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Super League Ein falscher und ein umstrittener Penalty bringen YB den Sieg

YB hat in einer emotionalen Partie gegen Sion zweimal einen Rückstand aufgeholt und zu Hause 3:2 gewonnen. Guillaume Hoarau traf zweimal vom Elfmeterpunkt. Für Sion war vor allem der 2. Penalty besonders bitter.

  • YB bleibt in der Rückrunde ungeschlagen
  • Sion hat seit 20 Jahren in Bern nicht mehr gewonnen
  • Beim 2. Elfmeter entschieden die Schiedsrichter gleich zweimal falsch
  • Constantin will Beschwerde einreichen

Für einmal verliess Sion-Präsident Christian Constantin die Tribüne Richtung Trainerbank nicht der Leistung seines Teams wegen, sondern aufgrund eines fatalen Schiedsrichter-Entscheids von Sascha Amhof.

Doppelter Fehlentscheid bestraft Sion

Es lief die 68. Minute, Sion führte im Berner Stade de Suisse 2:1 und steuerte dem 1. Sieg in Bern seit 20 Jahren und 23 Partien entgegen. Dann wurde es für die Walliser aber ganz bitter. Miralem Sulejmani wurde lanciert, steuerte auf Keeper Andris Vanins zu und kam im Strafraum zu Fall. Es gab Penalty, Guillaume Hoarau verwandelte mit Glück zum 2:2.

Amhof hat meinen Spielern zuerst gesagt, er gebe Gelb wegen Simulierens. Dann hat er seine Entscheidung geändert. Ich weiss nicht, warum. Aber ich habe Zeugen.
Autor: Christian ConstantinPräsident FC Sion

Aber der Treffer hätte nicht zählen dürfen: Sulejmani war aus dem Abseits gestartet und liess sich anschliessend zu einer Schwalbe hinreissen. Vanins hatte den Serben nicht berührt, wurde aber dennoch wegen seines «Vergehens» mit der roten Karte vom Platz gestellt.

Constantin wetterte nach dem Spiel: «Ich bin betrogen worden, denn wir waren auf dem Weg zum Sieg und Platz zwei. Ich werde nächste Woche eine Beschwerde einreichen.»

Gerndt-Traumtor sichert YB die 3 Punkte

Sion konnte den Punkt mit einem Mann weniger nicht über die Zeit retten, Alexander Gerndt schoss die Berner in der 90. Minute zum Sieg. Der Schwede traf herrlich per Volley in den Winkel.

Auch 1. YB-Treffer per Penalty

YB war bereits in der 1. Halbzeit durch einen Elfmeter zum Ausgleich gekommen. Auch diese Szene, die zum Penalty führte, war zumindest strittig. Allerdings hatte sich Sions Birama Ndoye im Zweikampf mit Hoarau ziemlich ungeschickt verhalten. Der Gefoulte trat gleich selbst an und verwertete souverän zum 1:1.

Die Gäste aus dem Wallis hatten sich zuvor äusserst effizient gezeigt und waren durch Ebenezer Assifuah (18.) und Theofanis Gekas (26.) zweimal in Führung gegangen. Während YB den 2. Tabellenrang behauptete, verpasste es Sion, bis auf 5 Punkte zu YB aufzuschliessen.

Sendebezug: Radio SRF 3, regelmässige Live-Einschaltungen, 13.03.206, 13:45 Uhr

73 Kommentare

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  • Kommentar von Laurin Felix, Witikon
    @Franz Huber Die Zürcher können einfach nicht verlieren. Ob das jetzt ZSC oder FCZ sei immer gibt es ein rumgemotze. Ps: Das musste ich als in Zürich lebender YB-und SCBfan wissen.
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  • Kommentar von Peter Aegerter, Bern
    Das Interview von Steffen fand ich apsolut abstossend. Eine zweite Variante Herr Steffen lautet: aufstehen und weiter kämpfen! Versuchen Sie es doch mal in einer Einzelsportart.
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  • Kommentar von R.Maier-G., Zürich
    Alle schimpfen gegen den Schiri! Nur vom grössten "Verbrecher" dieser Szene sprechen nur wenige, Sulejmani!! Erst wenn solche offensichtliche Schwalben auch nachträglich sanktioniert werden, und zwar ab 5 Spielsperren aufwärts, haben es die Schiris auch wieder leichter! Erst dann liebe Kollegen hier, erst dann könnt ihr gegen die Schiris schimpfen!
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    1. Antwort von Gysler A, VD
      nee lieber Herr Maier: 1 Saisonsperre fürf Sulejmani und ggf. Lizenzentzug für die Schweiz und Schiri Amhof gehört ab sofort in die Dritte Liga verbannt oder definitiv gesperrt. Ich bin kein Sion oder schon gar nicht Constantin-Fan, aber wenn er für die Aussage des Schiris betr. Schwalbe wirklich Zeugen hat, dann hoffe ich, dass es ein gerichtlicher Präzedenzfall zu Gunsten von Sion gibt.
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    2. Antwort von Flavio Baisotti, Olten
      Ironischerweise spielt es wohl gar keine Rolle ob oder mit welchen Argumenten der Fc Sion rechtliche Schritte einleitet. Der Verband und die Liga wird einen Weg finden sich rauszumoglen und den Wallisern 30 Punkte abzuziehen, weil sie die Frechheit besassen mit dem Finger auf jemanden zu zeigen... In der Schweiz trifft ein Schiedrichter keine Fehlentscheide, die muss man sooo schützen, dass sie unfehlbar sind... Ein Ärgernis...
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