FC Basel demütigt St. Gallen

Welch' Demonstration: Der FC Basel fertigt St. Gallen in dessen Stadion mit 7:0 ab und kann im Idealfall schon nächsten Sonntag Meister werden. Renato Steffen und Davide Calla gehörten zu den auffälligsten Figuren im Fischer-Team.

  • Seit 40 Jahren hat St. Gallen zuhause nicht mehr so hoch verloren.
  • Es ist der erste FCB-Sieg in der Ostschweiz seit knapp zwei Jahren.
  • Basel korrigiert die bisher ausgeglichene Direktbilanz seit Sommer 2013 auf 4 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen.

Nach einer Stunde brach der FC St. Gallen völlig zusammen: Binnen 16 Minuten erzielte der FC Basel 5 Tore, erhöhte auf 7:0 und machte die Demütigung für die Zinnbauer-Elf perfekt.

Steffen mit Triplette

Mann des Spiels war Renato Steffen. Der Nati-Spieler erzielte 3 Tore selbst und war auch bei Martin Anghas Eigentor zum 0:2 beteiligt, indem er eine Intervention des FCSG-Verteidigers erzwang.

Eineinhalb Tore darf sich auch Joker Davide Calla gutschreiben lassen: Er gab den Schuss zum 0:3 ab, das offiziell als Eigentor Gianluca Gaudinos gewertet wurde, und traf nur 2 Minuten später zum 0:4.

Der FCSG wird vom eigenen Publikum ausgepfiffen

0:43 min, vom 17.4.2016

FCB in einer Woche Meister?

Holt Basel in den beiden Spielen nächste Woche einen Punkt mehr als Verfolger YB, steht er schon kommenden Sonntag, 6 Runden vor Saisonschluss, erneut als Meister fest.

«Schlimm für alle Verantwortlichen»

Der FC St. Gallen erlitt nach dem Remis in Sion einen herben Rückschlag. Das Heimpublikum verabschiedete sein eigenes Team mit Pfiffen.

«Ein 0:7 zuhause ist schlimm, nicht nur für die Spieler, sondern für alle Verantwortlichen», sagte St.-Gallen-Coach Joe Zinnbauer nach der Partie. Was er zu seinen Akteuren gesagt habe, wollte er nicht verraten. «Das bleibt unter uns.»

Sendebezug: SRF info, sportlive, 17.4.16, 15:45 Uhr