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Zusammenfassung Lugano – Luzern
Aus Sport-Clip vom 21.04.2022.
abspielen. Laufzeit 7 Minuten 7 Sekunden.
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4:3 i.E. gegen Luzern Celar pflückt Lugano den Cup-Final vom Tessiner Himmel

  • Der FC Lugano bodigt den FC Luzern im Cup-Halbfinal zuhause im Elfmeterschiessen mit 4:3. Nach 120 Minuten stand es 2:2.
  • Spieler des Spiels ist Zan Celar, der doppelt trifft und den entscheidenden Elfmeter versenkt.
  • Luzern beweist Moral, indem es 2 Mal eine Minute vor Schluss ausgleicht.
  • Im Cup-Final (15. Mai) trifft Lugano auf St. Gallen, das Yverdon besiegt.

Letztlich zogen sie doch noch in den Cup-Final ein, die Luganesi. Zwar erst im Elfmeterschiessen, aber das wird die Tessiner nicht mehr kümmern. Dort brillierten 2 Akteure: Erstens Goalie Amir Saipi, der 2 Versuche parierte. Und zweitens Zan Celar, der den entscheidenden Penalty verwandelte. Hätte es mit dem Sieg nicht mehr geklappt, die Lugano-Spieler hätten sich grün und blau ärgern müssen.

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Die ganze Elfmeter-Schlacht zum Nachschauen
Aus Sport-Clip vom 21.04.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 31 Sekunden.

Celar, der Luzern-Schreck

Denn Celar war gegen Luzern einmal mehr in Torlaune. Bereits in den 4 Duellen der Meisterschaft hatte er 4 Mal getroffen. Im Duell im Cup-Halbfinal netzte er 2 Mal ein:

  • 72. Minute: Kevin Rüegg wird halbrechts auf die Reise geschickt und legt auf der Grundlinie zurück in den Strafraum. Luzern-Verteidiger Denis Simani will klären, schiesst allerdings nur Marius Müller, seinen eigenen Torwart, an. Der Abpraller landet genau bei Celar, der gedankenschnell einschiesst. Die verdiente erste Führung für das Heimteam.
  • 93. Minute: Martin Frydek spielt nach einer Ballannahme von Adrian Durrer im Strafraum den Ball mit der Hand – der VAR zeigt Schiedsrichter Fedayi San die Szene am Bildschirm, ehe es Penalty gibt. Celar verwandelt nach kurzem Verzögern beim Anlauf souverän zum 2:1.

Dazwischen hatte Luzerns Silvan Sidler Luzern in die Verlängerung gerettet. Er ging auf der rechten Seite vergessen und konnte unbedrängt einschiessen (89.). Bis auf 2 Chancen von Frydek (77.) und Simani (78.) und eine kurze Druckphase zum Schluss der Verlängerung konnten die Luzerner Lugano aber nie in die Bredouille bringen. Letztere brachte Luzern den 2:2-Ausgleich durch Asumah Abubakar und rettete die Innerschweizer ins Elfmeterschiessen (119.).

Luganos starke, aber unbelohnte 1. Halbzeit

Dass der Sieg der Luganesi verdient ist, hatte sich das Heimteam auch mit einer starken ersten Hälfte erarbeitet. Die beiden hängenden Angreifer Olivier Custodio und Mattia Bottani zeigten sich immer wieder gefährlich. Ersterer sah seine Versuche in der 6. und 10. Minute von Luzern-Goalie Müller pariert. Bottani scheiterte am klärenden Frydek (19.) und schoss Lugano vermeintlich in Führung (38.). Das Tor zählte aber wegen eines vorangegangenen Fouls von Celar an Simani nicht. Diesen Fehler sollte der Slowene später bekanntlich mehr als wiedergutmachen.

Im Cup-Final am 15. Mai wartet nun der FC St. Gallen, welcher den Challenge-Ligisten Yverdon 2:0 besiegte. In den bisherigen 3 Saison-Duellen gab es je einen Sieg und ein Unentschieden. Zum 4. Duell und damit der Final-Hauptprobe kommt es in der Meisterschaft am Sonntag.

SRF info, sportlive, 21.04.2022, 19:45 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Maier  (Das Merkel dir)
    Aber Zeidler ist der schlimmste...

    Ironie off
    1. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      Ich glaube, der meistbeschäftigte Mann am Cupfinal wird der 4. Offizielle zwischen den zwei Coachingzonen. Freiwillige vor:-)
  • Kommentar von Roland Moeri  (Gascoigne)
    Croci Torti, der Klopp für ganz Arme. Was der sich an der Seitenlinie, natürlich immer ausserhalb der Coachingzone, alles herausnimmt, nervt auf Dauer. Chapeau an Frick, der sich (fast) nicht anstecken liess.
    Lugano insgesamt verdient weiter, leider wird der Cupfinal stimmlich eine einseitige Angelegenheit…
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Es war ein toller und typischer Cup Fight mit lange ungewissen Ausgang und mit einem Glücklichen Sieger Lugano!
    1. Antwort von Rothensteiner Felix  (Rothensteiner)
      Glücklich war in diesem Spiel nur der FCL, der nach gleich zwei Last-Minute Toren überhaupt die Möglichkeit bekam, noch am Penalty-Shootout teilzunehmen.

      Nun wird das Wankdorf zu 80% in Grün-Weiss eingefärbt sein.