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Zusammenfassung YB - GC
Aus sportaktuell vom 17.04.2017.
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Super League Kein Hoarau, keine Tore: YB unterliegt GC im Klassiker

GC hat bei YB einen über weite Phasen unspektakulären Klassiker mit 1:0 gewonnen. Munas Dabbur avancierte zum Zürcher Matchwinner und Berner Partyschreck.

Und dann fiel das Tor doch noch, symptomatischerweise nach einem Standard: Bei einem Eckball (82.) stieg Munas Dabbur höher als Bewacher Steve von Bergen und köpfelte zum siegbringenden 1:0 ein.

Bern hat den Ball, GC die Chancen

Im Klassiker kontrollierte YB Ball und Gegner über weite Strecken. GC hingegen setzte konzentrierte Nadelstiche. Einen solchen verwertete Dabbur mit seinem 3. Treffer in den letzten beiden Spielen zum späten Mini-Sieg.

Dabei hatte durchaus auf (viele) Tore gehofft werden dürfen: In den 4 Aufeinandertreffen davor waren jeweils mindestens 4 Treffer gefallen. Doch bei YB wogen die offensiven Absenzen zu schwer: Mit dem verletzten Guillaume Hoarau sowie den gesperrten Michael Frey und Roger Assalé fiel ein komplettes Sturmtrio aus. Stellvertreter Alexander Gerndt war die mangelnde Spielpraxis anzumerken.

Ravet sorgt für Spektakel

Während bei GC Dabbur gleich zweimal aus guter Position vergab (23./42.), avancierte auf YB-Seite in einem unspektakulären ersten Durchgang Yoric Ravet zum Alleinunterhalter:

  • 31. Minute: Ravet versucht es per Fallrückzieher, das Leder segelt weit übers Tor. Spektakulär war die Aktion allemal.
  • 35. Minute: Der Franzose grätscht Jan Bamert um und sieht Gelb. Im nächsten Spiel ist Ravet gesperrt.
  • 37. Minute: Mit einer schönen Finte lässt Ravet den Gegenspieler in Ronaldinho-Manier aussteigen. Seinen Schuss kann GC-Keeper Joel Mall aber entschärfen.

GC zieht sich aus dem Sumpf

Während der Rückstand der Berner auf Branchenprimus Basel auf 20 Punkte anwuchs, machte GC einen weiteren Schritt aus dem Abstiegssumpf. Die Zürcher weisen nun eine Reserve von 8 Punkten auf Schlusslicht Vaduz auf.

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Von Bergen über die Abwesenden: «Keine Lust darüber zu reden»
Aus Sport-Clip vom 17.04.2017.
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Sendebezug: SRF 3, Nachmittagsbulletin, 17.4.2017, 15:30 Uhr

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Eigentlich könnte man dieses Trauerspiel namens "champignon" Liga beenden. Die Plätze 1 und 2 sind gesetzt, ebenfalls 3 / 4 und der letzte. Einzige Veränderungen sind noch zwischen 6 und 9 möglich, was völlig irrelevant ist. Volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch wäre es sowieso am sinnvollsten, generell jede Art von Sp(r)itzen-und Profi(t)sport zu reamateurisieren und das Geld in den Breiten- und Gesundheitssport zu investieren, damit auch Passivsportler merken, Sport ist etwas aktives.
  • Kommentar von Matthias Schönenberger  (matthisch)
    Na dann wäre bei einer weiteren YB Niederlage gegen Lugano nächste Woche (und einem gleichzeitigen Sieg Basels gegen Vaduz) Basel nächstes Wochenende schon Meister. Lugano ist in seiner derzeitigen Verfassung durchaus ein Sieg zuzutrauen. Wir werden sehen was passiert. Ansonsten kann Basel das in 2 Wochen ohne Schützenhilfe klar machen, wenn nicht noch etwas Unvorhergesehenes passiert.
  • Kommentar von Lukas Löffler  (ll_basel)
    Na dann stell' ich den Champagner schon mal kalt.
    1. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Stimmt, eine andere Berner Mannschaft dürfte heute Meister werden. Natürlich darf dies auch in Basel und sogar in Südengland gefeiert werden.
    2. Antwort von Benedikt Schmid  (Benedikt Schmid)
      @Samuel Nogler *Zürcher Mannschaft
    3. Antwort von Lukas Löffler  (ll_basel)
      @Samuel Ich wart lieber noch 1-2 Wochen bis ich die Korken knallen lasse... Vielleicht gewinnt dann wird dann eine Mannschaft Schweizer Meister in einer Sportart, in der man das Spielgerät tatsächlich sieht und sich die Akteure nicht wie Kleinkinder verhauen. (: