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Zusammenfassung Lugano - St. Gallen
Aus Super League - Goool vom 09.07.2020.
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FCSG und YB gleichauf Torspektakel im Tessin: Lugano trotzt St. Gallen einen Punkt ab

  • Der FC St. Gallen muss sich in Lugano mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
  • Lavanchy sicherte Lugano mit seinem Treffer in der 83. Minute einen Punkt.
  • Der FCSG ist damit in der Tabelle hinter dem punktgleichen YB wieder Zweiter.

Das Cornaredo bleibt ein schlechtes Pflaster für die Top-Teams der Super League. Nachdem YB und Basel in dieser Saison bereits in Lugano verloren hatten, musste am Donnerstag auch der bisherige Leader St. Gallen im Tessin Punkte abgeben.

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Lavanchy zerstört die St. Galler Leader-Träume
Aus Sport-Clip vom 09.07.2020.
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Für das Tor zum 3:3 war Numa Lavanchy (83.) besorgt. Der Flügelflitzer von Lugano verwertete in der Schlussphase die Vorlage von Jonathan Sabbatini zum Punktgewinn für die «Bianconeri».

Turbulenter Auftakt nach dem Pausentee

Zu Beginn der 2. Halbzeit war es für die Fans des FC St. Gallen knüppeldick gekommen: Erst kassierte der Tabellenleader bloss 15 Sekunden nach dem Wiederanpfiff den 2:2-Ausgleich durch Alexander Gerndt. Anschliessend wurde ein Treffer von Victor Ruiz nach Intervention des VAR aberkannt.

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Gerndts herrlicher Kopfballtreffer
Aus Sport-Clip vom 09.07.2020.
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Der Spanier hatte die Espen mit einem Weitschuss vermeintlich mit 3:2 in Führung gebracht. Schiedsrichter Alessandro Dudic entschied nach Konsultation der Bilder aber korrekterweise darauf, den Treffer zurückzunehmen: Ermedin Demirovic war im Abseits gestanden und hatte Lugano-Goalie Noam Baumann die Sicht genommen.

Die Ostschweizer liessen sich dadurch aber nicht entmutigen und kamen nur 6 Minuten später wieder zu einem Torerfolg. Ausgerechnet Demirovic (54.) spedierte das Leder mit einem Hechtkopfball in die Maschen, dieses Mal ohne vorangegangene Abseitsstellung.

Starker Start von Lugano

Die St. Galler hatten sich in der Anfangsphase der Partie äussert schwergetan. Bereits nach 2 Minuten mussten Lawrence Ati-Zigi und Miro Muheim in extremis vor Rangelo Janga eine heikle Situation bereinigen. Lugano konnte insbesondere mit seinen Flügelspieler Eloge Yao und Lavanchy viel Druck über die Seiten entwickeln.

Folgerichtig waren es die Gastgeber, die das Skore eröffneten. Bereits nach 10 Minuten profitierte Sabbatini von einem Blackout in der St. Galler Hintermannschaft: Yannick Letard spielte den Ball unbedrängt in die Füsse des Uruguayers, der sich für das Geschenk bedankte und nach Zusammenspiel mit Lavanchy zum 1:0 traf.

Zeidlers früher Wechsel

FCSG-Coach Peter Zeidler reagierte und ersetzte den unglücklichen Letard bereits in der 23. Minute aus taktischen Gründen durch André Ribeiro. Der Wechsel zeigte sofort Wirkung: Nach einem Foul von Stefano Guidotti an Lukas Görtler blieb Schiedsrichter Dudic nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Jordi Quintilla behielt die Nerven und verwertete zum 1:1 (26.).

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Ruiz' tolles Tor gegen Lugano
Aus Sport-Clip vom 09.07.2020.
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In der Folge drückten die Gäste weiter nach vorne und kamen noch vor dem Pausenpfiff zur Führung: Ruiz bezwang Baumann nach einer mustergültigen Flanke von Görtler mit einer sehenswerten Direktabnahme (39.).

Weiter geht es für St. Gallen am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei Servette, während Lugano in Luzern gastiert.

SRF zwei, Super League Goool, 09.07.2020, 22:35 Uhr;

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Dominik Haag  (Fc Sg allez)
    Alli am umegrännä
    Isch doch en geile match gsii, das sege i als fcsg fan. 6 töpf i eim match. I find sg het e geile saison gspielt, de zweit platz isch au super. Meister wer den de i-tupf vonere geile saison.
    Schluss endlich sinds e scho meister i de herze vo de ostschwiiz. Habe fertig
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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    2 verlorene Punkte für den FCS gegen die Luganesischauspieler und erst noch ein gestolenes Tor!
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  • Kommentar von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
    Vielleicht sollten sich die Anhänger des FCSG auch einfach mal über die tolle Saison ihres Teams freuen, anstatt alles dem Meistertitel unterzustellen, und nach jedem VAR- oder Schiri-Entscheid immer gleich Amok zu laufen. Es ist noch ein weiter Weg bis zur möglichen Finalissima in Bern, welcher durch die Absenzen des sehr starken Görtler und Hefti gegen Servette definitiv nicht einfacher wird...
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