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Nations-League-Duell der Nati mit der Ukraine geplatzt
Aus sportflash vom 17.11.2020.
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Ukraine in Quarantäne Nati-Spiel wird nicht nachgeholt – Forfait-Sieg für die Schweiz?

  • Die Nations-League-Partie zwischen der Schweiz und der Ukraine ist endgültig abgesagt worden.
  • Grund sind vier weitere Corona-Fälle bei der Ukraine. Der Luzerner Kantonsarzt schickte das gesamte Team in Quarantäne.
  • Nach Angaben der Uefa verfügt die Ukraine nicht über ausreichend Spieler, um die Partie allenfalls am Mittwoch nachzuholen.

Die vier neuen Corona-Fälle bei der Ukraine wurden bei einer nochmaligen Testreihe entdeckt. Nach ukrainischen Angaben handelt es sich um die Spieler Ruslan Malinowski, Sergej Kriwzow und Junior Moraes sowie ein Staffmitglied.

Die Tests waren angeordnet worden, nachdem am Montag Jewgeni Makarenko, Eduard Sobol und Dimitri Risnyk positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Zudem hatte es schon vergangene Woche fünf Corona-Fälle im ukrainischen Team gegeben.

Kantonsarzt ordnet Quarantäne an

Der ukrainische Verband und später auch die Uefa gaben bekannt, die zuständigen Schweizer Gesundheitsbehörden hätten das gesamte Team inklusive Staff in Quarantäne geschickt.

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Kantonsarzt Harstall begründet die Team-Quarantäne
Aus Sport-Clip vom 17.11.2020.
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Die Ukraine kann laut Uefa weder am Dienstag noch am Mittwoch genügend Spieler aufbieten, um eine Durchführung des Spiels zu ermöglichen. Der europäische Verband sagte die Partie deshalb ab. Die Angelegenheit werde nun von der Uefa-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission behandelt.

Schweiz gerettet?

Der wahrscheinlichste Entscheid der Kommission ist eine 0:3-Forfaitniederlage der Ukraine. Die Schweiz würde in der Nations-League-Gruppe 4 damit die Ukrainer noch überholen und einem Abstieg in die B-Liga entgehen. Um sich auf sportlichem Weg zu retten, hätte die Nati einen knappen Sieg benötigt.

Tami: «Wir waren spielbereit»

Pierluigi Tami, Direktor der Nationalteams, bedauerte die Absage. «Wir wären bereit und motiviert gewesen zu spielen.» Auch für eine Verschiebung auf Mittwoch wäre die Nati offen gewesen. «Wir wollten unbedingt eine Entscheidung auf dem Rasen.»

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Tami: «Ein Forfait-Sieg wäre die richtige Entscheidung»
Aus Sport-Clip vom 17.11.2020.
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Nun warte man auf einen Entscheid der Uefa. Für Tami ist klar: Die Schweiz habe viel in das Schutzkonzept investiert und sei spielbereit gewesen. «Aber wir brauchen einen Gegner auf dem Platz. Hier war kein Gegner auf dem Platz. Ein Forfait wäre eine richtige Entscheidung.» Ein Urteil erwarte er allerdings nicht kurzfristig, ergänzte der Tessiner.

SRF zwei, sportlive, 14.11.2020, 20:10 Uhr;

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83 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Wir alle stecken in einer schwierigen Zeit, in welcher die Klassierungen eher zweitrangig sind. Diese schwierige Zeit fordert halt bisweilen ausserordentliche Lösungen, welche nicht für alle Leute (oder Fussballteams) gleich gut oder gleich perfekt sind. Wir sollten es deshalb gelassen nehmen, wie immer auch die UEFA-Kommission entscheidet. Bleibt die Schweiz in der Liga A, ist das toll. Steigt sie in die Liga B ab, ist das kein Unglück. Ich freue mich so oder so auf die künftigen Länderspiele.
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Am grünen Tisch Auf oder Absteigen oder Verbleiben ist nicht schön! Wie schon gesagt, es kann nur eine Entscheidung geben. Wer bei Spielbeginn nicht 7 Spieler aufs Feld schicken kann verliert 0:3! Das ist die Regel.
      Ende der Diskussion! Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss hart bestraft werden!! Selber Schuld. Ich habe kein Mitleid!! Die wussten was sie tun müssten und haben sich nicht daran gehalten. Ich halte mich nämlich auch an die Regeln! So siehts aus lieber Herr Graf!!!!!!!!!!!
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  • Kommentar von Silvio Kohler  (lordprong)
    Ist bei den ganzen Debatten um Sinn und Unsinn eines Forfaits niemandem aufgefallen, dass die Ukrainer ihre Heimspiele mit jeweils über 10000 Zuschauern ausgetragen haben? DAS wäre mal eine Frage, die sich die UEFA stellen muss: so ein Umgang mit der Pandemie ist einfach fahrlässig, und mich überrascht es keineswegs, dass grad bei den Ukrainern das Virus im Team - grassiert. Der Kantonsarzt hat schlicht und einfach die richtige Entscheidung getroffen, während anderswo munter gespielt wird...
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  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Uns wird eingetrichtert, wir sollen unsere Kontakte beschränken und was macht die UEFA.

    SIE LÄSST DUTZENDE VON MANNSCHAFTEN QUER DURCH EUROPA REISEN

    als ob diese mit Niemandem in Kontakt kommen. Man siehts ja an den Zahlen an.
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