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Gegen Basel droht der Abstieg Lausanne-Sport: Mit Nebengeräuschen ins Spiel der letzten Chance

Mit einer neuen Führung und einem scheidenden Trainer gehen die Westschweizer ins kapitale Heimduell mit dem FCB.

Mannschaft vor Heimblock
Legende: Seltenes Bild in dieser Saison Lausanne-Sport feiert einen Heimsieg mit den Fans. Keystone/Salvatore Di Nolfi

Lange liessen die Verantwortlichen von Lausanne-Sport die Fans im Dunkeln. Bricht Klub-Eigentümer Ineos die Übung am Genfersee vorzeitig ab? Was würde der Gang in die Challenge League für die Zukunft des Klubs bedeuten? Und bleibt Alain Casanova auch im Fall eines Abstiegs Cheftrainer?

Neuer Mann, alte Laster

Erst vergangenen Dienstag und damit keine Woche vor dem entscheidenden Duell gegen den FCB kommunizierte das Tabellenschlusslicht der Super League. Die Vorgehensweise erinnerte dabei an jene auf dem Feld: eher reaktiv als proaktiv – und meist zu spät, um gröberen Schaden noch zu verhindern.

Im Schreiben informierte Lausanne-Sport über einen Wechsel an der Spitze: Der Niederländer Leen Heemskerk löst dort den Briten Bob Ratcliffe als CEO ab. Auch unter neuer Führung bleiben die sportlichen Absichten Ineos' schleierhaft. Dass allerdings ein designierter Schweizer Zweitligist keine Ausbildungsbasis für den französischen Cupfinalisten und Partnerklub Nizza bildet, hat selbst der britische Konzern erkannt.

Quo vadis, Lausanne-Sport?

Mit dem drohenden Abstieg konfrontiert, der bereits nach einer Heimniederlage gegen Basel feststehen könnte, hat Ineos die beiden ihnen gehörenden Klubs nun in der Verwaltung aufgeteilt. Doch welcher Anreiz bleibt einem gewinnorientierten Chemiegiganten an einem Klub, der vielleicht bald am Freitagabend vor 800 Zuschauern in Wil antritt?

Eines ist klar: Was auch immer das Ziel von Ineos mit Lausanne-Sport ist, Alain Casanova ist in den Augen der englischen Firma der falsche dafür. Der Franzose, erst im Februar an die Seitenlinie in Lausanne gewechselt, hat beim Klub keine Zukunft mehr. Ob er mit seinem eigenen Schicksal vor Augen jenes seiner Mannschaft noch verhindern kann, ist zu bezweifeln.

Video
Archiv: Lausanne-Sport unterliegt Luzern im Abstiegskampf
Aus Sport-Clip vom 01.05.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 13 Sekunden.

SRF zwei, Super League – Highlights, 1.5.22, 19 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Neutral, Objektiv und ohne den "armen" Baslern auf die Hühneraugen treten zu wollen, wäre Lausanne eine Art "Galgenfrist" zu gönnen. Abgesehen davon dass nur Einer Tore schiesst, spielen die eigentlich gar keine soooo schlechte Rückrunde. Dass Luzern gegen Servette gewinnt, wodurch der Drops ja auch gelutscht wäre, ist kaum anzunehmen....;-))
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Ich hoffe doch sehr das Lausanne heute absteigt. Ich wünsche mir zudem den FC Winterthur und den FC Aarau zurück in die Super League. Auf Kosten von... EGAL!
    Dieses Lausanne ist sackschwach und keinesfalls Super League tauglich, da spielts keine Rolle ob der Investor nun Ineos, Oracle oder Bill Gates heisst. Ein Kunstrasen in der Super League ist mehr als genug... HIHI!
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Hmm, Winti scheint den "Schlussspurt" zu vermasseln und Aarau - naja. Der FCS als B-Meister wäre doch mal eine faustdicke Überraschung, oder?....;-))
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Es zeigt sich, dass das Modell mit den schwerreichen ausländischen Investoren in der Schweiz nicht wirklich funktioniert. Meister wurde der Verein, der den bodenständigsten Präsidenten hat. Der FCZ ist vor allem lokal stark verankert. Bei St. Gallen das selbe Bild. Würde CC nicht ständig impulsiv handeln, könnte auch Sion erfolgreich sein.