Bürkis Sperre - Thuns Serie

Die Grasshoppers empfangen heute Abend den FC Thun. Auf Seiten von GC enervierte man sich im Vorfeld der Partie über die Sperre gegen Torhüter Roman Bürki. Ruhiger ging es in Thun zu und her. Die Berner Oberländer befinden sich im Hoch.

Erhitzte Gemüter bei GC: Die Zürcher empfinden die von der Liga am Donnerstag ausgesprochenen 3 Spielsperren gegen ihren Torhüter Roman Bürki als «Skandalentscheid». Bürki hatte am letzten Wochenende bei einer ungestümen Aktion den Luzerner Pajtim Kasami mit den Stollen an der Schulter getroffen. Der Schiedsrichter liess die Partie weiterlaufen.

Gegen die 1. Sperre besteht keine Rekursmöglichkeit. Aus diesem Grund gelangt Routinier Davide Taini gegen Thun zum Einsatz. Für den 36-Jährigen wird es der 1. Meisterschaftseinsatz in dieser Saison sein. Spielpraxis konnte er in den beiden ersten Cup-Runden und in der U21 sammeln. «Davide ist bereit und verfügt über viel Erfahrung», so GC-Trainer Uli Forte. Aber natürlich sei es schade, dass Bürki ausfalle. «Es ist ein herber Verlust für uns.»

Harte und ehrliche Arbeit in Thun

Gegner Thun ist im Hoch. Die Berner Oberländer erspielten sich aus den letzten 4 Spielen 10 Punkte. Am Anfang dieser positiven Serie stand am 30. März der 1:0-Heimerfolg gegen GC - für die Zürcher war es zugleich die letzte Niederlage.

Thun befindet sich nur noch 2 Zähler hinter dem 5. Platz, der Ende Saison zur Europa-League-Qualifikation berechtigen dürfte. «Es läuf gut, aber es kann schnell wieder anders kommen», warnt Trainer Urs Fischer. Mit harter, ehrlicher Arbeit habe man die jüngsten Erfolgen realisiert - «nicht mit träumen. Dies gilt es nun fortzusetzen».

Servette auf Punktezuwachs angewiesen

Im 2. Samstagabend-Spiel duellieren sich Servette und Sion. Die Genfer benötigen im Kampf um den Ligaerhalt dringend Punkte, haben aber die letzten 3 Heimspiele allesamt verloren. Sion ist seit 5 Runden ungeschlagen, spielte dabei allerdings 4 Mal remis.