Das Duell der Zufriedenen

Nach einem optimalen Saisonstart reist GC am Sonntag mit viel Selbstvertrauen nach Luzern. Die Innerschweizer dürften für die «Hoppers» zum ersten richtigen Prüfstein der noch jungen Saison werden.

Jubelnde GC- und Luzernspieler. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wer hat weiterhin Grund zur Freude? Die Grasshoppers gastieren in Luzern. Keystone

Zusatzinhalt überspringen

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie das Duell zwischen Luzern und GC am Sonntag ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei und im Ticker auf srf.ch/sport.

Beim FC Luzern und den Grasshoppers kann man zufrieden auf die ersten Tage der neuen Saison zurückblicken. Die erste Meisterschaftspartie wurde gewonnen, und in der Europa-League-Qualifikation fielen die Auftritte positiv aus.

Luzern überzeugte am Donnerstag gegen Sassuolo fast auf der ganzen Linie. Die Innerschweizer hätten mehr verdient gehabt als ein 1:1. «Wir hatten diesmal nicht das Glück, das wir gegen Lugano hatten», so das nüchterne Fazit von Trainer Markus Babbel.

GC erstmals richtig gefordert?

In der Tat: Der 2:1-Sieg zum Saisonauftakt gegen Lugano war glückhaft zustande gekommen. Aber was der FCL in spielerischer Hinsicht einige Tage später gegen Sassuolo als Antwort lieferte, war beeindruckend.

Sollte der FCL auch am Sonntag gegen die Grasshoppers das Spieldiktat derart an sich reissen, dürfte die 2. Super-League-Partie für das Team von Pierluigi Tami zur ersten echten Herausforderung der neuen Spielzeit werden. «Eine happige Aufgabe», sagte Tami denn auch vor dem Gastspiel in Luzern.

Noch einige Fragezeichen

Verstecken müssen sich die Zürcher aber nicht. Zwei Siege in der Europa League, einer in der Super League und ein Unentschieden auswärts gegen Reykjavik – diese Bilanz darf sich vor allem resultatmässig durchaus sehen lassen.

Zu Besuch bei GC-Brasilianer Caio

1:51 min, aus sportaktuell vom 30.7.2016

Wie stabil GC nach der Abwanderung zahlreicher Leistungsträger aber tatsächlich bereits ist, scheint zumindest fraglich. Ein wirklicher Massstab waren weder Lausanne noch die beiden EL-Gegner Reykjavik und Limassol. Die Partie gegen Luzern wird für die «Hoppers» zur ersten richtigen Standortbestimmung.

Caio ist auch noch da

Dass die Zürcher vor allem in der Offensive über sehr viel Potenzial verfügen, haben sie bereits bewiesen. Ob Ridge Munsy, Runar Mar Sigurjonsson oder Lucas Andersen, alle konnten bei den ersten Auftritten mit ihrem neuen Klub bereits positive Akzente setzen.

Und wenn es mit dem Toreschiessen (noch) nicht klappen sollte, bleibt ja immer noch Caio. Der treffsichere Brasilianer war gegen Lausanne mit zwei herrlichen Treffern zum Matchwinner avanciert.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Super League