Zum Inhalt springen

Header

Audio
Viele offene Fragen vor dem Auftakt der Nations League
abspielen. Laufzeit 03:04 Minuten.
Inhalt

Uefa tagt am Mittwoch Nations League: Sein oder sein lassen?

Im September trifft die Nati in der Nations League auf die Ukraine. Bis dahin gibt es allerdings viele Fragen zu klären.

In gut zwei Wochen startet die Nations League in die neue Spielzeit. Der Schweizer Nationalmannschaft hat die Auslosung für die zweite Durchführung des Wettbewerbs mit Spanien und Deutschland zwei attraktive Gegner beschert.

Das wäre eigentlich ein Grund zur Freude. Wäre, denn bis zum Auftaktspiel der Nati gegen die Ukraine am 3. September gibt es noch viel zu klären.

Uefa berät sich mit Mitgliedsverbänden

Die Corona-Pandemie schwebt wie ein Damokles-Schwert über dem Wettbewerb. Es stellt sich generell die Frage, ob es überhaupt möglich ist, für die Nations-League-Spiele kreuz und quer durch Europa zu reisen. Dies vor allem deshalb, weil Einreisebestimmungen verschiedener Länder fast täglich ändern.

Robert Breiter.
Legende: Hat derzeit viele Fragen zu klären SFV-Generalsekretär Robert Breiter. Freshfocus

Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit auch Robert Breiter. Momentan steht beim Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) das Auftaktspiel gegen die Ukraine im Fokus. Und damit verbunden zahlreiche Fragen:

  • Ist die Einreise in die Ukraine aus der Schweiz derzeit überhaupt möglich? Und wenn ja, bleibt das auch so?
  • Die Nati-Spieler sind in verschiedenen Ländern Europas verteilt, so zum Beispiel in Deutschland oder England. Können auch diese Spieler in die Ukraine reisen?
  • Auch umgekehrt stellt sich die Frage: Besteht nach der Rückkehr aus der Ukraine eine Quarantänepflicht? Diesen Aspekt muss der SFV für 7 Länder prüfen.

Diese Fragen ziehen einen Rattenschwanz weiterer Unklarheiten nach sich: Würden die Klubs ihre Spieler überhaupt zur Nationalmannschaft gehen lassen, wenn diese danach in Quarantäne müssen? Und wollen die Spieler angesichts der Covid-19-Krise überhaupt reisen?

Fifa verschiebt Länderspiele ausserhalb Europas

Box aufklappenBox zuklappen

Alle vom 31. August bis 8. September geplanten Länderspiele ausserhalb Europas werden verschoben. Das hat der Fussball-Weltverband Fifa aufgrund der Corona-Pandemie am Dienstag mitgeteilt. Die Partien sollen im Zeitraum vom 24. Januar bis 1. Februar 2022 nachgeholt werden.

Am Mittwoch berät sich die Uefa an einer Versammlung mit ihren 55 Mitgliedsverbänden. Nur schon aus finanzieller Sicht ist das Aussetzen der Nations League für die Uefa eigentlich keine Option. Trotzdem stellt sich die Frage, ob und unter welchen Bedingungen der Wettbewerb angesichts der Corona-Situation durchgeführt werden kann.

SRF 4 News, 18.08.2020, 17:40 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Da wir keine Nationalmannschaft haben mit der ich mich noch indendifizieren kann, ist mir das ganze eigentlich ganz egal. Aber zu sagen, aus finanzieller Sicht ist ein aussetzen der Nations League keine Option ist ein starkes Stück. In der CL gibt man den Grossen Clubs einfach mal so 100te Milionen für die bereits qualifizierten in der Gruppenphase, die allerdings nicht dafür machen mussten. Die UEFA sollte in der Zeit besser auf die kleinen Länder achten und denen das viele Geld geben.
    1. Antwort von Pascal Scheidegger  (Pascal S)
      Und warum lesen sie dann Artikel, in denen es um die Nati geht? Und denken sie, es interessiert die Welt, dass sie nicht an der Nati interessiert sind? Der 2. Teil ihres Kommentars wäre ausreichend gewesen.
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Hug, wie Ihr langer Kommentar zeigt, ist Ihnen das Ganze gerade nicht egal. Aber immerhin konnten Sie ein Thema ansprechen, um das es jetzt gar nicht geht, nämlich die Zusammensetzung der Schweizer Nati. Wenn Sie sich mit dieser Nati nicht identifizieren können, ist das eher Ihr eigenes Problem.
  • Kommentar von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
    Klassisch uefa.... Auf der einen seite isolierte top-8-finalturniere austragen und gleichzeitig können die kleinen selber schauen, ob ihre qualispiele quer durch europa überhaupt stattfinden können... Ah ja und länderspiele plant man auch noch dazu^^
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Ähnliche Probleme gibt es auch in der neuen Europa League. So sollte z.B. in der 1. Qualirunde Vaduz am 27. August zuhause gegen eine Mannschaft aus Malta spielen können. Wenn Liechtenstein es gleich hält wie die Schweiz, müsste die Auswärtsmannschaft nach der Einreise zuerst 10 Tage in Quarantäne. Oder gibt es eine Ausnahmebewilligung wie kürzlich in Nyon für ein Team aus Kosovo, welches dann doch einen Corona-Fall hatte?