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Zusammenfassung Servette – Lugano
Aus Sport-Clip vom 11.05.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 14 Sekunden.
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3 Penaltys in Genf Oberlin spuckt Lugano spät in die Suppe

  • Lugano und Servette teilen in der 34. Runde der Super League beim 2:2 im Stade de Genève die Punkte.
  • Drei der vier Treffer fallen per Penalty, Dimitri Oberlin verwertet seinen Versuch erst in der 91. Minute.
  • Die Hauptprobe für den Cupfinal gegen St. Gallen gelingt Lugano damit nur bedingt.

Nach dem 2:1 durch Sandi Lovric in der 63. Minute war Lugano auf gutem Weg, das letzte Spiel vor dem Cupfinal gegen St. Gallen am Sonntag siegreich zu gestalten. Dass die Tessiner nach einem Kurztrainingslager im Raum Genf nun doch mit gemischten Gefühlen ins Wankdorf reisen, lag an der dritten VAR-Intervention in der Hauptprobe gegen Servette.

Schiedsrichter Luca Cibelli hatte Steve Rouiller für eine angebliche Schwalbe verwarnt, musste sich aber korrigieren. Der Genfer war im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht worden. Der eingewechselte Dimitri Oberlin verwertete den Penalty zum späten 2:2 und sicherte Servette damit nach vier Niederlagen in Folge wieder einmal einen Punkt.

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Oberlin verwertet Penalty Nummer 3
Aus Sport-Clip vom 11.05.2022.
abspielen. Laufzeit 44 Sekunden.

Zweimal Hands, zweimal Penalty

Es war bereits das dritte Mal, dass Cibelli von den TV-Bildern eines Besseren belehrt wurde. Auch bei den Penaltys zuvor war der Mann in Gelb mit seinen Entscheiden auf dem Platz falsch gelegen:

  • 10. Minute: Nicolas Vouilloz wird von Mattia Bottani zwar angeschossen, verhindert dabei aber mit dem Arm einen möglichen Treffer. Zan Celar erzielt vom Punkt das 1:0 für Lugano, sein 10. Saisontor.
  • 52. Minute: Luganos Adrian Durrer schiesst sich den Ball bei einem Klärungsversuch an den Arm. Chris Bedia übernimmt die Verantwortung und trifft zum 1:1.

Die Tessiner waren schwungvoll in die Partie gestartet. Nach dem 1:0 vergaben Celar, der aus spitzem Winkel das leere Tor verfehlte, und Hadj Mahmoud das 2:0. Letzterem blieb der krönende Abschluss eines wunderbaren Angriffs verwehrt: Von Celar perfekt in Szene gesetzt, sah er seinen Seitfallzieher von der Latte abprallen (27.).

Servette zeigte jedoch Stehauf-Qualitäten. Kurz vor Oberlins Schlusspunkt hätte auch Ronny Rodelin das 2:2 erzielen können, scheiterte jedoch am Pfosten. Das Remis war für das Team von Alain Geiger also mit Sicherheit nicht gestohlen.

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Mahmoud mit Wucht und Eleganz – aber ohne Tor
Aus Sport-Clip vom 11.05.2022.
abspielen. Laufzeit 39 Sekunden.

Cupsieg für das europäische Geschäft wohl zwingend

Lugano konnte den Abstand zum drittplatzierten YB durch das späte 2:2 nur auf 5 Punkte verkürzen. Die Türe zum Europacup bei einer allfälligen Niederlage im Cupfinal schliesst sich bei nur noch zwei ausstehenden Partien in der Super League immer mehr.

Nach dem Cupfinal empfängt Lugano am Donnerstag in einer Woche den FCZ. Servette spielt gleichentags zuhause gegen Basel.

SRF zwei, sportlive, 11.05.2022, 20:10 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Held Tobias  (kick_tt)
    Kann mir jemand erklären, wieso es beim ersten Penalty von Servette Handspiel des Lugano-Verteidigers war? Nach der neuen Handspielregel ist es doch kein Handspiel mehr wenn man sich selbst anschiesst?
  • Kommentar von Raphael Wolf  (Schnabeltier)
    Ich verstehe nicht, wieso Servette nur so wenige Zuschauer hat. Sie haben ein tolles Stadion, spielen guten Fussball und sind in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt.
    1. Antwort von Yasar Mutlu  (Yasar Mutlu 1989)
      Raphael Wolf.
      Das liegt daran das Stade Geneve nur für 20% der Servette Fan das Richtige Stadion ist und
      das Misstrauen gegen Servette immer noch sehr hoch ist.
      Die Stadt und ihre Bevölkerung haben genug gesehen von Servette und ihre Altlasten.
      Und das alte Stadion immer noch sehr vermisst wird.
      Ausserdem für 30'000 Zuschauer zu Gross.
      Stade Geneve ist ursprünglich für die EM gebaut worden nicht für Servette.