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Super League GC distanziert Luzern

Mit einem 3:2-Heimsieg haben die Grasshoppers ihr Polster auf den Tabellenletzten Luzern auf 8 Punkte ausgebaut. Nachdem die Zürcher zunächst einen 2:0-Vorsprung preisgegeben hatten, entschied ein Caio-Freistoss aus der Distanz die Partie.

Legende: Video «Zusammenfassung GC - Luzern» abspielen. Laufzeit 5:28 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.11.2014.

Der FCL hatte seinen ersten und bislang einzigen Saisonsieg ausgerechnet im Letzigrund errungen (3:2 gegen den FCZ). Beim erneuten Gastspiel diesmal gegen GC raubte primär eine ungenügende erste Hälfte die Chance auf Punkte.

Immerhin kamen die Innerschweizer nach der Pause und dem 0:2-Rückstand wie verwandelt aus der Kabine. Am Ursprung der deutlichen Leistungssteigerung stand die Einwechslung von Marco Schneuwly. Er leitete in der 50. Minute mit viel Durchsetzungskraft den Anschlusstreffer ein, indem er Remo Freuler bediente. Weitere 7 Minuten später hatten die Innerschweizer die Hypothek wettgemacht. Thierry Doubai dreschte einen satten Weitschuss sehenswert unter die Latte.

Schon Doppelschlag vor der Pause

In der 81. Minute brachten sich die Gäste dann aber um die Früchte ihrer hartnäckigen Arbeit. Nach dem Ausschluss von Fidan Aliti wegen eines Notbremse-Fouls gegen Anatole Ngamukol verwertete Caio den fälligen Freistoss aus gut 30 Metern zum 3:2-Schlussresultat. Goalie David Zibung berührte den Ball noch, konnte ihn aber nicht parieren.

Legende: Video «Stimmen zu GC - Luzern » abspielen. Laufzeit 1:23 Minuten.
Aus sportaktuell vom 22.11.2014.

In der ersten Hälfte hatte Munas Dabbur in der 32. Minute die zunehmend entschlossener und druckvoller wirkenden Grasshoppers in Führung gebracht. Der Israeli kam aus 20 Metern gänzlich unbedrängt zum Abschluss. Auch der zweite Gegentreffer nur drei Minuten später durch Yoric Ravet stellte der Luzerner Verteidigung kein gutes Zeugnis aus.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 22.11.14 22:00 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Ich verstehe nicht, weshalb Schneuwly erst zur zweiten Halbzeit kommt. Ein Tabellenletzter kann sich das bei der Qualität des Spielers einfach nicht leisten. Ohne die (gute Leistung vor allem erste Halbzeit) von GC schmälern zu wollen, der FCL hat sich wieder mal selbst geschlagen.
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  • Kommentar von Severin Studer, Zürich
    Aus den Kommentaren des Videobericht höre ich wieder einen abschätzigen Ton heraus. Als ob GC mit Glück gewonne hätte. Langsam reicht mir diese Miesmacherei! Ja, GC musste um den Sieg zittern, ist aber sicher nicht ein gestohlener Sieg! Kompliment GC, mit Arbeit und Charakter zum Sieg. Luzern muss sich wirklich langsam Sorgen machen wegen dem Abstieg.
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    1. Antwort von M. C., Zürich
      Sie prangern die Miesmacherei gegenüber GC an und sprechen gleichzeitig von Abstieg bei Luzern, welches 20 Runden vor Saisonschluss gerade mal 4 Punkte Abstand zu Platz 9 hat und zudem mit einem Spiel weniger unterwegs ist? Wer soll solche Aussagen ernst nehmen?
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    2. Antwort von Severin Studer, Zürich
      Lieber M.C., Sie zwingen mich fast diesen alten Satz zu wiederholen: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe gesagt, "langsam Sorgen machen". Das der reale Abstieg weit entfernt ist, ist mir schon bewusst. Aber wenn Luzern reagieren sollte, dann müssen sie nicht erst 10 Runden vor Schluss Gas geben. Sondern hier und jetzt! GC hatte anno dazumal auch zu spät reagiert, glücklicherweise waren da noch Sion und Neuchâtel zugegen.
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  • Kommentar von Simon Meier, Adliswil
    Jawoll. Super match gsi. Jetzt nach zwei metch witerkämpfe und siege. First club in rown. Allez gc.
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