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Krise hält an Haarsträubendes Italien unterliegt Portugal

Legende: Video Zusammenfassung Portugal - Italien abspielen. Laufzeit 03:40 Minuten.
Aus sportaktuell vom 10.09.2018.
  • Im Rahmen der Nations League verliert Italien gegen Portugal 0:1.
  • Andre Silva ist mit einem herrlichen Schlenzer für das goldene Tor verantwortlich.
  • Die Italiener offenbaren eine äusserst instabile und unsichere Defensive.

Italien kommt weiter nicht auf Touren. Der grosse WM-Abwesende blieb nach dem bescheidenen Remis gegen Polen vom Freitag in Portugal ganz ohne Punkte.

Kurz nach der Pause fiel das einzige Tor der Partie: Nach einem Abstimmungsfehler der italienischen Defensive kam Portugals Andre Silva im Strafraum an den Ball und schlenzte diesen punktgenau in die weite Ecke.

Mehr brauchte Europameister Portugal nicht – obwohl viel mehr möglich gewesen wäre. Italien, das mit einem jungen, eher unerfahrenen Team angetreten war, offenbarte teils haarsträubende defensive Mängel. Eine Auswahl:

  • 27. Minute: Nach einem Tohuwabohu im italienischen Strafraum kommt Bernardo Silva frei zum Abschluss, Jorginho rettet hinter seinem geschlagenen Torhüter Gianluigi Donnarumma auf der Linie.
  • 31. Minute: Kurz darauf ist Bryan Cristante mit einer Hereingabe von Mario Rui überfordert, lenkt den Ball ungeschickt und glücklich an die Latte.
  • 60. Minute: Mattia Caldara schiesst im eigenen Strafraum Kollege Jorginho ab, der Ball fliegt knapp am Gehäuse vorbei.

Einzig Torhüter Donnarumma konnte sich immer wieder auszeichnen und verhinderte einen höheren Sieg Portugals.

Auch offensiv brachte die «Squadra Azzurra» wenig zustande: Zazas Kopfball knapp übers Tor (75. Minute) blieb ein einsames Highlight.

Damit bleibt Italien in der Krise: Aus den letzten 9 Spielen gewann die stolze Fussballnation nur ein einziges. Der neue Coach Roberto Mancini hat mit seiner Mannschaft also noch viel Luft nach oben.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 10.09.18, 22:35 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Danny Kinda (Kinda)
    Bitte sachlich bleiben. Italien hat hier stark experimentiert und eine äusserst junge Mannschaft auf den Platz gestellt die in der Meisterschaft kaum spielt und sich daher auch nicht kennt. Zudem hat der hochgelobte Silva in der Meisterschaft dieses und letztes Jahr auch nicht viel kreiert.
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    1. Antwort von Peter Imber (Wasserfall)
      Wie können Sie eine ganze Mannschaft (Italien) mit einem einzelnen Spieler (Silva) vergleichen?
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    2. Antwort von Lorenzo Ancona (Lyrikliebhaber)
      Wo er recht hat, hat er recht. Im Artikel wird die "äusserst instabile und unsichere Defensive" kritisiert. Die bestand aus Criscito, Romagnoli, Caldara, Lazzari - allesamt die zweite Garde. Das A-Team stand am Freitag gegen Polen auf dem Platz. Der einzige Spieler, der gestern ein zweites Mal von Anfang an spielte, war Jorginho.
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    3. Antwort von Roes Peloes (Roespeloes)
      Italien hat kein Kader zum Experimentieren. Da fehlt es in der 1. und 2. Garde an Qualität. Paolo Rossi hat es gestern im Studio treffend gesagt: Man kann schon auf einzelnen Positionen experimentieren, aber nur wenn man eine starke Rumpfmannschaft hat. Aber praktisch die komplette Mannschaft seit dem Polen-Spiel auswechseln sieht eher nach Verzweiflung als nach Experiment aus. Und "junge Mannschaft" ist ja wohl kein Argument, wenn man das gestrige Portugal anschaut.
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    4. Antwort von André Costa (AndréCosta)
      Rui Patrício 30, João Cancelo 24, Pepe 35, Rúben Dias 21, Mário Rui 27, William Carvalho 26, Rúben Neves 21, Pizzi 28, Bruma 23, André Silva 22, Bernardo Silva 24. (subs: Renato Sanches 21, Gelson Martins 23, Sérgio Oliveira 26). Im durchschnitt 25,07. Italien hat 24,7.. Dass nur Italien eine äusserst junge Mannschaft auf den Platz gestellt hat ist nicht wirklich ein Argument für das Resultat.
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  • Kommentar von Mumi S. (Mumi22)
    Es schmerzt sehr zu sehen, wie Italien - aber auch die Niederlande - immer mehr an Qualität verlieren..
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    1. Antwort von Peter Imber (Wasserfall)
      Wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Deutschland ist auch nicht mehr das, was es noch vor vier Jahren war. Dafür ist z.B. Frankreich wieder stärker geworden und Belgien im Aufwind. Finde es gut, wenn nicht immer nur die gleichen Länder top sind. Ob nun Italien oder Portugal, Holland oder Belgien aktuell stärker sind, tut dem Fussball ja keinen Abbruch. Auf und Ab wird es immer geben und das ist gut so, denn es macht alles spannender.
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