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Super League GC bleibt nach Sieg in Luzern Leader

GC hat Carlos Bernegger in der 9. Runde der Super League die erste Heimniederlage als FCL-Coach zugefügt. Die Grasshoppers schlugen Luzern auswärts mit 2:0 und verteidigten damit die Leaderposition.

Legende: Video Luzern-GC abspielen. Laufzeit 04:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.09.2013.

GC zeigte sich in Luzern von der effizienten Seite und fügte FCL-Coach Carlos Bernegger nach 9 Heimspielen die erste Niederlage zu. Beide Tore fielen nach Standardsituationen. Die Zürcher profitierten auch davon, dass die Innerschweizer ab der 9. Minute zu zehnt agieren mussten. Nach einem rüden Foul von Toko trat Dimitar Rangelov nach und sah dafür die rote Karte. «Das hat uns in die Karten gespielt», gestand GC-Trainer Michael Skibbe.

Sein Team konnte aus der numerischen Überzahl aber nicht umgehend Profit schlagen. Stattdessen war es der FCL, der die Startminuten bestimmte. Die beste Chance zur Führung hatte Adrian Winter in der 11. Minute, doch GC-Keeper Roman Bürki konnte seinen Kopfball parieren.

Führungstreffer vor dem Pausenpfiff

Die Vorentscheidung führte der eingewechselte Caio mit einem Freistoss in der Nachspielzeit der 1. Hälfte herbei. FCL-Keeper David Zibung unterschätzte den Schuss und musste tatenlos mitansehen, wie sein Team 0:1 in Rückstand geriet. «Solche Situationen muss man vermeiden», kritisierte Bernegger im Nachgang.

Nach der Pause hatten die Gäste aus Zürich das Geschehen im Griff und zogen den Luzernern in der 62. Minute endgültig den Zahn. Izet Hajrovics Eckball fand den Kopf von Anatole Ngamukol; dieser konnte völlig freistehend zum 2:0 einnetzen.

GC Leader vor Basel und YB

Dank dem 5. Saisonsieg haben die Zürcher, die als einziges Team noch ungeschlagen sind, YB wieder von der Spitze verdrängt. GC liegt mit 18 Punkten an erster Stelle, dahinter folgen mit je einem Spiel mehr Basel (ebenfalls 18 Zähler) und YB (16). Die Innerschweizer, die seit März 2012 auf einen Sieg gegen GC warten, folgen auf Rang 4.

Entwarnung bei Zibung

Für David Zibung endete der Abend mit Untersuchungen im Spital. Der FCL-Keeper war bei einer Parade von Izet Hajrovic nach 74 Minuten im Gesicht getroffen worden. Dabei zog er sich eine Wunde unter dem Auge zu. Erste Untersuchungen im Spital zeigten, dass sich Zibung keine Brüche zugezogen hat.

29 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Vögeliln, Basel
    Ich meine auch das man Hairovic kleinen Vorwurf machen
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  • Kommentar von durrenberger renatus, lupsingen
    Hajrovic attacke gegen zibung. Zombie attakiert zibung damit auch jemand anders so aussieht im Gesicht könnte ich mir vorstellen.Sehe ich gar nicht so wie F.Göpfert.
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  • Kommentar von Franz Göpfert, Wigoltingen
    Absicht kann man beiden nicht nachweisen. Wo sollen sie denn hinspringen? Bei Toko sehe ich eher noch Absicht. Auch Rot. Bei Hajrovic klar nicht. Sein Ausfallschritt war einfach Pech. Irgendwo muss er ja abstehen. Bei dem Tempo sowieso. Oder man verbietet den Goalies in Zukunft Kopfüber in den Ball zu tauchen, was ja Unsinn ist. Einfach blöd gelaufen. Zibung ist ein wahrer Sportsmann und tritt nicht verbal nach. Er sieht es auch als unglücklich gelaufen an.
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