Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Fazit zum Super-League-Start Torgefährliche Standard-Situationen und Tor-Debütanten zuhauf

Erstaunlich viele Tore fallen zum Saisonauftakt nach Standards. Und viele Spieler treffen erstmals in der Super League.

Fussballspieler in rotem Trikot bei einer Ecke auf dem Spielfeld im Stadion.
Legende: Waren ein wichtiges Mittel Eckbälle, hier bei der Partie Lugano vs. Vaduz in der brandneuen AIL Arena. Keystone/Ti-Press/Massimo Piccoli

Lediglich eine Woche nach dem WM-Final in den USA ist die Super League wieder losgegangen. 19 Tore fielen in den 6 Auftakt-Partien. Am meisten Treffer bekamen die Fans im Wankdorf zu sehen, wo YB mit einem 4:2-Erfolg gegen Sion in die Spielzeit startete.

Ebenfalls obenauf sind bereits wieder Meister Thun (3:1 in Luzern) und Cupsieger St. Gallen (2:1 gegen den FCZ): die beiden Top-Teams der vergangenen Saison, die zudem unter der Woche erfolgreich im Europacup im Einsatz standen. Genau wie Vaduz. Anders als in der Conference-League-Quali musste sich der Aufsteiger im 1. Super-League-Spiel seit 5 Jahren aber geschlagen geben (1:2 in Lugano).

  • Standards als gefährliche Waffe

Besonders augenfällig in den genannten 4 Partien: Viele Tore fielen nach Standard-Situationen wie Eckball oder Freistoss.

Thun drehte das Spiel in Luzern dank «meisterlichen» Standards. Jeweils nach einem Freistoss trafen Marc Gutbub (51.) und Nicolas Bürgy (84.) zum 2:1 respektive 3:1. Und: Schon Thuns 1:1 von Nico Maier (8.) war nach einem Einwurf gefallen.

Auch St. Gallen feierte im Sitterstadion einen Comeback-Sieg gegen den FC Zürich unter anderem dank einem erfolgreichen Eckball. Captain Lukas Görtler knallte eine Corner-Vorlage von Lukas Daschner zum zwischenzeitlichen 1:1 ins Netz.

Bei Luganos 2:1-Triumph über Vaduz resultierten sogar beide Tessiner Tore nach einer Ecke. Antonios Papadopoulos erzielte im Anschluss an einen Eckball das 1:0 (29.) – das 1. Super-League-Tor in der neuen AIL Arena. 8 Minuten später nickte Lukas Mai eine Corner-Flanke von Renato Steffen zum 2:0 ein.

Eckbälle spielten auch eine entscheidende Rolle zwischen YB und Sion. Lewin Blum traf in der Folge einer Ecke zum 1:0 für die Berner (22.). Das wichtige 3:2 auf dem Weg zum 4:2-Sieg realisierte Samuel Essende in der 66. Minute nach einem Corner von Kastriot Imeri.

Apropos Blum und Imeri: Spannend, dass gerade die beiden Leih-Rückkehrer – Blum war in Belgien, Imeri bekanntlich in Thun – massgeblich am YB-Sieg beteiligt waren. Es ist noch nicht ganz klar, ob sie eine Zukunft in Bern haben. Doch dank solchen Leistungen besitzen sie gute Argumente.

  • Haufenweise Premieren-Torschützen

Ebenfalls auffällig am 1. Super-League-Spieltag: Zahlreiche Spieler konnten ihr 1. Erfolgserlebnis in der höchsten Schweizer Liga bejubeln. Dazu zählen die Thuner Maier und Gutbub, Lausannes Offensiv-Talent Ibrahim Bah Mendes, der junge GC-Stürmer Samuele Bengondo (Sohn von Ex-Aarau-Angreifer Patrick Bengondo), Luganos Innenverteidiger Mai sowie Lutfi Dalipi, die YB-Leihgabe an Vaduz.

  • 5 Mal die 1

Wie abwechslungsreich die 1. Super-League-Runde war, verdeutlicht auch folgende Statistik: Es gab mit Essende 1 Doppeltorschützen; es wurde 1 Mal zu null gespielt (Basel siegte 1:0 in Genf); es gab 1 Remis (zwischen Lausanne-Sport und GC); es gab 1 rote Karte (Vaduz-Goalie Leon Schaffran) und es gab sogar 1 Spiel ohne jegliche Karten (Servette gegen Basel).

Super League

SRF zwei, Super League – Highlights, 26.07.2026, 19:00 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel