Lausanne: Der Star ist der Trainer

Fabio Celestini will Aufsteiger Lausanne den Glauben einimpfen, in der Super League bestehen zu können. Der 40-Jährige greift dafür in die Trickkiste.

  • Was Celestini seinen Spielern mit auf den Weg gibt:
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Zur Person

Zur Person

Fabio Celestini begann seine Karriere bei Lausanne (1995-2000). Danach spielte er in der Ligue 1 für Troyes und Marseille und in Spanien für Levante und Getafe. 2012 beendete er bei Stammklub Renens die Karriere. 2013 startete er seine Trainerlaufbahn als Assistent von Bernd Schuster bei Malaga. Er bestritt 35 Länderspiele für die Schweiz (2 Tore).

«Ich sagen ihnen, dass wir uns nicht kleiner machen dürfen als wir sind. Wir haben Qualitäten, vor allem im technischen Bereich. Und wir haben einen tollen Teamgeist. Wenn man Leicester oder Island betrachtet, sieht man, dass man mit seriöser Arbeit Fantastisches erreichen kann.»

  • Wie Celestini seine Karriere hilft:

«Wir haben mit Getafe Barcelona nach einem 2:5 im Halbfinal-Hinspiel des Cups 4:0 geschlagen. Und wir waren sicherlich nicht besser als die 11 Spieler des Gegners. In einem Spiel ist also alles möglich. Und in einer Saison auch, wenn man Mut und Talent in die Waagschale wirft.»

  • Was Celestinis Ziele sind:

«Ziel ist der Klassenerhalt, so früh wie möglich. Wir hoffen, nicht bis am Ende leiden zu müssen. Wenn ein Klub wie Zürich absteigt, zeigt das aber, wie schwierig es wird.»

  • Wie Celestini seine Philosophie umschreibt:

«Wir wollen angreifen und Fussball spielen. Es geht nicht darum, dem Publikum zu gefallen. Ich glaube einfach, dass offensiver Fussball erfolgreich sein kann. Wenn wir alle die gleiche Vorstellung von Fussball verfolgen und eine Einheit sind, kann es klappen. Wenn wir nicht solidarisch sind, sind wir aber der erste Anwärter auf den Abstieg.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Super League