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Fabian Frei
Legende: Will mit dem FCB zurück an die Spitze Fabian Frei Imago
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Fabian Frei vor Duell YB-Basel «Kam nicht hierher, um Zweiter zu werden»

Basel steht gegen YB unter Zugzwang. Wir haben vor dem Klassiker FCB-Mittelfeldspieler Fabian Frei auf den Zahn gefühlt.

Es geht um ungewöhnlich viel für Basel so früh in der Saison. Verliert der entthronte Serienmeister beim Gastspiel in Bern, wächst der Rückstand bereits auf 12 Punkte an. Ob die Nerven am Rheinknie angespannt sind? Wir haben versucht, Fabian Frei mit provokativen Thesen aus der Reserve zu locken.

Zuerst gab es unter Marcel Koller 6 Siege in Serie, danach Unentschieden gegen Thun und Zürich sowie das Out im Europacup. These 1: «Der Effekt des Trainerwechsels ist bereits wieder verpufft»

«Überhaupt nicht. Wenn man die ersten 10 Spiele zusammennimmt, inklusive Cup, dann sind es 7 Siege und 2 Unentschieden. Diese Ausbeute ist okay, auch wenn wir nach den 6 Siegen natürlich am liebsten weiter gewonnen hätten. Schlimm war die Niederlage auf Zypern, die tat sehr weh. Insgesamt sehe ich aber eine positive Entwicklung, der Effekt ist nicht verpufft.»

These 2: «Der Machtwechsel ist vollzogen. Der FCB kann YB am Sonntag schlagen, aber den Titel kann er den Bernern nicht streitig machen.»

«Das könnt ihr sagen, wir sagen das so sicher nicht! Natürlich: YB ist letztes Jahr Meister geworden, verdient und klar, jetzt sind es 9 Punkte Vorsprung. Aber Machtwechsel tönt ein bisschen grob. Wenn wir am Sonntag gewinnen, bin ich überzeugt, dass die Meisterschaft noch lange nicht entschieden ist.»

Video
YB vs Basel: Rückblick auf 5 denkwürdige Duelle
Aus Sport-Clip vom 23.09.2018.
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These 3: «Sie können den Namen ‹YB› nicht mehr hören!»

«Nein. Natürlich wäre es mir lieber, wenn wir in der Situation von YB wären. Aber sie haben es sich absolut verdient, dass man so viel von ihnen spricht. Ich bin der Erste, der anerkennen kann, was sie in den letzten eineinhalb Jahren geleistet haben. Nichtsdestotrotz will ich alles unternehmen, dass sich dies wieder ändert und wir bald wieder dort oben stehen.»

Wenn der FC Barcelona anrufen würde, müsste ich es mir vielleicht noch einmal überlegen.
Autor: Fabian Frei

Letzte Saison kein Titel, diese Saison kein Europacup. These 4: «Sie bereuen den Wechsel zu Basel»

«Keineswegs! Ich habe den Wechsel nie bereut und werde ihn auch nie bereuen. Logisch kam ich nicht hierher, um Zweiter zu werden. Aber es gehört im Fussball dazu, dass man schwierige Zeiten durchmacht. Ich bin absolut überzeugt, dass wir das überstehen, gestärkt zurückkommen und früher oder später wieder dort stehen, wo wir hingehören.»

These 5: «Trotz Vertrag bis 2022: Bei einem Angebot aus dem Ausland verlassen Sie den FC Basel.»

«Nein – okay, wenn der FC Barcelona anrufen würde, müsste ich es mir vielleicht noch einmal überlegen. Aber grundsätzlich ist für mich das Thema Ausland abgeschlossen. Ich habe beim FCB bewusst für viereinhalb Jahre unterschrieben und nicht mal annähernd einen Grund, mich mit einem Wechsel zu beschäftigen.»

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das heisse Duell YB-Basel am Sonntag ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei oder im «LiveCenter».

Video
Freis Hammer gegen Thun
Aus sportlive vom 02.09.2018.
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Sendebezug: SRF 1, sportaktuell, 22.09.2018, 22:30 Uhr

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12 Kommentare

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  • Kommentar von roland schulthess  (malsomalso)
    Fabian Frei
    «Kam nicht hierher, um Zweiter zu werden»

    ok. dann halt
    dritter
    vierter oder
    fünfter
    1. Antwort von Boris Weibel  (Boris Weibel)
      Nein zehnter
  • Kommentar von Brigitte Pozner  (Elefant27)
    Sehr sympatisch und realistisch. Solche Charakter Menschen sollte und wünscht man sich doch überall. Gäbe es doch dann sicher weniger Krawalle unter den Fans und wir Single Frauen hätten auch wieder mehr Mut+Freude alleine an einen Match zu gehen, ohne Kollegialen Bodygards. Danke Fabian Frei.....Hopp FCB !
  • Kommentar von Beat Eicher  (Tillibilly)
    Sehr sympsthisch, die Aussagen von Fabian Frei.
    So sollte Sport funktionieren. Man tut alles für seinen Verein, akzeptiert aber auch die Leistung des Gegners. Vorbildlich, Fairplay. Danke!