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Frick: «Die vielen ‹Finalspiele› brauchen Energie»
Aus Sport-Clip vom 21.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 26 Sekunden.
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Der Titelverteidiger in Lugano Luzern will mit Schub und Jokern in den Cupfinal einziehen

Die Luganesi spielen zwar die bessere Saison, doch vor dem Cup-Halbfinal liegt das Momentum auf Seiten der Gäste.

Beim FC Luzern ist einen Monat vor Saisonende noch alles möglich – vom Cupsieg bis zum Abstieg oder beides zusammen. Die Innerschweizer wandern somit derzeit von Finalspiel zu Finalspiel, mal geht es um den Liga-Erhalt und mal – wie am Donnerstagabend in Lugano – um einen Titelgewinn.

«Das braucht Energie», bestätigt Mario Frick, Trainer des Titelverteidigers, vor dem Halbfinal im Tessin. «Aber dafür sind wir ja da.»

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Das Cup-Halbfinalspiel zwischen Lugano und Luzern sehen Sie am Donnerstag ab 19:35 Uhr live auf SRF info (danach Wechsel auf SRF zwei) und in der SRF Sport App.

Die letzten «Finalspiele» liefen positiv für den FCL: Gegen GC und auch gegen Cup-Gegner Lugano holte man zuletzt einen 0:2-Rückstand noch zum 2:2 auf, und vor allem der Sieg gegen die zuvor in der Rückrunde noch ungeschlagenen St. Galler vom Ostermontag ist Gold wert. «Das gibt uns einen Riesenschub», so Frick.

Der Schub vor dem Duell im Cornaredo war nötig, denn die Luganesi spielen eine markant bessere Saison als die Luzerner. Auf dem vierten Rang, nur knapp hinter Noch-Meister YB klassiert, gewannen sie in dieser Saison drei der vier Direktbegegnungen gegen den FCL.

«Aber diese Saison hatte jedes Team seine Probleme gegen Lugano. Es ist einfach wichtig, mit welcher Mentalität wir auf den Platz kommen und wie aggressiv wir auftreten. Wir wollen sie nicht ins Spiel kommen lassen», betont Frick.

FCL-Joker «sind wichtiger Trumpf»

Zuletzt ist Lugano ein wenig ins Straucheln gekommen. Aus den letzten drei Spielen holte die Mannschaft von Mattia Croci-Torti nur einen Punkt. Die Formkurve spricht damit eher für den FCL, und auch das letzte Cup-Duell ging aufs Konto der Innerschweizer. Erst letzte Saison eliminierte der FCL die Tessiner im Viertelfinal und marschierte danach zum Cupsieg.

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Archiv: Luzern schlägt Lugano im Cup-Viertelfinal
Aus Sport-Clip vom 13.04.2021.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 13 Sekunden.

Gleiches soll auch heuer wieder erreicht werden. Eine zentrale Rolle dabei könnten wiederum die Luzern-Joker einnehmen. Bei den letzten drei Punktgewinnen erzielten die Einwechselspieler Dejan Sorgic, Ibrahima Ndiaye, Silvan Sidler und Co. fünf der sieben Treffer.

«Diese Spieler bringen immer wieder Qualität ins Spiel. Sie freuen sich, wenn sie spät noch den Unterschied machen können. Das ist ein wichtiger Trumpf im Abstiegskampf – und jetzt hoffentlich auch im Cup», sagt Frick.

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Frick: «Joker sind hoffentlich auch im Halbfinal ein wichtiger Trumpf»
Aus Sport-Clip vom 21.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 57 Sekunden.

SRF zwei, Super League – Highlights, 18.4.2022, 19:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Ich hoffe nicht, dass Luzern das Schaft, denn die würden im Europacup wieder eine unternull produzieren!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Schärer, es geht jetzt zuerst einmal um den Einzug in den Cupfinal und noch nicht um einen Platz in Europacup. Die Alternative zu Luzern als Finalteilnehmer wäre Lugano. Würde Ihnen das besser passen?
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Zum Audioeitrag "Als «David» FC Wil im Final 2004 «Goliath» GC in extremis schlug": Der FC Wil spielte damals nicht in der Challenge League, wie vom Fachmann gesagt wird, sondern in der Super League. Ausserdem hatte Wil nur drei Wochen vorher in der Meisterschaft im Hardturm gegen GC mit 2:1 gewonnen. Der Sieg im Cupfinal auf neutralem Boden kam deshalb nicht völlig überraschend. Aber die verklärende Mythenbildung überlagert in der Erinnerung halt ein Stück weit die damaligen Gegebenheiten.