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Zusammenfassung Lausanne – FC Zürich
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 24 Sekunden.
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Leader gewinnt 2:0 Lausanne-Schreck Gnonto führt minimalistischen FCZ auf Siegerkurs

  • Der FC Zürich gibt sich in der 25. Runde der Super League keine Blösse und gewinnt bei Lausanne auch dank eines Blitztors 2:0.
  • Der Leader feiert den 12. Sieg aus den letzten 13 Liga-Spielen (1 Unentschieden), während das Schlusslicht die 9. Pleite in Serie kassiert.
  • Weil YB gegen Luzern nur zu einem 2:2 kommt, vergrössert sich der Vorsprung des FCZ auf 15 Punkte.

Kurz vor dem Pausenpfiff kam es im Stade de la Tuilière zu einer Szene, die die aktuelle Situation im Schweizer Fussball schön versinnbildlicht: Nach einem Fehler von FCZ-Goalie Yanick Brecher, dessen Zuspiel direkt in den Füssen von Lausannes Toichi Suzuki landete, hämmerte der Japaner den Ball an den Pfosten des verwaisten Tors und verpasste den sicheren Ausgleich zum 1:1. Wieder einmal wurde dem Beobachter klar, dass den Zürchern momentan neben einer ungeheuren Stabilität auch der Segen der Fussballgötter gewiss ist. Und dass sich Lausanne, das in der Rückrunde erst 2 Tore erzielt hat, am anderen Ende dieser Skala befindet.

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Suzuki trifft nur den Pfosten
Aus Sport-Clip vom 05.03.2022.
abspielen. Laufzeit 46 Sekunden.

Der Wille der Fussballgötter erfuhr in der Folge auch keine Wende mehr. Für Lausanne war nach zuvor 8 Pleiten ein Punkt im Heimspiel nie wirklich realistisch. Wobei sich der Begriff «Heimspiel» hier auch rein auf den Austragungsort bezieht: Vor bescheidenen 2700 Fans waren die Zürcher quantitativ wohl fast ebenbürtig und lautstärkemässig deutlich überlegen. Die Anhänger von Lausanne-Sport forderten mit Plakaten abermals die Demission von Sportchef Souleymane Cissé.

Lausanne-Schreck Gnonto

Wilfried Gnonto hatte die Gäste schon nach 136 Sekunden in Führung gebracht. Der 18-jährige Italiener erzielte nach einem schnellen Gegenstoss per Kopf seinen 9. Saisontreffer. Davon gelangen dem Edeljoker deren 6 als Einwechselspieler, die ersten beiden Tore in der Startaufstellung waren Gnonto ebenfalls in Lausanne geglückt. Das 2:0 verhinderte der Waadtländer Keeper Mory Diaw, der nach einem weiteren blitzschnellen FCZ-Konter gegen Assan Ceesay parierte. Die Lausanner kamen nebst Suzukis Aluminium-Treffer einzig durch einen Weitschuss von Zeki Amdouni (28.) einem Tor nahe.

Es gibt ja diese Tore, die einem Spiel guttun. Gnontos Treffer gehört definitiv nicht in diese Kategorie. Die Gäste aus Zürich nahmen das weitere Geschehen eher leger in Angriff. Lausanne kämpfte zwar tapfer, musste sich aber einmal mehr die Grenzen seiner Möglichkeiten aufzeigen lassen. So dauerte es bis zur 69. Minute, ehe Adrian Guerrero, der an der Strafraumgrenze viele Freiheiten genoss, nahezu aus dem Nichts zum 2:0 traf.

Wann wird der Helvetiaplatz reserviert?

Weil YB sich am früheren Samstagabend mit einem 2:2 gegen Luzern begnügen musste, baut der FCZ den Vorsprung in der Tabelle auf satte 15 Punkte aus. Nach dem 12. Sieg in den letzten 13 Liga-Partien scheint der Meistertitel nur noch eine Frage der Zeit. Nicht auszuschliessen, dass sich die Organisation des FC Zürich schon einmal zwecks Meisterfeier über eine Reservierung des Helvetiaplatzes erkundigt hat ...

Die Lausanner hingegen müssen sich trotz neuem Stadion und potenten Geldgebern bald mit einer Zukunft in der Challenge League befassen. Der Rückstand auf den Barrageplatz beträgt nun 7, aufs rettende Ufer gar schon 15 Zähler.

So geht's weiter

Der FC Zürich empfängt am Samstag um 18 Uhr den FC St. Gallen. Lausanne kommt ebenfalls zu einem Heimspiel. Zu Gast sind am Sonntag um 14:15 Uhr die Young Boys.

SRF zwei, sportlive, 5.3.22, 20:30 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von jenna jameson  (JennaJameson)
    so ein grottenkick.. und trotzdem gewonnen.. aber dieses kunstrasengerutsche und vertrample, scheint mir durchaus gesundheitsgefährdend!
    ich verstehe nicht, wie es zürich schafft, trotz doppelter rasenbelastung, im Letzi stets den Wembley-igsten rasen der schweiz zu haben.. ich weiss nur, dass sie ein mix verschiedener rasenarten haben.
    kann mich jemand erhellen?
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Frau Jameson, leider kann ich Sie nicht erhellen, aber dank Ihres "angenommenen" Namens bekommen Sie vielleicht auf einer Erotikseite Auskunft. Oder Sie wenden sich an die zuständige Behörde in der Stadt Zürich.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Eigentlich sollten alle froh und glücklich sein für den Schweizer Fussball, dass der FCB und YB "Monolog" Geschichte ist und der FCZ und auch Lugano erstarkt sind und die Meisterschaft aufmischen?
    Die BL mit dem Jährlichen Bayern Monolog oder die Össi Liga mit Red Bull Salzburg als "Alleinunterhalter" ist schon langweilig genug!
    1. Antwort von jenna jameson  (JennaJameson)
      absolut! oder auch KatarSaint-Germain in frankreich..
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Heusser, das Aufmischen der Meisterschaft, wie Sie es nennen, wäre für den Schweizer Clubfussball nur dann von Vorteil, wenn dadurch die internationale Situation (also der UEFA-Länder-Quotient) verbessert werden könnte. In den letzten Jahren ist aber das Gegenteil der Fall. In Deutschland ist die Bundesliga trotz der Überlegenheit von Bayern München ein absoluter Publikumsmagnet, und in Österreich ist der ganze Clubfussball im Sog von Salzburg erstarkt.
    3. Antwort von jenna jameson  (JennaJameson)
      J.Graf
      nein.. einfach nein..
      zu all deinen aussagen..
      enerviertes kopfschütteln..
  • Kommentar von Rolf Epprecht  (Rolf Epprecht)
    @Rothensteiner
    Zürcher DNA? Was für eine unhöfliche Zitierung! Der Frust muss gross sein bei Ihnen, wenn mehrere Kommentare die „FCZ-Südkurve“ lobt. Was ist wohl Ihr nächster Affront gegen den Stadtclub? Bin gespannt was Sie schreiben, wenn der FCZ tatsächlich den „Kübel“ nach Zürich holt! Aber eben, Sie finden immer einen Grund erfolgreichere Clubs als Ihr Lieblingsteam, jederzeit unsachlich und auch unfair zu kritisieren! Diese Saison ist das Jahr von Blau/Weiss! Akzeptieren Sie es einfach!
    1. Antwort von Samuel Schmid  (d-o)
      Wenn sie Bezug auf einen Kommentar nehmen, dann antworten sie bitte auf diesen. Ist so für alle einfacher.