Luzerns zweite Gelegenheit zum Turnaround

Nach dem Out im Cup-Halbfinal in Basel bietet sich Luzern in der Meisterschaft zuhause die Gelegenheit zur schnellen Revanche. Mit einem Sieg gegen den Leader soll zudem der Abwärtstrend in der Rückrunde gestoppt werden.

Mit nur 7 Punkten in 8 Spielen belegt Luzern in der Rückrunden-Tabelle zusammen mit St. Gallen den zweitletzten Platz. Einzig Sion sammelte noch weniger Punkte nach der Winterpause (6).

Waren die Innerschweizer am Ende der Rückrunde mit nur einem Zähler Rückstand auf Leader Basel noch in Tuchfühlung mit der Spitze, fielen sie nun auf Platz 5 zurück und müssen gar um eine Teilnahme am internationalen Geschäft bangen.

Cup-Niederlage abgehakt

«Wir haben den Anspruch, Position 5 zu bestätigen», sagt Luzerns Trainer Carlos Bernegger. Da Basel und der FC Zürich den Cupfinal bestreiten, dürfte dieser Platz ebenfalls zur Teilnahme am Europacup berechtigen.

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TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die Partie zwischen Luzern und Basel am Sonntag ab 15:45 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream.

Die Niederlage im Cup-Halbfinal am Mittwoch (0:1) habe er abgehakt, meint Bernegger. Er ist überzeugt, dass sein Team am Sonntag mit der richtigen Einstellung antreten wird. «Wir müssen auf Augenhöhe mit Basel spielen, um etwas Zählbares zu holen», fordert der schweizerisch-argentinische Doppelbürger. In den bisherigen beiden Begegnungen konnten die Luzerner dem amtierenden Meister jeweils ein Unentschieden (1:1) abtrotzen.

Für Unruhe sorgte bei den Leuchtenstädtern am Freitag der Rauswurf von Mahmoud Kahraba. Der 19-jährige Ägypter war mehrfach durch Disziplinlosigkeiten aufgefallen. Nun wurde die Zusammenarbeit per sofort beendet.

Yakin erwartet eine Reaktion von Luzern

Für Basel geht es darum, den ersten Verfolger GC weiter auf Distanz zu halten. Trainer Murat Yakin erwartet einen harten Fight in Luzern: «Ich gehe davon aus, dass sie eine Reaktion zeigen wollen. Schon am vergangenen Mittwoch haben sie uns das Leben zu Beginn mit ihrem aggressiven Spiel sehr schwer gemacht.»

Basel muss in Luzern auf seinen Captain und besten Torschützen Marco Streller verzichten. Der 32-Jährige zog sich im Cup-Halbfinal einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zu und fällt mehrere Wochen aus.

Video «Fussball: Der FC Luzern im Umbau» abspielen

FC Luzern wirft Kahraba raus

3:36 min, aus sportaktuell vom 28.3.2014