Zum Inhalt springen
Inhalt

Super League Grasshoppers tauchen gegen Thun

Die Zürcher Grasshoppers sind zuhause dem FC Thun mit 0:2 unterlegen und drohen den Anschluss an Leader Basel zu verlieren. Die formstarken Thuner feierten den 4. Sieg im 5. Spiel und schieben sich zumindest über Nacht auf den 5. Rang.

Gut 10 Minuten vor dem Pausenpfiff konnte GC-Abräumer Amir Abrashi alleine auf Guillaume Faivre losziehen. Doch der U21-Natispieler scheiterte am Thun-Hüter.

Während sich die GC-Spieler noch die Haare zu raufen schienen, zog Thuns Renato Steffen im direkten Gegenzug von der Mittellinie los und hämmerte seinen Schuss aus über 20 Metern zur Thuner Führung in den Winkel. GC-Schlussmann Davide Taini war mit den Fingerspitzen noch dran – ganz glücklich sah der 37-Jährige dabei nicht aus.

Tainis schlechte Erinnerungen an Thun

Taini stand für Stammtorwart Roman Bürki zwischen den Pfosten, dessen 3 Spielsperren auf Seiten von GC für erhitzte Gemüter gesorgt hatten. Für Taini war es der 1. Einsatz in der Super League seit fast einem Jahr – auch damals hiess der Gegner Thun und auch damals erlitten die Grasshoppers eine Heimniederlage.

Vor Steffens Führungstreffer hatte Taini gegen Marco Schneuwly (5.) und Benjamin Lüthi (15.) retten müssen. Die Grasshoppers ihrerseits kamen bis auf den Hochkaräter von Abrashi vor dem 0:1 nur in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit zu einer Grosschance: Nachdem Thun-Hüter Faivre ein Zuber-Freistoss aus den Händen geglitten war, konnten die Thuner auf der Linie retten und Stéphane Grichting verzog mit seiner Direktabnahme.

Schneuwly trifft zur Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Zürcher die Kadenz und kamen durch Moritz Bauer und Veroljub Salatic zu 2 Ausgleichschancen. Doch mitten in diese Druckphase brach Thun-Goalgetter Schneuwly durch und bezwang Taini mit seinem 10. Saisontor (65.). Von diesem Schock erholten sich die Grasshoppers nicht mehr und so brachten die Berner Oberländer die 3 Punkte vor nur 4100 Zuschauern im strömenden Regen ins Trockene.

Dieser Thuner Sieg wird auch den anderen Zürcher Verein nicht erfreuen: Dank dem 4. Erfolg im 5. Spiel überholt das Team von Urs Fischer zumindest über Nacht den FC Zürich und liegt neu auf Rang 5, der zur Qualifikation für die Europa League berechtigen dürfte. Die Grasshoppers ihrerseits drohen nach der 2. Heimniederlage der Saison den Anschluss an Leader Basel zu verlieren.

 «Wir haben vor allem in der Vorrunde über unseren Verhältnissen gespielt», meinte ein konsternierter GC-Trainer Uli Forte nach Spielschluss. «Heute ist zu einem Teil die Realität wieder eingekehrt.»

Toko verletzt

GC-Mittelfeldspieler Toko musste in der 54. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden und wurde zur genaueren Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Es besteht Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    So gesehen ist nichts passiert, beide Spitzenteams haben verloren. Wer hätte das gedacht?! Was mich aber wirklich enttäuscht, ist die Zuschauerzahl! 4`100 Zuschauer!! Also wirklich "liebe" Zürcher! Was muss denn GC noch zeigen, dass ihr euren "Allerwertesten" ins Stadion bewegt?! Das stört mich schon seit Jahrzehnten (bin 49 Jahre alt). In der "alten" Nati B damals, hatten wir beim FC Basel mindestens soviele (sowenige) Zuschauer gegen bspw. Chur und Emmenbrücke. Dies nur so nebenbei bemerkt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Na, noch mal gut gegangen. So bleibt es wenigstens auch weiterhin einigermassen spannend in dieser Jekami Liga. Übrigens, bleibt zu hoffen das der Rekurs von GC wegen der ach so krassen Sperre von Bürki abgewiesen und dieser Wiederholungstäter mindestens bis Ende Saison gesperrt wird!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von urs, thun
    super Thun ihr seit besser als yb.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen