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Das sagt der neue FCB-Coach Koller: «Habe die tägliche Arbeit vermisst»

Am Donnerstag-Nachmittag ist Marcel Koller als neuer FCB-Trainer vorgestellt worden.

Legende: Video Koller: «Basel ist ein interessanter Verein» abspielen. Laufzeit 02:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.08.2018.

Vor 9 Jahren trainierte Marcel Koller letztmals eine Klub-Mannschaft (den VfL Bochum), sein letztes Engagement in der Schweiz liegt gar 15 Jahre zurück (Meister mit GC).

Diese lange «Absenz» sieht der 57-Jährige nicht als Nachteil: «Entscheidend ist die Einstellung und der Elan, mit der ich diese Aufgabe angehe.» Er habe noch immer genügend Energie, für eine solche Aufgabe, so der Zürcher bei seiner Vorstellung als neuer Basel-Trainer.

Vollständige Ruhe gibt es in einem Spitzenklub selten.
Autor: Marcel Koller

Nach 6 Jahren als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft und rund 9 Monaten ohne Job brennt Koller auf seine neue Aufgabe: «Ich habe die tägliche Arbeit mit einer Mannschaft vermisst. Basel ist eine Top-Adresse in der Schweiz mit vielen Möglichkeiten.»

Obschon Koller «so schnell wie möglich seine Ideen einbringen möchte», ist dem neuen FCB-Trainer klar, dass bis zum 1. Ernstkampf (am Samstag gegen GC) keine Wunderdinge erwartet werden können. «Eineinhalb Tage sind wenig. Viel ist in der kurzen Zeit nicht möglich.» Er werde versuchen, möglichst viele Gespräche zu führen.

Der «Kübel» ist das Ziel

Koller tritt mit dem kurzfristigen Ziel an, den FCB wieder in ruhigere Gewässer zu führen. Ihm ist aber klar: «Vollständige Ruhe gibt es in einem Spitzenklub selten.» Ruhe komme mit Siegen. Den ersten will Koller am Samstag im Duell gegen seinen Ex-Klub GC einfahren. Langfristig strebt Koller an, «den Kübel wieder nach Basel zu holen.»

Legende: Video Koller: «Hoffe, dass wir den Schüssel zum Erfolg finden» abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.08.2018.

Kein Platz mehr für Delgado

Basels Sportchef Marco Streller ist froh, «wieder einen starken Trainer mit viel Erfahrung und einem grossen Leistungsausweis zu haben.» Man werde Koller Zeit geben, sich einzuleben. Danach stünde eventuell ein Gespräch über allfällige Verstärkungen an, so Streller.

Mit der Verpflichtung der beiden Co-Trainer Thomas Janeschitz und Carlos Bernegger ist auch klar, dass die Interims-Trainer Alex Frei und Marco Schällibaum künftig wieder ihre angestammten Funktionen ausüben. Für Wicky-Assistent Mathias Delgado gibt es hingegen beim FCB keinen Platz mehr, teilte Streller mit.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 2.8.18, 16:03 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    Ich verstehe diesen Hype nicht der momentan über den FC Basel geschrieben wird. Jahrelang wurde über die Dominanz desselben Clubs geächzt und die Meisterschaft als eintönig und langweilig beurteilt. Dabei ist vergessen gegangen das die Qualität trotz einigen Highlights eher unterdurchschnittlich ist. Eine temporäres "Überflieger-Team macht den Schweizer Fussball nicht besser. Wir sind und bleiben eine Ausbildungsliga und das wird auch in Zukunft so sein und bleiben. Trotz Basel & YB. What else!
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Koller wird nach der Weihnachtspause nicht mehr Trainer bei Basel sein. Zu diesem Zeitpunkt werden sie 20 Punkte hinter der Spitze und aus der EL sowie aus dem Schweizer-Cup ausgeschieden sein. Ende Saison kann dann Streller verkünden wie sie mit ihrer dümmlichen Strategie noch schlechter werden wollen.
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Typisch Kohler, im Winter über das Ski-Team nörgelnd und besserwissend herziehen; und im Sommer ist das dann halt der Fussball! Es lebe die chronische Meckerei!!
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  • Kommentar von Peter Muster (Giovanni Caputo)
    Schauen wir mal.... Viel Glück Herr Koller. Hören Sie bitte nicht auf die beiden Knalltüten Streller u. Burgener. Machen Sie sich ihr eigenes Urteil und verlangen Sie Verstärkung solange das Transfer-Fenster noch offen ist. DANKE
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