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FCB schreibt im Jahr 2021 Verlust
Aus Sport-Clip vom 20.04.2022.
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Loch von 14 Millionen Wie angekündigt: Verlust beim FC Basel

Das Eigenkapital des einstigen Ligakrösus ist fast aufgebraucht. Im Jahr 2021 schrieb er ein Minus von 14 Millionen.

Der FC Basel verzeichnete im letzten Jahr einen hohen Verlust. Die Rechnung der massgeblichen AG weist für 2021 ein Minus von 14,37 Millionen Franken auf. Dies gab der Klub an einer Medienkonferenz am Mittwoch offiziell bekannt. Dass es einen Verlust geben würde, war bereits zuvor klar.

Damit ist das Eigenkapital des Super-League-Klubs nahezu aufgebraucht. Im Vergleich zum Vorjahr, als eine Schwarze Null erreicht wurde, sanken die Einnahmen in erster Linie wegen weniger hohen Transfererlösen.

Degen will Gürtel enger schnallen

Der FC Basel, der vor einigen Jahren noch ein Eigenkapital von fast 100 Millionen Franken aufwies, besitzt mittlerweile nur noch einen sehr reduzierten finanziellen Spielraum. «Wir dürfen nicht mehr ausgeben als wir haben», sagte David Degen, der im letzten Mai Bernhard Burgener als FCB-Chef abgelöst hatte.

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Degen: «Wir geben nur so viel aus, wie wir einnehmen»
Aus Sport-Clip vom 20.04.2022.
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Der Blick in die Jahresrechnung offenbart, wie schwierig das Unterfangen wird. Einem Aufwand von rund 74 Millionen Franken standen Einnahmen in Höhe von knapp 60 Millionen Franken gegenüber, obwohl der FCB in der Conference League 9 Millionen Franken an Prämien einspielte. Negativ auf das Ergebnis wirkte sich die Corona-Pandemie aus mit dadurch reduzierten Einnahmen im Ticketverkauf und Rückzahlungen an Sponsoren.

Im laufenden Jahr soll wie 2020 eine Schwarze Null resultieren. Dafür will die Geschäftsleitung die Personalkosten weiter senken. Die ersten getroffenen Massnahmen werden sich erst nach dem Sommer auswirken. Zudem sollen die Einnahmen steigen. Mit den Verkäufen von Arthur Cabral (für 16,5 Mio. zur Fiorentina) und Edon Zhegrova (für 7,5 Mio. zu Lille) im Januar hat der FCB einen finanziell guten Einstieg ins neue Jahr geschafft. Zudem plant man in Basel erneut mit der Gruppenphase der Conference League und hofft auf 20'000 verkaufte Saisonkarten auf die nächste Spielzeit hin.

Radio SRF 1, Abendbulletin, 20.04.2022, 17:10 Uhr;

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Bin jetzt schon neugierig, in welcher Währung die nächsten FCB-Investoren "einschiessen". Drachmen, Renminbi..... Rubel???....;-))
    1. Antwort von Samuel Schmid  (d-o)
      Das sind nur Spekulationen und hat auf diesem Forum nichts zu suchen¨
  • Kommentar von Dorian Grey  (Dorian Grey)
    Mit Fussball Geld verdienen ist wohl einfacher gesagt als getan. Die Ära Heusler war schlicht unglaublich. Mal schauen, ob in Zukunft der Titel für Basel eine Selbstverständlichkeit bleiben wird. Die Qualifikation für eine UEFA Gruppenphase wird auch nicht einfacher werden. Viele nennen das Absturz, wobei Realität der passendere Ausdruck für diese Entwicklung ist. Den Cabral hätte man aber vergolden müssen. Hier ging etwas daneben.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    „ Die Rechnung der massgeblichen AG weist für 2021 ein Minus von 14,37 Millionen Franken auf. “

    Merkwürdig. Darf diese „massgebliche AG“ nicht mit Namen genannt werden?
    Weist eine Rechnung etwas auf oder aus? Oder beides?

    Wie auch immer, der FCB sollte wieder darauf vertrauen, Talente zu schmieden. Allen voran Rakitic ist das beste Beispiel dafür, wie weit es ein eigener Junior schaffen kann, wenn vieles oder gar alles passt. Die SARS-Cov-Situation dürfte alle Clubs betreffen. DD bleibt?