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Als GC mit 4000 Fans den 27. Meistertitel feierte
Aus Sport-Clip vom 01.06.2020.
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Letzter GC-Meistertitel 2003 Ein brennender FCB-Schal am Beginn einer langen Durststrecke

Vor 17 Jahren bejubelten die Grasshoppers ihren bisher letzten Meistertitel. Einer übertrieb es dabei mit dem Feiern etwas.

An der Anzahl Meistertitel gemessen sind die Grasshoppers im Schweizer Fussball das Mass aller Dinge. 27 Mal konnte GC den Pokal bereits in die Höhe stemmen und darf sich damit Rekordsieger nennen.

Die letzte Meisterfeier der inzwischen in die Challenge League abgestiegenen «Hoppers» liegt bereits 17 Jahre zurück. Am Wochenende vom 31. Mai respektive 1. Juni 2003 kamen die Zürcher gar nicht mehr aus dem Feiern heraus. Inklusive dem offiziellen Empfang im Stadthaus am Sonntagnachmittag stieg eine über 30-stündige Party.

Petrics unüberlegte Aktion

Die Entscheidung um die Meisterschaft war am Samstagabend gefallen. GC trat auswärts bei YB an, Basel empfing zuhause Xamax und musste auf einen Ausrutscher der Zürcher hoffen. Dieser blieb jedoch aus. Nach dem 4:2-Sieg der «Hoppers» brachen im Berner Neufeld-Stadion alle Dämme.

Noch am Samstagabend liessen sich die GC-Spieler in Zürich feiern. Hunderte von Fans harrten geduldig vor dem Hardturm aus, bis der Mannschaftsbus weit nach Mitternacht endlich eintraf.

Nach der Meisterentscheidung lassen sich die Spieler feiern. Der offizielle Empfang im Stadthaus folgte erst am Tag danach.
Legende: Inoffizielle Meisterfeier Nach der Meisterentscheidung lassen sich die Spieler feiern. Der offizielle Empfang im Stadthaus folgte erst am Tag danach. Keystone

Die offizielle Meisterfeier mit einem Empfang im Zürcher Stadthaus folgte am Sonntag. Weil dieses über keinen Balkon verfügt, liess die Stadt eine kleine Bühne aufbauen – und der damalige Captain Fabrice Borer, Ricardo Cabanas, Reto Ziegler und Co. stellten ihre Feierqualitäten erneut unter Beweis.

Einer übertrieb es vor lauter Euphorie mit dem Feiern etwas. Mladen Petric liess sich dazu hinreissen, einen FCB-Schal zu verbrennen und sorgte damit für negative Schlagzeilen. Als der schweizerisch-kroatische Doppelbürger ein Jahr später nach Basel wechselte, schlug ihm von vielen Fans zuerst blanker Hass entgegen. Erst viele Tore später verzieh man Petric am Rheinknie seine Aktion an der GC-Meisterfeier.

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