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Der Aktienstreit beim FC Basel ist um ein Kapitel reicher
Aus Sport-Clip vom 10.05.2021.
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Details der Einigung unbekannt Burgener und Degen einigen sich über Besitzverhältnisse beim FCB

Bernhard Burgener und David Degen haben am Montag die Differenzen rund um die Übertragung der Aktien des FC Basel bereinigt. Der Klub will am Dienstag ausführlich informieren.

Im Streit um die Aktienmehrheit beim FC Basel ist es am Montagnachmittag zu einer Kehrtwende gekommen. Verwaltungsratspräsident Bernhard Burgener und Ex-Profi David Degen einigten sich «nach zahlreichen konstruktiven Gesprächen zum Wohl des FC Basel über die Besitzverhältnisse der FC Basel Holding AG», wie der FCB mitteilte.

Somit findet der für Dienstag angesetzte Termin vor dem Zivilgericht Basel-Stadt nicht statt.

Weitere Infos erst am Dienstag

Über die Details der Einigung zwischen Burgener und Degen machten die Basler noch keine Angaben. Am Dienstag um 15:00 Uhr will der FCB im St. Jakob-Park über die Zukunft informieren.

Mehrheitsbesitzer Degen – oder keiner?

Laut unbestätigten Informationen der Basler Zeitung bahnt sich eine neue Ära mit Degen als künftigem Besitzer an – ohne Burgener. Der Blick berichtet hingegen, Degen werde nicht Mehrheitsaktionär. Vielmehr solle das Aktionariat breiter abgestützt werden. Ob Burgener vorerst eine Minderheitsbeteiligung behalte, sei offen.

Burgener, mit 80 Prozent Anteilen der Hauptaktionär der Holding, soll laut Medienberichten an Plänen geschmiedet haben, den FCB über eine Basler Briefkastenfirma (Dream & Vision AG) an einen britischen Anlagefonds (Centricus) zu verkaufen. Degen wollte dies laut eigenen Aussagen verhindern und kündigte Ende März an, die Aktienmehrheit an der Holding übernehmen zu wollen. Der ehemalige FCB-Spieler berief sich dabei auf ein Vorkaufsrecht, was Burgener wiederum nicht gelten liess.

Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 10.05.2021, 16:00 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    David Degen muss zuerst noch beweisen ob er es besser kann als Burgener?
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Viel zu viel Geld dominiert schon seit langem den Profi-Fussball. Wer den Fussball wirklich liebt, betreibt ihn am besten selbst oder konzentriert sich auf den Amateur-Fussball.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Geht es in ihrem Betrieb nicht um Geld? Verzichten sie freiwillig und aus Idealismus auf einen Tel ihres Lohns? In jedem Wirtschaftszweig dominiert das Geld. Warum sollte das im Fussball anders sein? Die Grossen fressen die Kleinen. Neoliberalismus pur. Wegschauen hilft nichts. Wenn sie etwas verändern wollen, dann engagieren sie sich politisch oder hören zumindest auf bürgerliche Wirtschaftslobbyisten zu wählen. Solange die gierigen "Anzugträger" das Sagen haben, wird die Welt immer geldgeiler.
  • Kommentar von Peter Müller  (pedromulinho)
    BB zieht sich friedlich zurück. DD übernimmt, unterstützt von finanzstarken sowie fachkundigen Mitstreitern. Zu schön um wahr zu sein? Bin auf die PK gespannt wie ein Flitzebogen und würde mich auch nicht wundern wenn danach doch noch ein paar wichtige Fragen offen blieben...