Zum Inhalt springen

Header

Audio
Bertone bringt Hoffnung zurück ins Berner Oberland
abspielen. Laufzeit 02:05 Minuten.
Inhalt

Hohe Erwartungen an Neuzugang Bertone ist Thuns Leuchtturm im Abstiegskampf

Die Verantwortlichen des FC Thun sind überzeugt, mit Leonardo Bertone einen Königstransfer getätigt zu haben.

Mickrige 9 Punkte aus 18 Spielen: Die Vorrunde des FC Thun als schwach zu bezeichnen, wäre fast schon untertrieben. Letztmals so wenige Zähler auf dem Konto hatte bei Saisonhälfte Lausanne. Die Romands machten in der Spielzeit 2013/14 nach der Hinrunde bei 7 Punkten Halt. Diese Hypothek war in der zweiten Saisonhälfte nicht mehr wettzumachen. Lausanne wurde mit grossem Abstand Letzter und stieg ab.

Bertone als Hoffnungsträger

Im Berner Oberland spielt das Wort Abstieg trotz der misslichen Ausgangslage vor dem Rückrundenstart noch keine Rolle. Stattdessen hat Thun neue Hoffnung geschöpft. Personalisiert wird diese durch Leonardo Bertone. Der 25-Jährige stiess in der Winterpause vom FC Cincinnati zum Super-League-Schlusslicht.

Andres Gerber erhofft sich viel vom Neuzugang: «Er will immer den Ball und möchte Verantwortung übernehmen. Genau das brauchen wir in dieser Situation», schwärmt der Thuner Sportchef.

Leonardo Bertone in der MLS bei Cincinnati.
Legende: Nach einem Jahr wieder zurück in der Schweiz Die Etappe von Leonardo Bertone in der MLS bei Cincinnati war nur von kurzer Dauer. imago images

Thun bewusst ausgewählt

Bertone selber ist sich der schweren Ausgangslage bewusst. Der ehemalige YB-Akteur freut sich aber auf die Herausforderung: «Ich musste in meiner Karriere immer ‹ellbögle›, das zeichnet mich aus», meint der Mittelfeldspieler. Genau diese Mentalität habe ihm bei seinen Mitspielern in der Major League Soccer gefehlt. Das sei auch der Grund für seine Rückkehr in die Schweiz gewesen.

Wie gross Bertones Einfluss auf das Spiel von Thun ist, wird man beim Rückrundenauftakt ein erstes Mal sehen. Am Sonntag empfangen die Berner Oberländer den FC Sion.

Sportchef Gerber konnte schon jetzt einen «Bertone-Effekt» ausmachen: «Die Signalwirkung des Transfers war extrem wichtig. Die Spieler haben gespürt, dass da einer mit Qualität dazugestossen ist.»

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 21.01.2020, 18:45 Uhr

mlo

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von beat zehnder  (beat zehnder)
    Habe Bertone immer gern gesehen im YB-Dress und hoffe er kann Thun weiterhelfen. Diesen Herbst hätten wir in Wankdorf auch gut brauchen können,nach dieser Verletzungs Miesere.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hansueli Von Siebenthal  (Der Romand)
    Die Lotter-Manschaft Thun ist in der Abstiegs-Misere nun endgültig angekommen. Doch die Clubleitung denkt schon wieder nur daran ihren Stutz in zukünftige Reservespieler zu investieren, oder wie der Romand sagen würde „ils sont foux“. Haben sie den gar nichts aus der finanziellen Notlage der letzen Jahre gelernt?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      Dass Bertone in Thun Reservespieler wird denke ich bei der Qualität des restlichen Kaders nicht. Man darf der Thuner Club-Führung nicht verübeln, dass sie noch einmal alles unternehmen wollen um nicht abzusteigen. Ich bin gespannt, kann mir aber vorstellen, dass Thun doch stärker spielen wird als im Herbst.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen