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FCSG-Stürmer Cedric Itten «Ein grosser Traum, A-Nationalspieler zu werden»

Cedric Itten spricht vor der Partie gegen Xamax im Interview über Basel, seine Träume und Kunstrasen-Fussball.

Itten und St. Gallen jubeln
Legende: Will auch gegen Xamax mit seinen Mitspielern jubeln Cedric Itten. Keystone

SRF Sport: Cedric Itten, Sie haben in dieser Saison in 7 Spielen 8 Mal getroffen. In den beiden Quali-Spielen in der Europa League durften Sie aber nur 18 Minuten spielen. Wie kam das?

Cedric Itten: Wir hatten mit den internationalen Partien sehr viele Spiele gleich zu Beginn der Saison. Darum rotierten wir in der Aufstellung stark. Wir besitzen ein breites Kader und mit Roman Buess und Nassim Ben Khalifa auch andere gute Stürmer.

Eine starke Bilanz haben Sie auch gegen Ihren Ex-Klub Basel: Aus 3 Spielen resultierten 3 Tore. Wie ist es, gegen Ihren Jugendverein zu treffen?

Sicher speziell, nachdem ich dort auch zum Profi gereift bin. Allgemein ist es natürlich sehr schön für mich, wenn ich überhaupt treffe, aber gegen Basel ist es etwas Besonderes.

Die Liebe ist noch gross, das ist klar.
Autor: Cedric Ittenüber den FC Basel

Wieso haben Sie den grossen Sprung in Basel nicht geschafft?

Es hat einfach nie ganz gepasst. Mal mit dem Trainer nicht, mal gab es andere Spieler, die mir vor der Nase standen. Ich habe in Basel wohl auch nicht das gleiche Vertrauen erhalten wie jetzt in St. Gallen. Deshalb hat es hier nun geklappt.

Wie stark ist die Liebe zum FCB noch?

Es ist der Verein, in dem ich meine ersten Spiele absolviert habe und für den ich während meiner ganzen Jugend gespielt habe. Sie ist noch gross, das ist klar.

Ich mag die guten Naturrasen besser.
Autor: Cedric Ittenüber seine bevorzugte Unterlage

Gegen kein Team ist es einfacher ein Tor zu schiessen als gegen Ihren nächsten Gegner Neuchâtel Xamax. Freuen Sie sich auf dieses Spiel besonders?

Ich freue mich sehr auf das Spiel, wie ich mich auf jedes Spiel freue. Ich weiss allerdings nicht, ob es mir auswärts auf dem Kunstrasen wirklich einfacher fällt.

Apropos Kunstrasen: Sind Sie eher ein Plastik-Fan oder verfluchen Sie das künstliche Grün?

Ich mag die guten Naturrasen besser. Wie jene in St. Gallen oder Basel.

Zur Person

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Itten im Spiel
Legende:Freshfocus

Cedric Itten spielt im Sturm für den FC St. Gallen und die Schweizer U21-Nationalmannschaft. Der 21-Jährige spielte zuvor bereits beim FC Luzern und beim FC Basel, wo er auch seine komplette Juniorenzeit verbrachte.

In St. Gallen läuft es rund für Sie. Welche weiteren Ziele haben Sie sich gesteckt?

Zuerst möchte ich mich in der Super League richtig durchsetzen. Dann will ich den Schritt in eine grössere Liga machen. Ich bin ein grosser Fan der Premier League und der Bundesliga, aber ich gehe Schritt für Schritt. Ein nächster grosser Traum ist es auch, A-Nationalspieler zu werden.

Sie haben die Matura gemacht. Haben Sie sich überlegt, neben dem Fussball ein Studium zu beginnen?

Ein schwieriges Thema. Ich hatte mich informiert und wollte eigentlich Rechtswissenschaft studieren, was aber mit dem Fussball schwierig zu verbinden ist. Auch die vielen Wechsel in der letzten Zeit erschwerten das. Ich habe ein bisschen Sprachen gelernt und behalte das Jus-Studium im Hinterkopf.

TV-Hinweis

Die Partie der 6. Runde in der Super League zwischen Xamax und St. Gallen sehen Sie am Sonntag ab 15:40 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Legende: Video Itten trifft in der 1. Cup-Runde gegen Überstorf 5 Mal abspielen. Laufzeit 03:51 Minuten.
Aus Super League - Goool vom 19.08.2018.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 26.08.2018, 18:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gasche (NachDenker)
    Im Grundsatz können alle in der Schweiz ausgebildeten Fussballer, Fussball spielen, keine Frage. Was wir aber immer wieder gezeigt bekommen ist die fehlende richtige Einstellung vieler Spieler - unzählige Beispiele können jedes Wochenende und speziell an Grossanlässen „bewundert“ werden. Spielpraxis ist sicher auch ein Faktor, wird aber zu wichtig genommen. Eine alte Weisheit sagt ja bekanntlich, Spiele werden zuallererst im Kopf und nicht mit dem Kopf oder mit den Beinen gewonnen.
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  • Kommentar von Andreas Hug (AndiHug)
    wenn dann mal ein guter nati trainer kommt haben auch stammspieler wieder chancen in der nati zu spielen. momentan belegen vorallem bankdrücker die plätze. petkovic sollte zwingend platz machen für einen neuen trauiner. die karten sollten mal neu gemischt werden.
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  • Kommentar von Roman Brūllmann (Roman Brūllmann)
    Wenn Petkovic endlich einsieht,das Seferovic und Shaqiri im Club nur noch auf der Bank sitzen ,und trotzdem immer Aufgeboten werden,haben leider ander keine Chance ein Aufgebot zu bekommen.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Shaqiri hat letzte Saison bei Stoke sehr viel gespielt. Und jetzt hat ihn ein Topklub aus einer Topliga engagiert. Etwas das für die meisten schweizer Fussballer wohl für immer ein Traum bleiben wird. Fassnacht kann dann in der Champignon League zeigen wie gut er auf internationalem Niveau wirklich ist. Auf jeden Fall hat ihn bis jetzt noch kein ausländisches Team gekauft. Wieso wohl?
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    2. Antwort von Fabian Gysler (Fabz)
      wieso wohl Herr Huber. Meine Güte, vor 3 Jahren war er noch bei Winterthur. Schauen sie mal dessen Entwicklung. Er adaptiert sich stetig dem Niveau seiner Umgebung und zeigt in vielen Spielen, sein riesen Potential. Das ist nur eine Frage der Zeit bis er a) in der Nati gesetzt ist und b) bei einem grösseren Verein in Deutschland bspw. spielen wird.
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    3. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Meine Güte Herr Gysler. Von mir aus kann Fassnacht die SL aufmischen, und YB zum einen oder anderen Sieg in der CHL verhelfen. Und wenn er dann in der Buli,zbsp. spielt und sich auch da durchsetzen kann und Stammspieler ist, freut mich das für ihn. Und wenn Fassnacht die Schweiz noch an die EM schiesst und so weiter bin ich umso froher. Allerdings waren schon viele vor Ihm dann irgendwann nicht mehr fähig sich dem höheren Niveau anzupassen. Er muss in der Zukunft beweisen wie gut er wirklich ist
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