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2 Spiele der Super League Lugano bezwingt Meister FCZ – FCB mit erkämpfter Nullnummer

  • Der FC Lugano kommt in der 35. und vorletzten Runde der Super League zuhause gegen den FC Zürich zu einem verdienten 2:1-Sieg.
  • Basel erkämpft sich bei Servette einen Punkt (0:0) und verteidigt im Fernduell mit YB Platz 2.
  • Im Kampf um den Klassenerhalt ist GC dank einem 3:2 gegen St. Gallen so gut wie gerettet, Luzern kann der Barrage derweil nicht mehr aus eigener Kraft entrinnen.

Lugano – FCZ 2:1

Im Duell Meister gegen Cupsieger hatte Letzterer in einer animierten Partie knapp die Nase vorn. Matchwinner für Lugano war Mittelfeld-Regisseur Jonathan Sabbatini mit einem Doppelpack.

Obwohl tabellarisch für die beiden Teams nicht mehr viel geht, zündeten sie ein wahres Startfurioso. Nach nur 3 Minuten lauerte der FCZ-Georgier Akaki Gogia nach einer Hereingabe am 2. Pfosten. Die noch etwas schläfrige Lugano-Abwehr wurde überrumpelt, Gogia traf per Direktabnahme zum 1:0. Doch Routinier Sabbatini hatte postwendend eine Antwort bereit und glich nach einer schönen Kombination für Lugano aus (4.).

Video
Sabbatinis perfekte Antwort auf Gogias frühen Führungstreffer
Aus Sport-Clip vom 19.05.2022.
abspielen. Laufzeit 43 Sekunden.

Die Entscheidung führte Sabbatini bereits nach einer halben Stunde herbei: Die Luganesi hatten einen Freistoss im Mittelfeld blitzschnell ausgeführt, Numa Lavnachy fand Sabbatini und dieser das Tor zum 2:1.

In der Folge powerten beide Teams weiter, blieben aber unglücklich im Abschluss. So scheiterten Wilfried Gnonto für den FCZ sowie Mattia Bottani und Sandi Lovric an der Torumrandung. Die grösste Chance auf den Ausgleich nahmen sich die Gäste aus Zürich gleich selber: Die beiden Knipser Assan Ceesay und Blaz Kramer liefen sich im Fünfmeterraum gegenseitig über den Haufen.

Luganos Sandi Lovric gratuliert Doppel-Torschütze Jonathan Sabbatini.
Legende: Doppeltes «High-Five» Luganos Sandi Lovric gratuliert Doppel-Torschütze Jonathan Sabbatini. Freshfocus/Claudio Thoma

In den Schlussminuten erhöhte der eingewechselte Mohammed Amoura eigentlich noch auf 3:1, sein Treffer wurde aber mit etwas Verspätung wegen Handspiels aberkannt. Tatsächlich touchierte der Algerier den Ball leicht mit der Hand, der Entscheid ist allerdings hart.

Servette – FCB 0:0

Servette sicherte sich mit 1 Punkt aus der Nullnummer gegen Basel seinen Status in der Super League auch rechnerisch, die Genfer dürften mit der Ausbeute aber nicht zufrieden sein.

Während Basel über weite Strecken wenig fürs Spiel tat, zeigte sich Servette zumindest phasenweise spielfreudig und suchte vor allem in der 2. Halbzeit den Treffer deutlich intensiver. Gegen Ende ging der müde Kick gar in eine heisse Schlussphase über, in der die «Grenat» gleich reihenweise scheiterten.

20 Minuten vor dem Ende scheiterte der umtriebige Timothé Cognat mit einem Versuch per Fussspitze am hervorragend reagierenden FCB-Goalie Heinz Lindner. In den Schlussminuten verpasste Servette-Joker Ronny Rodelin gleich zwei Hochkaräter: Erst schoss er aus wenigen Metern alleine vor dem Tor über die Latte, dann scheiterte er aus ähnlicher Position und ebenso freistehend per Kopf an Lindner.

Video
Servettes Rodelin vergibt gleich 2 absolute Hochkaräter
Aus Sport-Clip vom 19.05.2022.
abspielen. Laufzeit 39 Sekunden.

Weil YB bei Luzern nicht über ein 2:2 hinauskam, verteidigten die «Bebbi» ihren 2. Platz in der Tabelle erfolgreich.

SRF zwei, Super League – Highlights, 19.05.22, 22:35 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Zaugg  (rägetag)
    Grundsätzlich der Schweizer Profi -Fussball ist hinteres Mittelmas, egal was für eine Manschaft, mehr nicht
    darum lob ich mir den Amateurfussball
  • Kommentar von Roland Moeri  (Gascoigne)
    Erbärmlich wie sich der FCB präsentiert - Null Torschüsse..
    Und Lindner, der als Einziger Leistung zeigt, möchte Degen ja ersetzen. Der FCB versinkt im Mittelmass.
    1. Antwort von Toni Waldberg  (Anton)
      Achso ja der Degen... und der Marwin... 1+1...
  • Kommentar von Roland Moeri  (Gascoigne)
    Lugano spielt so einen tollen Fussball und fast niemanden interessiert’s…
    Zuschauerrekord mit knapp über 5‘000 Nasen, davon wohl noch 509 blau-weisse.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      "Wir" reisten mit 15 Cars aus Zürich an. 1200 FCZler trifft's wohl eher. Höhepunkt des Spiels war das Feuerwerk, das auch von den Bianconeri Applaus bekam.
    2. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      In dem Fall noch bedenklicher…
    3. Antwort von Ernst Wenger  (Berner, durch und durch)
      @Moeri: Ich hatte mich letzten Sonntag in der Tat auch gefragt, von wo diese 10'000 Lugano-Anhänger am Cupfinal kamen, wenn sonst an den Heimspielen selten mehr als 2'500 Fans anwesend sind. Man könnte fast meinen im Tessin herrsche bei den Fans Schicht-Betrieb...
    4. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Doch mich interessierts. Lugano hat die Liga in dieser Saison tüchtig aufgemischt mit ihrem erfrischenden Fussball. Habe mich manchmal aufgeregt über das zappelige Coaching von CT. aber im Nachhinein hat er eben alles richtig gemacht; den Pokal geholt und den zukünftigen Meister geschlagen. Das ist Fact und wenn die TessinerInnen das (noch) nicht honorieren dann ist es nicht das Problem des Teams und dessen Trainer, Forza Lugano!
    5. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      @ Wenger
      Schichtbetrieb :-)
      @Singer
      Keine Zuschauer, keine Sponsoren, so einfach ist das, normalerweise. Da aber Lugano einem reichen Ami gehört, sind die Interessen wohl anders gelagert…