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Finanziell steht der FC Basel gesund da
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Jahresrechnung präsentiert Kleiner Gewinn für «sehr gesunden» FC Basel

Der FC Basel hat das Corona-Jahr 2020 ohne finanziellen Verlust überstanden.

Der FC Basel präsentierte am Freitag an einer Medienkonferenz das finanzielle Ergebnis des Geschäftsjahres 2020. Die Jahresrechnung der AG weist laut Verwaltungsratspräsident Bernhard Burgener einen Gewinn von 48'800 Franken aus. Dies, nachdem im Jahr zuvor ein Verlust von 18,7 Millionen Franken resultiert hatte. Dieser wurde laut Burgener aber vollumfänglich durch die Holding gedeckt.

Personalaufwand um 14 Millionen reduziert

Obschon bei den Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen für das Jahr 2020 erhebliche Einbussen von gut 12 Millionen Franken hingenommen werden mussten, resultierte eine Schwarze Null. Die Hauptgründe dafür waren laut Burgener Transfereinnahmen von rund 36 Millionen sowie die Reduktion des Personalaufwands von 48 auf rund 34 Millionen Franken. Die Basler verkauften neben Nationaltorhüter Jonas Omlin unter anderen auch Noah Okafor, Omar Alderete, Kemal Ademi und Blas Riveros.

Der FCB steht sehr gesund da.
Autor: Bernhard Burgener

«Ich kann ihnen versichern, der FCB steht sehr gesund da», sagte Burgener. Seit er den Klub 2017 übernommen habe, hätten sich die Kosten halbiert, die Eigenkapitalquote betrage knapp 50 Prozent. «Sportlich läuft das Jahr aber natürlich nicht erfreulich, vor allem die Rückrunde haben wir uns anders vorgestellt.» In der Super League liegt Basel nur auf Platz 4. Im Cup verlor der FCB gegen das unterklassige Winterthur 2:6.

Demnächst Infos zur Zukunft des FCB

Zu den seit Wochen in den Medien schwelenden Gerüchten zu einem möglichen Einstieg oder der Übernahme des Klubs durch die britische Firma Centricus oder David Degen hielt sich Burgener bedeckt. Er halte sich an Vertraulichkeiten, demnächst werde es aber Informationen geben. Er sei offen, sofern er weiter die Kontrolle habe, so Burgener. Wenn er seine Anteile abgeben werde, dann in Basler Hände.

Die Zukunft des FCB – nicht zuletzt aus finanzieller Sicht – bleibt herausfordernd. «Jedes Fussballspiel, das wir ohne Zuschauer durchführen, kostet uns Geld», so der 64-jährige Burgener. Auch deswegen hat der FCB für das Jahr 2021 beim Bund zinslose Darlehen und A-Fonds-Perdu-Beiträge in Höhe von insgesamt 16 Millionen Franken beantragt.

SRF zwei, Super League - Goool, 21.3.21, 15:40 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
    Es ist schon erstaunlich wieviele sich daran laben, wenn es dem FCB nicht so rund läuft. Die YB Freunde können sich darauf vorbereiten. Sobald sie nicht mehr gewinnen, wird über sie gelacht, unwahrheiten erzählt, gespottet und die Exponenten verunglimpft. So ist der Sport...
    1. Antwort von Martin Meier  (mameschnue)
      Ach, wissen Sie, über YB wurde 32 Jahre lang gespottet und gelacht, nicht zuletzt von jenen FCB-Fans, die jetzt in Weltuntergangsstimmung machen. "Und wenn ihr 20 Punkte Vorsprung habt, ihr veryoungboyst es eh, ihr Grännine!" Wir sind es uns gewohnt.
  • Kommentar von Martin Portmann  (Spetzi)
    Finanziel gesund?
    Dafür aber Härtefallgeld beantragen?
    Was halten wohl alle KMU die keine Härtefallgelder bekommen von solchen „ Firmen „ ?
  • Kommentar von Dieter Hansen  (Dieter H.)
    Dass man die Aussage von Burgener betr. dem "sehr gesunden" FCB als Headline benutzt lässt die Gesinnung der Medien erahnen. Man lacht - natürlich nur hinter vorgehaltener Hand - darüber.
    Aber anstatt hier bloss den einzigen Club, der transparent die Zahlen offen kommuniziert, kritisch zu bewerten, sollten die Medien (und damit meine ich auch SRF Sport) bei den anderen Clubs anklopfen und fragen, wie es denn dort aussieht. Sollte dies nicht deren Aufgabe sein?