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Medienkonferenz Portugal Zu viele Talente bringen Coach Santos auf die Palme

An der Medienkonferenz der Portugiesen enerviert sich Coach Fernando Santos. Starspieler Bernardo Silva ist hingegen die Ruhe selbst.

Legende: Video Portugals Respekt vor der Schweiz abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
Aus sportaktuell vom 04.06.2019.

Er ist der designierte Nachfolger von Cristiano Ronaldo in Portugals Nationalteam: Bernardo Silva. Kein Zufall also, dass der Star von Manchester City vor dem Heim-Turnier an der Medienkonferenz erscheint.

Sein Coach Pep Guardiola bezeichnete ihn als einen der zwei besten Spieler der abgelaufenen Premier-League-Saison (die Wahl fiel aber auf Virgil van Dijk). Der technisch versierte Flügelstürmer ist ein weiteres Produkt der portugiesischen Fussballschule. Und der nächste steht schon bereit: Joao Felix.

Spielt Joao Felix?

Ob der 19-Jährige gegen die Schweiz sein Debüt gebe, wird Nationalcoach Santos gefragt. «Wenn er nicht bereit wäre, wäre er nicht hier. Unabhängig seines Alters sprechen seine Qualitäten für sich», erwidert Santos trocken.

Es gehe hier nicht um einzelne Spieler, sondern darum, einen wichtigen Titel zu holen. Santos redet sich in Rage, zieht zwischendurch aber ein einfaches Fazit:

Wir haben ein ausgezeichnetes Team, sind nicht abhängig von Spieler A oder B. Portugal hatte schon immer grosse Talente. Aber das war nie ein Problem. Jetzt haben wir sehr viel Talent, da sind wir uns ja einig.

Auch wenn Silva schon ein Star und kein Talent mehr ist, gibt er sich bescheiden: «Ich bin nur einer mehr, der versuchen wird, alles zu geben. Alle 23 hätten es verdient.»

Die Erinnerung an die Heim-EM

Wie gut die Schweiz sei, betonen beide. Über die Favoritenrolle wollen sie nicht reden. Das Team von Coach Petkovic habe sich aus eigener Kraft für dieses Finalturnier qualifiziert. Dieses zu gewinnen, ist für die Portugiesen sehr wichtig. Schliesslich wolle man den eigenen Fans eine Freude bereiten.

Die Erinnerung an die Heim-EM 2004, als man im Final gegen Griechenland verlor, schmerzt immer noch. «Da hatten wir Simao, Figo, Ronaldo und Rui Costa», zählt Santos auf. Damit will er nur erklären, dass die Mannschaft der Star sein muss.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 04.06.2019, 20:00 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Eines der Probleme der portugisischen Nationalmannschaft besteht darin, dass es zwar viele Weltklassetalente gibt, diese sich jedoch zu oft nicht zu einer geschlossenen Mannschaftsleistung finden - ausser an der EM 2016.
    Wenn die Portugiesen gegen die Schweiz als geeinte Truppe auftreten, sind sie brandgefahrlich, wenn "nur" als Einzelartisten, dann kann die Schweiz sie (natürlich selbst mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung) sie schlagen. Sehen wir!
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  • Kommentar von Emanuel L. Scherrer  (emlu92)
    Wer ist dann im Fussball heute kein Talent mehr ???
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