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Super League FCSG-Widerstand gegen Basel fruchtet nicht

Auch der FC St. Gallen muss sich dem amtierenden Meister geschlagen geben. Der FCB feiert auswärts im 9. Saisonspiel den 9. Vollerfolg.

Legende: Video St. Gallen - Basel abspielen. Laufzeit 06:13 Minuten.
Aus sportaktuell vom 24.09.2016.
  • 9. Sieg im 9. Spiel – Basel steht nach dem 1. Meisterschaftsviertel mit dem Punktemaximum da
  • Ein umstrittenes Tor zum 2:1 bringt den FCB auf die Siegerstrasse
  • FSCSG-Verteidiger Gelmi avanciert mit einem Eigentor und einem verschuldeten Penalty zur tragischen Figur

Das Heimteam startete gut in die Partie, spielte mutig auf und wurde in der 14. Minute mit dem 1:0 belohnt. Roman Buess lupfte den Ball über Goalie Tomas Vaclik an die Latte. Der Abpraller landete auf dem Kopf von Marco Aratore, der nur noch einnicken musste.

Dass Vaclik im Tor der Basler nicht den besten Tag erwischte, zeigte sich in der 22. Minute. Der Tscheche schoss wenige Meter vor seinem Tor den heranbrausenden Toko ab und verursacht so beinahe das 2:0 für St. Gallen.

Basel reagierte – Gelmi der Unglücksrabe

Der Leader wirkte nach dem Gegentreffer ideenlos, zeigt dann aber seine Klasse: 1 vernünftiger Angriff reichte und der FC Basel erzielte dank Delgado den Ausgleich. Nach der Pause sah es lange danach aus, als ob St. Gallen das Unentschieden halten könnte, doch der Druck der Basler war schliesslich doch zu hoch.

  • 75. Minute: Unglücksrabe Roy Gelmi wird angeschossen und verursacht mit dem Eigentor die erstmalige Basler Führung
  • 90. Minute: Wieder steht Gelmi im Mittelpunkt: Der Innenverteidiger foult Steffen – Seydou Doumbia verwandelt den Elfmeter souverän zum glanzlosen 3:1.
Legende: Video Basler Führung erzürnt St. Galler – Klossner verteidigt sich abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.09.2016.

Ist der FCB noch zu stoppen?

Sion, Vaduz, Luzern, YB, Lugano, Thun, GC, Lausanne und St. Gallen – alle wollten dem Meister ein Bein stellen, keinem ist es gelungen. Nach 9 Spielen führt Basel die Super-League-Tabelle mit 27 Punkten an – das Punktemaximum. Es ist der beste Saisonstart einer Schweizer Mannschaft seit 2003.

Erster Verfolger des FC Basel ist Aufsteiger Lausanne, welches aber bereits 13 Punkte hinter dem Leader liegt. Man darf sich fragen, ob das Rennen um den Meistertitel nach 9 Spielen wohl schon gelaufen ist.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Super League

9 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Meile (bm)
    Nein, zu behaupten der FCB würde bewusst bevorteilt, wäre falsch. Es ist ein allgemeines Phänomen im In- und Ausland, dass in Zweifelsfällen, und dort wo die Wahrnehmung des Referees auffallend oft gestört ist, regelmässig zugunsten des vermeintlich Stärkeren entschieden wird. Das gehört irgendwie zum Sport und wäre wert, von Psychologen untersucht zu werden. Es bleibt als Gegner nichts anderes übrig, als einfach so viel besser zu sein, dass selbst der Schiri nichts mehr dagegen tun kann.;-)
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    All die Frustkommentare entstehen lediglich aus der Tatsache heraus, dass der FC Basel einfach NICHT verliert. Die "NICHT-PRO-FCB-Fussballschweiz" lechzt schier danach. Irgendwann wird dies auch passieren. Aber eben: Die anderen Teams "klauen" sich halt auch gegenseitig die Punkte. Deshalb kristallisiert sich KEIN Verfolger heraus, der zur Stelle wäre, falls der FCB bspw. 3-4 Spiele verlieren würde. Also liegt es der Einfachheit halber am "Pro-FCB-Schiri", am unverdienten Glück und am Geld!
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  • Kommentar von Nicolas Staub (Nicolas Staub)
    Basel kommt wieder mit einer Tätlichkeit davon, es müsste Rot für Calla geben. Dann ensteht auch das 2:1 durch Gelmi nicht (Pass von Calla). Im Übrigen beim 2:1 Doumbia/Gelmi, wird Gelmi nicht direkt behindert aber es findet eine aktive Bewegung von Doumbia zum Ball statt, darum hat er sich wohl aktiv ins geschehen eingeschaltet, folgerichtig wäre das 2:1 auch irregulär. Da kann sich das der Schiri noch so schön reden. Ich finde das masslos ungerecht wie der FCB von den Schiris bevorzugt wird.
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    1. Antwort von Walter Vogt (W. Vogt)
      Dumm gelaufen und glasklares Eigentor. Da hilft alles gränne und döibele nichts.
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    2. Antwort von Georg Schneider (Merguez)
      Jetzt hören Sie endlich auf mit diesen haltlosen Anschuldigungen, von wegen Basel wird immer von den Schiris bevorzugt. Und auch wenn Sie es noch eintausend mal wiederholen, wird es kein bisschen wahrer. Fakt ist, Basel wäre in einigen dieser neun Spiele zu schlagen gewesen, die Gegner haben diese Chancen jedoch fahrlässig verstreichen lassen.
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    3. Antwort von Nicolas Staub (Nicolas Staub)
      Ja ich bin YB-Fan(habe selbst 9 Jahre dort gespielt) habe aber grundsätzlich nichts gegen den FCB. Ich beobachte dies aber sehr nüchtern, dass der FCB auch spielerische Klasse hat lässt sich nicht von der Hand weisen, auch die Winner-Mentalität vom FCB ist vorbildlich, nur kann mir kein FCB-Anhänger sagen, dass sie nicht in gewissen Situationen bevorteilt werden. (Cup-Match Buochs zuhause, vermehrt fragwürdige Penaltys bekommen, Foul von Xhaka nicht mit Rot ahnden etc.
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