Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Barrage zwischen Thun und Sion 2 Duelle, vor denen das ganze Wallis zittert

Am Donnerstag trifft der FC Sion im Hinspiel der Barrage auf den FC Thun. Ein Duell, in dem sich die Walliser wohl nicht nur auf die Statistik verlassen können.

Der FC Sion kämpft gegen den Abstieg.
Legende: Unheimliche Stimmung im Wallis Der FC Sion kämpft gegen den Abstieg. Keystone

Im Zusammenhang mit der zweithöchsten Fussballliga der Schweiz spricht man im Wallis von «Hölle», von «Intensivstation» und davon, dass der FC Sion zuletzt «klinisch tot» gewesen sei. Das Horrorszenario, den direkten Abstieg, verhinderten die Walliser am letzten Spieltag noch in extremis – dank einem 4:0-Erfolg über den FC Basel.

Aus diesem Duell gibt es aber nur zu konstatieren: In faktisch unbedeutenden Spielen steht auch bei den FCB-Spielern die eigene Gesundheit über einem allfälligen Erfolgserlebnis. Am Donnerstag und Sonntag gegen Thun wird dies anders sein. Die Berner Oberländer werden im Barrage-Hinspiel die Zweikämpfe mindestens ebenso konsequent angehen wie die Sittener.

Und alleine auf die makellose Barrage-Bilanz – je einmal setzte sich Sion als Unterklassiger (2006 gegen Xamax) und als Oberklassiger (2012 gegen Aarau) in den Entscheidungsspielen durch – wird sich im Wallis ohnehin niemand verlassen wollen. Auch wenn die Unterschiede zwischen Sion und Thun gross sein mögen, haben gerade die Barrage-Duelle der letzten beiden Saisons aufgezeigt, wie schnell die Tendenz umschlagen kann.

Barrage bei SRF nicht live

Box aufklappenBox zuklappen

SRF hätte seinem Publikum die Barrage-Spiele zwischen Sion und Thun sehr gerne live im TV präsentiert. Allerdings kann SRF die beiden Partien aus vertragsrechtlichen Gründen leider nicht live übertragen. Die Barrage-Spiele der Super League sind Teil des Rechtepakets der Swisscom-Tochter Blue.

Schweizer Radio und Fernsehen zeigt alle Tore und alle wichtigen Szenen der beiden Barrage-Partien unmittelbar nach Spielschluss auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App. Zudem berichtet Radio SRF 3 sowohl beim Hin- als auch beim Rückspiel mit regelmässigen Liveschaltungen über das Geschehen auf dem Platz.

Der FC Thun stieg in der Vorsaison nach ansprechendem Saison-Schlussspurt in der Super League als Favorit in die Barrage gegen Vaduz, wo er Nerven zeigte und abstieg. 2019 schrieb Neuchâtel Xamax gar Geschichte, als es eine 0:4-Heimniederlage aus dem Hinspiel in Aarau kompensierte und die Klasse hielt.

Der FC Thun.
Legende: Spielte schon letzte Saison Barrage Der FC Thun. Keystone

Kommt es überhaupt zum Rückspiel?

Unsicherheit dürfte im Berner Oberland und im Wallis nicht nur bezüglich der Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison herrschen. Beide Teams können sich in dieser – aufgrund der Coronavirus-Pandemie – speziellen Saison noch nicht einmal darauf verlassen, dass sie ein mögliches Handicap aus dem Hinspiel noch korrigieren können.

Falls Corona ein Rückspiel verhindert, setzt sich der Sieger aus dem Hinspiel durch. Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten kommt es deshalb am Donnerstag zu einem Penaltyschiessen.

SRF zwei, sportlive, 21.05.2021, 20:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Herr Gehbauer sie schreiben Sachen wo nicht stimmen! YB trainiert vor den Auswärtsspielen wo auf Naturrasen stattfinden, im Turnerstation neben dem Wankdorf auf Naturrasen.
  • Kommentar von Urs Bosshard  (Ürsel)
    Bitte nicht wieder Sion in der Challenge League. Die Besuche von Sion waren der Grund, dass ich mit meinen Kindern nicht mehr an die Matches in Winterthur gehe.
    Das verstärkte Polizeiaufgebot hatte damals die Kleinen so verschreckt, da es nicht mehr um ein Fussballfest ging, sondern um Krawallverhinderung.
    Es hat uns damals richtig "abgelöscht".
    Schade, dass es sogar in dieser Liga nicht mehr normal zugehen kann dank den "Fans", welche an Fussball eigentlich gar nicht interessiert sind.
  • Kommentar von Heinz Spörri  (Frohsinn)
    Ich wünsche Herrn Constantin eine mehrjährige Denkpause in der Challenge League. Schon sehr lange stört mich, dass er Spieler und Trainer wie Ware behandelt und entsprechend ständig auswechselt.
    Nach dem tätlichen Angriff auf Fringer hätte er eigentlich für immer ausgeschlossen werden sollen.
    1. Antwort von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
      Glauben sie er ist der einzige? Chelsea hat im Durchschnitt 80 bis 120 Spieler in ganz Europa ausgeliehen, pro Saison. Waren auch schon mehr. Sport ist Business und ein Geschäft. Wer es beherrscht verdient Geld. Mir würde Sion in SL fehlen. Aber auch Thun wäre schön wieder in der NL. Möge der bessere gewinnen! Hoffentlich gibts zwei Spiele, alles andere wäre eine Farce.