Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Quo vadis, GC? abspielen. Laufzeit 03:18 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.05.2019.
Inhalt

Absteiger und ihre Geschichte GC: Die sofortige Rückkehr wird kein Selbstläufer

GC hat sich den direkten Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben. Das wird gar nicht so einfach, wie die Vergangenheit zeigt.

«Der Grasshopper Club muss zurück in die Super League. Denn dort gehört er hin», sagte Trainer Uli Forte am Tag nachdem der GC-Abstieg durch den Spielabbruch in Luzern faktisch besiegelt worden war.

Und die «Hoppers» wollen nicht irgendwann ins Oberhaus zurück. Nein. Der Rekordmeister will bereits 2020/21 wieder in der Super League kicken. Der direkte Wiederaufstieg ist das Ziel.

Nur 2 Teams kehrten direkt wieder zurück

Dass die Rückkehr in die Super League kein Selbstläufer wird, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. In den letzten 10 Jahren gelange nur zwei Absteigern die direkte Rückkehr in die oberste Liga:

  • 2011/12: Der FC St. Gallen holt in der Challenge League in 30 Spielen 64 Punkte und steigt direkt wieder auf.
  • 2016/17: Der FCZ holt aus 36 Partien 85 Punkte und sichert sich mit grossem Vorsprung Platz 1 und die Promotion.

Das wurde aus den Absteigern

JahrAbsteigerResultat Folgesaison
2018/19Grasshoppers?
2017/18
Lausanne-Sport
Barrage noch möglich
2016/17Vaduz4. Platz
2015/16FC Zürich1. Platz
2014/15FC Aarau
4. Platz
2013/14Lausanne-Sport6. Platz
2012/13Servette5. Platz
2011/12Neuchâtel Xamax (Zwangsabstieg)
1. Platz, 2. Liga interregional
2010/11FC St. Gallen
AC Bellinzona
1. Platz
3. Platz
2009/2010FC Aarau
11. Platz

Und GC? Tun es die Grasshoppers ihrem Stadtrivalen gleich und kehren nach bloss einem Jahr in der Zweitklassigkeit zurück in die Super League? Oder drehen die «Hoppers» mindestens eine Ehrenrunde? Was meinen Sie?

GC: abgestiegen oder nicht?

Weil die Partie zwischen Luzern und GC beim Stand von 4:0 wegen Fan-Ausschreitungen abgebrochen werden musste und noch nicht über das endgültige Endresultat entschieden wurde, hat GC rein rechnerisch weiterhin Chancen auf den Klassenerhalt. Da allerdings mit einer Forfait-Niederlage der Zürcher gerechnet wird, steht der Abstieg des Rekordmeisters praktisch fest.

Zwei GC-Spieler.
Legende: Quo vadis GC? Das Kader der nächsten Spielzeit ist noch nicht bekannt. Aber das Saisonziel ist formuliert. Keystone

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Bei einem Führung die schon vor den Forderungen eines allmachtsphantasierenden Glatze kuscht und einer Mannschaft die - notabene ohne Not! - dann tatsächlich auch noch freiwillig dieser unsäglichen, devoten Forderung nachgibt, traue ich ehrlich gesagt nicht viel zu.
    Eine rasche, konsequente Verurteilung der Rädelsführer könnte mich überzeugen, dass Verein, Stadt, Kanton und SFV wenigstens am gleichen Strick ziehen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Weder in der Führung, noch bei den Spielern gibts Persönlichkeiten. Die steigen nach dem Match in ihre Donnerkisten und warten am Monatsende auch ihren Gehaltscheck. Glaubt jemand wirklich, dass sich einer mit dem Verein identifiziert? Der könnte auch Schwarz-Gelb-Panache heissen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Müssten hier die beiden Bundesrätinnen - Amherd(weil sie verantwotlich ist) und Sutter (weil sie in St. Gallen aufräumen konnte) ein Machtwort sprechen, und jetzt mindestens einmal dafür sorgen, dass das Pyro- und Vermummungsverbot auch endlich mal praktisch und flächendeckend umgesetzt wird?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Währenddem der Blick das einzig Richtige macht, um die Chaoten aus dem Stadion zu bringen - nämlich die für den Abbruch und die Nötigung verantwortliche Glatze beim Namen zu nennen - hält isch SRF vornehm zurück.
    Auch wenn ich das grundsätzlich verstehe (Fall Hegglin), denke ich, dass es in diesem Fall der anderst nicht belehrbaren Wiederholsungstäter nicht weiterhilft. Wenn einer vor x-Tausend Zuschauern eine Mannschaft erniedrigt, kann er ja kaum als unschuldsvermutet gelten, oder?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen