Abstiegs-Szenarien: So hält der FCZ die Hoffnung am Leben

Die Ausgangslage im Super-League-Abstiegskampf präsentiert sich hochspannend. Wir haben die verschiedenen Szenarien durchgespielt und sagen Ihnen, in welchem Fall der FCZ absteigt oder doch noch hoffen darf.

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Bildlegende: Hilft nur noch beten? Uli Fortes Team hat durchaus noch Chancen auf den Ligaerhalt. EQ Images

  • So steigt der FCZ ab:

Wenn der FCZ in Sion verliert und Lugano in Vaduz gewinnt.

  • So rettet sich Vaduz:

Wenn die Liechtensteiner gegen Lugano mindestens einen Punkt holen. Verliert Lugano in Vaduz und holt Zürich in Sion ein Unentschieden, würde der FCZ die rote Laterne aufgrund der besseren Tordifferenz an Lugano weiterreichen und könnte den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen. Verliert der FCZ in Sion, müssten die Limmatstädter am Mittwoch auf Schützenhilfe von St. Gallen hoffen. Die Ostschweizer gastieren zum Abschluss in Lugano.

  • So kommt es zum ultimativen Showdown am Mittwoch:

Wenn der FCZ in Sion gewinnt und Lugano in Vaduz gewinnt. Dann befänden sich die drei Abstiegskandidaten vor der letzten Runde innerhalb von 2 Punkten (Vaduz 35, Lugano 34, FCZ 33). Die Zürcher könnten sich im Direktduell mit Vaduz aus eigenen Kraft retten (wie logischerweise auch die Liechtensteiner). Lugano hätte es ebenfalls in den eigenen Füssen, sich mit einem Sieg gegen St. Gallen zu retten.

«  Für den Verein ist der Ligaerhalt existenziell. »

Uli Forte
FCZ-Trainer

  • Das sagen die Protagonisten

FCZ-Trainer Uli Forte: «Die Leistung in St. Gallen war ernüchternd. Doch jetzt haben wir noch 2 Finalspiele. Wir haben es in den eigenen Füssen, brauchen aber eine bessere Leistung. Man muss an den Stolz und die Ehre appellieren. Für den Verein ist der Ligaerhalt existenziell.»

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Der FC Zürich vor dem Spiel gegen Sion

2:49 min, aus sportaktuell vom 20.5.2016
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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die Partie zwischen Sion und dem FCZ am Sonntag ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream auf www.srf.ch/sport

Vaduz-Trainer Giorgio Contini im Liechtensteiner Vaterland: «Im Hinterkopf sind wir nie mit dem Vorsatz ins Spiel gegangen, ein Unentschieden zu holen. Wir wollen agieren, Chancen provozieren. Und mit einer guten Effizienz, die zuletzt gesteigert worden ist, zum Erfolg kommen. Wir schauen nicht auf Sion, bestimmt erhalten wir indes Infos, das lässt sich nicht vermeiden. In erster Linie verlassen wir uns nicht auf die Konkurrenz. Wir wollen den ersten Matchball verwerten und unseren Job zu 100 Prozent machen.»

Lugano-Präsident Angelo Renzetti im Blick: «Die finanzielle Situation ist in der Challenge League noch angespannter. Es ist wirklich die Hölle. Wir haben so viel investiert, um da unten rauszukommen, weshalb wir unbedingt in der Super League bleiben müssen. Wenn wir den Cupfinal verlieren und dafür in der Super League bleiben, bin ich sehr, sehr viel glücklicher.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Super League.