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Badstuber: «Das Gespräch dauerte 20 Minuten, dann hatte ich ein gutes Gefühl»
Aus sportpanorama vom 18.07.2021.
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Bayer im Gespräch 20 Minuten genügten, um Badstuber von Luzern zu überzeugen

Der Bayer sprach im «sportpanorama» darüber, wie er nach Luzern kam und über seine speziellen Beziehungen zu Trainern.

«Das Gefühl ist für mich immer sehr entscheidend», sagte Holger Badstuber im «sportpanorama». Und er meinte es ernst. Nur gerade 20 Minuten habe das Gespräch mit Luzern-Trainer Fabio Celestini gedauert. Danach habe der 32-Jährige ebendieses gute Gefühl verspürt – und eine Woche später stand er auf dem Luzerner Rasen.

Celestini wollte Badstuber unbedingt, das habe zu seinem Empfinden beigetragen. Der Luzern-Trainer brauche die Erfahrung, die der Champions-League-Sieger von 2013 ihm geben kann. Doch kann ein Spieler, der eben auch zuletzt bei Stuttgarts zweiter Mannschaft gespielt hatte, den FC Luzern weiterbringen? «Wenn ich körperlich in eine gute Verfassung komme, ist das Spielerische kein Problem», ist sich Badstuber sicher.

Der beste Spieler, den ich je hatte
Autor: Pep Guardiolain der Euphorie über Badstuber

Die körperliche Fitness kann der Innenverteidiger gut gebrauchen: Kaum ein anderer Fussballer fehlte in seiner Karriere so lange verletzt wie er. Seiner Zeit als verletzter Abwesender stehen aber auch hochstehende Spiele in der Bayern- und DFB-Abwehr gegenüber. Und spannende Begegnungen mit Weltklassetrainern:

  • «Louis van Gaal war der wichtigste Mann in meiner Karriere, weil er Geduld und von Beginn weg Vertrauen hatte.»
  • «Jupp Heynckes ist ein absoluter Top-Trainer. Er hat menschlich ein unglaubliches Gespür für jeden Spieler und eine unglaubliche Autorität.»
  • «Pep Guardiola hat mich angerufen, als ich 18 Monate verletzt und weg von der Mannschaft war, um zu fragen, wie alles gelaufen sei. Das erklärt unsere Verbindung. Er war ein Perfektionist.»

Guardiola war es dann auch, der Badstuber einmal als «den besten Spieler, den ich je hatte» betitelte. So einen Verteidiger, der zudem noch das so genannte Bayern-Gen in sich trägt, kann der FC Luzern gut gebrauchen, will er die Ziele des 31-fachen Nationalspielers erfüllen. Badstuber ist nämlich ambitioniert: «Wir wollen den Cup-Titel verteidigen.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Badstuber hatte, wen ich mich richtig erinnere ganze 3 Kreuzbandrisse. Es ist nicht selten, dass jemand mit nur einem, seine Karriere vorzeitig beenden muss. Mit jeder Verletzung ging es aber auch bergab mit den Leistungen. Vom hochambitionierten Nationalspieler und Startstammspieler bei Bayern spielt er jetzt in der Schweiz, wahrscheinlich mangels Angebote.Er ist wahrscheinlich froh, dass er überhaupt noch Geld mit Fussball verdienen kann. Eine bittere Karriere, bei dem Potenzial das er hatte.
    1. Antwort von Jakob Dürger  (Knipser)
      Nun denken wir einmal positiv! Holger Badstuber wird in Zukunft von schweren Verletzungen verschont bleiben, wird den Tritt wieder fassen und in Zukunft seine Leistungen wieder bringen … warum nicht? In diesem Sinne ….. hopp Lozärn!