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Ultras toben nach 0:4 Spielabbruch in Luzern: GC taumelt Abstieg entgegen

  • GC-Chaoten verlassen beim Stand von 4:0 in Luzern den Fan-Sektor.
  • Schiedsrichter Alessandro Dudic muss die Partie abbrechen.
  • Der Abstieg von GC ist damit so gut wie besiegelt.

Hätte es noch einen Nachweis gebraucht, weshalb GC in dieser Saison absteigt, so wurde dieser in der Schicksalspartie in Luzern erbracht. Eine bemitleidenswerte Leistung der Spieler auf dem Platz, erneut pöbelnde Fans, die einen Spielabbruch provozierten: GC gab durchs Band ein schlechtes Bild ab.

Wut der Fans mit Konsequenzen

Die Ultras überquerten die Absperrung ihres Gästesektors in der 67. Spielminute. Es stand zu diesem Zeitpunkt 4:0. Trotz der Interventionen von GC-Goalie Heinz Lindner und später auch Präsident Stephan Rietiker liess sich der aufgebrachte Anhang nicht zur Rückkehr bewegen. Schiedsrichter Alessandro Dudic hatte keine Wahl und brach das Spiel ab.

Die GC-Fans hatten bereits vor knapp zwei Monaten in Sion einen Abbruch provoziert. Damals hatten sie mehrfach pyrotechnisches Material auf den Platz geworfen.

Das Unheil aus Sicht des gebrochenen Rekordmeisters nahm spielerisch zwischen der 25. und der 28. Minute seinen Lauf. Noch einmal offenbarten die Zürcher in der Defensive eklatante Mängel.

  • 25. Minute: Ein Ballverlust von Yoric Ravet begünstigt das 1:0 durch Blessing Eleke. Der Nigerianer erzielt sein 12. Saisontor.
  • 28. Minute: Aleksandar Cvetkovic lässt Ruben Vargas gewähren.

Unmittelbar vor der Pause kam es noch schlimmer für GC. Marko Basic vertändelte den Ball gegen Shkelqim Demhasaj und riss den Luzerner Stürmer an der Strafraumgrenze am Trikot zurück. Dass Heinz Lindner den fälligen Penalty des Gefoulten parierte, passt ebenfalls ins Bild dieser GC-Saison: Der Österreicher war häufig die einzige Konstante. Beeindruckend: Es war der 4. von 5 Strafstössen gegen GC, den Lindner hielt.

Elekes zweiter Treffer des Nachmittags und ein Eigentor von Djibril Diani zwischen der 63. und der 66. Minute besiegelten die Niederlage der Zürcher – bevor die «Fans» auf den Plan traten.

Forfait-Niederlage für GC?

Luzern kann in Sachen Abstieg wohl aufatmen. Das Team von Thomas Häberli, sonst vor heimischem Publikum nicht gerade eine Macht, dürfte einen Forfait-Sieg einfahren. Noch steht die Entscheidung der Liga-Disziplinarkommission aber aus.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 12.05.2019, 18:00 Uhr.

186 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Zum Aufheitern ein Bonmot:Wer kennt den Hauptunterschied zwischen
    dem FCB und GC?
    Beim FCB kennen fast alle Zuschauer die Namen aller Spieler,
    bei GC kennen alle Spieler fast alle Namen der Zuschauer.
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  • Kommentar von Henä Hauerter (Houi)
    Die Ultras oder ihr "Fan"verständnis sind auch ohne Gewalt ein Ärgernis, das Fantum unterscheidet sich nicht ob Luzern, St.Gallen, Basel, Lugano oder x-Klub in der Kurve steht. Non-Stop Dauergesang, Null spielbezogene Reaktionen, ob Tor oder Rückstand hauptsache weitersingen, diese nicht mit den Emotionen des Spiels gekoppelte Dauerbetsieselung nervt gewaltig und hat für mich nichts mit Emotionen und Stimmung zu tun. Auch mal die Fresse halten, wenn man einen bekommt und dann richtig anfeuern..
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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Interessant, wie einige Kommentatoren hier ihre Meinung, nach dem 2. gravierenden Vorfall innert kürzester Zeit, plötzlich ändern.
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