges erreicht im Leben und bin durchaus zufrieden damit. Da sie selber nicht zu schreibenden Zunft gehören, habes sie es mit Schreiben auch nicht weit gebracht. Für mich sind Kommentare wie ihre ,,süss,, locken mir jeweils ein Lächeln ins Gesicht, da ich ja irgendwie doch einen Nerv getroffen habe, sonst würden sie nicht Antworten und das ist gut so, macht es spannender. Viel Spass