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Super League 2:1 in Luzern – Basel ist Schweizer Meister

Dank einem 2:1-Sieg in Luzern steht der FC Basel 6 Runden vor Schluss als Schweizer Meister fest. Es ist der 20. Titel in der Klubgeschichte für den FCB, der 8. Triumph in Serie.

Legende: Video Basel krönt sich in Luzern zum Meister abspielen. Laufzeit 05:40 Minuten.
Aus sportaktuell vom 28.04.2017.
  • Doumbia und Steffen erzielen Basels Tore beim 2:1-Sieg in Luzern.
  • Der FCB steht damit als Schweizer Meister fest. Zum 8. Mal in Serie, zum 20. Mal in der Klubgeschichte.

Dass der FC Basel auch in der Saison 2016/17 Schweizer Meister werden würde, zeichnete sich bereits seit Monaten ab. Offen war einzig, in welcher Runde der FCB seinen 8. Titelgewinn in Serie perfekt machen würde.

Souveräne Leistung auch in Luzern

Nun ist es also soweit: Nach dem 2:1-Sieg in Luzern in der 30. Runde kann Basel auch rechnerisch nicht mehr von der Tabellenspitzen der Super League verdrängt werden. So souverän Basel den Titel holte, so souverän war die Basler Leistung auch im «Meisterspiel».

Legende: Video Doumbias Treffer zum 1:0 abspielen. Laufzeit 00:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.04.2017.

Seydou Doumbia brachte den FCB bereits nach wenigen Sekunden in Führung. Der Ivorer profitierte bei seinem Treffer von der herrlichen Vorarbeit von Mohamed Elyounoussi. Der Norweger lancierte Doumbia mit einem perfekt getimten Pass in die Schnittstelle.

In der Folge hatte Basel die Partie weitgehend im Griff, auch wenn Luzern in einigen Szenen für Torgefahr sorgen konnte:

  • 34. Minute: Hekuran Kryeziu kommt im Strafraum nach schöner Vorarbeit von Markus Neumayer unbedrängt zum Abschluss, scheitert aber an Basel-Keeper Tomas Vaclik.
  • 64. Minute: Tomi Juric lässt per Brust auf Cedric Itten abtropfen. Der 20-Jährige pfeffert den Ball aus kurzer Distanz jedoch weit übers Tor.
  • 88. Minute: Itten legt im Strafraum am bodenliegend für den eingewechselten Marco Schneuwly auf. Dieser versenkt sicher zum 1:2-Anschlusstreffer.
Legende: Video Steffens Schlenzer zum 2:0 abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.04.2017.

Für mehr reichte es Luzern nicht, weil Basel in der Offensive einmal mehr seine in dieser Saison so beeindruckende Effizienz bewies: Mit einem schönen Distanzschuss sorgte Renato Steffen nach 70 Minuten für das 2:0 – es war Basels zweite grosse Chance in diesem Spiel.

Sechs Runden vor Schluss also kann der FCB seinen 20. Titel feiern. Und sich auf den 2. Stern freuen, der ab nächster Saison Basels Trikot zieren wird. Der Konkurrenz bleibt einmal mehr das Nachsehen. Und war so früh wie nie zuvor: Ein Meistertitel sechs Runden vor Schluss bedeutet Rekord.

Legende: Video 8. Titel in Serie – eine Würdigung abspielen. Laufzeit 01:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.04.2017.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 28.04.2017, 19:40 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Lutz (Romi)
    Gratulation FC Basel! Alle Jahre wieder... Wer sonst, als der FCB wird Schweizer Fussballmeister in der SL? Das ist schon einfach langweilig. Richtig monoton, diese Dominanz. Sind die anderen Clubs, nicht in der Lage dem FCB das Wasser zu reichen, oder sind Sie zu stark für alle? Ich glaube, beides trifft ein wenig zu. Aber so überragend, wie es aussieht, waren Sie dann doch nicht immer. Vorallem in der Devensive habe Sie dann manchmal auch ziemliche Patzer und Aussetzer.
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  • Kommentar von Hans-Jürgen Lüthi (Rivellino)
    Herr Hofer es ist sicher Interessanter Schwingen und Hornussen anzuschauen als eine Schweizermeisterschaft im Fussball, wo nur dank dem Finanziellen der Meister Erkoren wird! Basel ist für mich eine Enttäuschung wie sie Spielerisch zum Meister gekommen sind! PS. Gehen Sie einmal zu einem Schwingtag wenn Sie Sportlich etwas erlebenwollen, das ist Leistung!!
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Ja klar, eine spannende Meisterschaft wünscht sich wohl jeder, inklusive einiger FCB-Fans. Sogar selbst wenn mal ein anderes Team Meister werden würde, könnte ich zumindest dies verkraften. Hier packe ich gerne mal wieder alte Erinnerungen aus, als es damals in den 70iger Jahren die unglaublichen Fights mit dem FCZ, GC und/oder Servette gab. Die Freude bei jenen Meistertiteln war halt wegen der Spannung und der "Nicht-Selbstverständlichkeit" spontaner. Heute freue ich mich auch... aber anders.
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