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Auch Nsame, Martins und Bürgy verlassen YB
Aus Sport-Clip vom 31.01.2022.
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Aderlass beim Meister YB leiht Nsame an Venezia aus – auch Martins und Bürgy gehen

  • Jean-Pierre Nsame wechselt leihweise bis Ende Saison in die Serie A.
  • Auch Christopher Martins und Nicolas Bürgy verlassen den Meister am internationalen Deadline-Day.
  • Mit Michel Aebischer und Silvan Hefti verloren die Berner schon letzte Woche wichtige Teamstützen.

YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame wird die laufende Saison in Italien beenden: Die Young Boys haben eingewilligt, dass Nsame bis Saisonende an den Serie-A-Klub Venezia ausgeliehen wird. Nach dieser Spielzeit werde die Situation neu beurteilt, wobei zum jetzigen Zeitpunkt sowohl eine Rückkehr nach Bern als auch eine definitive Übernahme von Venezia in Frage komme, schreiben die Young Boys. Der Super-League-Torschützenkönig der letzten beiden Saisons hat seinen Vertrag mit YB gleichzeitig bis 2024 verlängert.

Winter-Transfers in der Schweiz

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In der Schweiz ist das Transfer-Fenster noch bis zum 15. Februar geöffnet. Lokal ausgebildete Spieler unter 21 Jahren dürfen gar noch bis Ende März den Klub wechseln.

Der 28-jährige Nsame hatte sich im letzten Mai einen Achillessehnenriss zugezogen und hat seither kein Pflichtspiel mehr mit YB bestritten. Beim Rückrunden-Auftakt gegen Lugano (1:0) fehlte Nsame aufgrund einer Corona-Erkrankung.

Martins nach Russland ...

Der Luxemburger Christopher Martins wechselt von Bern zum russischen Rekordmeister Spartak Moskau. Der physisch starke 24-Jährige, der mit YB noch einen bis im Sommer 2023 gültigen Vertrag besass, wird die Saison mit den Russen auf Leihbasis zu Ende spielen, anschliessend kommt eine Kaufoption zum Tragen. Sein neuer Vertrag mit Spartak läuft bis im Sommer 2027. Martins war vor zweieinhalb Jahren von Olympique Lyon zu YB gewechselt und absolvierte seither 68 Pflichtspiele (5 Tore).

... Bürgy nach Dänemark

Der 3. YB-Spieler, der am Deadline-Day den Klub verlassen hat, ist Nicolas Bürgy. Er wechselt leihweise bis zum Saisonende zu Viborg FF. Der dänische Klub besitzt anschliessend eine Kaufoption für den Innenverteidiger. Bürgy kam bereits als 12-Jähriger vom FC Belp zu YB und durchlief danach alle Juniorenstationen. 2015 unterschrieb er bei den Young Boys seinen ersten Profivertrag. Nach verschiedenen leihweisen Gastspielen kehrte er zu den Gelb-Schwarzen zurück und wurde 2020 mit YB Schweizer Meister.

Es ist auch so, dass wir noch einen Spieler verpflichten werden.
Autor: Christoph Spycher YB-Sportchef

Vor Nsame, Martins und Bürgy verliessen in der Winterpause schon namhafte Spieler wie Michel Aebischer (Bologna) und Silvan Hefti (Genoa) die Berner Richtung Ausland.

YB-Sportchef Christoph Spycher hält aber fest: «Wir sind noch immer sehr gut aufgestellt.» Und er ergänzt: «Es ist auch so, dass wir noch einen Spieler verpflichten werden.» Die Abgänge seien kein Zeichen von einer Aufgabe im Meisterrennen sondern vielmehr Ausdruck davon, dass man Vertrauen in die verbliebenen Spieler habe, so Spycher.

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Archiv: Bürgys Tor im Cup gegen Iliria Solothurn
Aus Sport-Clip vom 19.09.2021.
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Radio SRF 3, 31.1.21, 17:10 Uhr;

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62 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Die Kommentare hier sind wieder herrlich. Berechtigte Kritik gemischt mit den besänftigenden Worten der YB Groupies. Letztere zeigen sich ihrem Verein gegenüber wieder gänzlich unkritisch. Spycher wird als Messias gefeiert, der sowieso immer alles richtig macht. Vor kurzem haben die YBler die baldige Rückkehr von Nsame herbeigesehnt und nun feiern sie seinen Weggang als klugen Schachzug. Seltsames Völkchen diese YBler...
    1. Antwort von Dieter Hansen  (Dieter H.)
      Es hiess ja auch vor nicht allzu langer Zeit, dass man Nsame sicher nicht unter 10mio hergibt. Und nun ist es sogar weniger als der FCB für Zhegrova erhalten hat….
    2. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      Sie können es nicht lassen. Gottseidank gibt es YB, sonst könnten Sie ja nicht dauernd Ihren Senf dazugeben.
      Und übrigens…
      YB reagiert auf die vielen Abgänge. Gemäss französischen Sportmedien dürfte Cheikh Niasse defensiver Mittelfeldspieler (22) von Lille in die Schweizer Hauptstadt wechseln.
  • Kommentar von Juupi Duupi  (Nasowas)
    Die CH Klubs sehen sich als Ausbildungsclubs und sind angewiesen auf das Geld. Leider haben wir in der Schweiz keine Supersponsoren (TV) oder Öl-Millionen.
    Positive ist, dass die Spieler der CH Liga begehrt sind.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Nachtrag: Martins Abgang finde ich gar nicht so schlecht. Er ist zwar ein guter Spieler, aber allzu oft ungestüm und hat einige Saublöde Karten genommen. Mit 20 Punkten Vorsprung kann er sich das leisten, mit 8 Punkten Rückstand nicht.....;-))