Basel verstolpert zwei Punkte in Thun

In der Super League hat der FC Thun dem FC Basel in letzter Sekunde ein 2:2-Unentschieden abgetrotzt. Zur tragischen Figur wurde dabei Arlind Ajeti, der quasi mit dem Schlusspiff ein spektakuläres Eigentor fabrizierte.

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Zusammenfassung Thun - Basel

6:54 min, aus sportpanorama vom 2.3.2014

Lange sah es im Berner Oberland so aus, als könnte der FC Basel mit minimalem Aufwand maximalen Ertrag einfahren. Marco Streller köpfelte sein Team in der ersten Hälfte mit der ersten echten Chance in Führung (23. Minute). In der 63. Minute reagierte Philipp Degen nach einen Eckball am schnellsten und traf zum 2:0.

Slapstick-Einlage als Schlusspunkt

Thun steckte aber nicht zurück und spielte weiter mutig nach vorne. Und wurde belohnt: Andreas Wittwer traf in der 79. Minute zum 1:2. In letzter Sekunde widerfuhr dem Basler Unglücksraben Ajeti schliesslich das folgenreiche Missgeschick zum 2:2-Schlussresultat. Der Basler Verteidiger unterlief eine lange Hereingabe von Thun-Keeper Guillaume Faivre und köpfelte den Ball nach hinten über den chancenlosen Yann Sommer hinweg.

Basler Zurückhaltung bestraft

Der Meister mag zwar mit der Art und Weise hadern, wie der Punktverlust im Berner Oberland zustande kam. Glücklich war der Thuner Ausgleich aber nicht. Das Heimteam war über weite Strecken aktiver und bissiger. Da die Präzision im Abschluss bei den zahlreichen schön vorgetragenen Angriffen aber fehlte, konnte Basel die vermeintliche Vorentscheidung nach einer knappen Stunde herbeiführen.

Basel verpasst es mit dem 11. Unentschieden im 23. Spiel, den Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger YB auf 6 Punkte auszubauen.