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Schweizer Cup: Halbfinal 0:2 gegen SLO: Grasshoppers verpassen Einzug in den Cupfinal

  • Die Grasshoppers verlieren den Cup-Halbfinal bei Stade-Lausanne-Ouchy mit 0:2.
  • Auf der Pontaise bringt Landry Nomel die Hausherren in Front (52.). Nach der roten Karte gegen Sven Köhler (83.) macht Vasco Tritten mit einem direkt verwandelten Eckball (!) den Deckel drauf (90.).
  • Während GC nicht aus der Misere findet, realisiert SLO den grössten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Es war der letzte Höhepunkt – und besiegelte gleichzeitig das Scheitern von GC im Cup-Halbfinal an Stade-Lausanne-Ouchy: Vasco Tritten trat in der 90. Minute einen Eckball und zirkelte diesen so perfekt rein, dass der Ball über Justin Hammel hinweg ins Netz flog. Ein direkt verwandelter Corner zum 2:0 für die unterklassigen Waadtländer – der Jubel kannte vor über 6000 Fans keine Grenzen.

Zwar gab es anschliessend 9 Minuten Nachspielzeit, doch an ein Comeback von den Grasshoppers war nicht mehr zu denken. Der Rekordcupsieger agierte seit der 83. Minute und einer Notbremse von Sven Köhler nur noch zu zehnt. Die Zürcher wirkten in den Schlussminuten niedergeschlagen, nach vorne ging nichts mehr. Und so durfte sich Stade-Lausanne-Ouchy über den grössten Erfolg der Vereinsgeschichte freuen.

Herrlicher Schlenzer zum 1:0

Das Team von Dalibor Stevanovic verdiente sich den Einzug in den Cupfinal mit einer mutigen, kämpferischen und abgeklärten Darbietung – insbesondere in der 2. Hälfte, als die Westschweizer nie Gefahr liefen, in Rückstand zu geraten. SLO suchte immer wieder den Weg nach vorne und tauchte häufig gefährlich vor dem GC-Gehäuse auf.

So auch in der 52. Minute – der Anfang vom Ende für die Grasshoppers. Wie Arjen Robben zu seinen besten Bayern-Zeiten zog Stade-Lausanne-Ouchys Landry Nomel in der 52. Minute von der Seite nach innen und platzierte den Ball herrlich in der weiten Ecke. Statt den Angreifer unter Druck zu setzen, zogen es die GC-Verteidiger vor, zuzuschauen.

Lattenkopfball von GC

Das 1:0 fiel nicht aus dem Nichts. Nur wenige Sekunden zuvor hatte Hammel schon einen tückischen Flatterball von Keasse Bah parieren müssen. Eine Reaktion auf den Rückstand gab es von den Zürchern nicht. Stattdessen scheiterte SLO-Angreifer Malko Sartoretti in der 75. Minute am Pfosten. 8 Minuten später folgte der Platzverweis gegen Köhler – der vorzeitige Genickbruch für GC.

Ausgerechnet Köhler hätte seine Farben in der 35. Minute beinahe in Führung gebracht. Im Anschluss an einen Eckball nickte der aufgerückte Verteidiger eine Flanke von Captain Amir Abrashi an den Querbalken. Es war die grösste und gleichzeitig letzte gute Chance der Gäste, die nun bei 6 Niederlagen aus den letzten 7 Spielen stehen.

So geht's weiter

Der 101. Final des Schweizer Cups findet am Pfingstsonntag, 24. Mai, im Berner Wankdorf statt (Anpfiff um 14:00 Uhr). Auf wen Stade-Lausanne-Ouchy dann trifft, entscheidet sich am Sonntag beim Halbfinal-Duell zwischen Yverdon und St. Gallen (ab 14:45 Uhr live auf SRF zwei).

Schweizer Cup

SRF info, sportlive, 18.04.2026, 19:00 Uhr ; 

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