Zum Inhalt springen

Header

Video
Studhalter zum Nachfolger von Schifferle gewählt
Aus Sportflash vom 19.11.2021.
abspielen. Laufzeit 30 Sekunden.
Inhalt

Nachfolger von Schifferle Studhalter neuer SFL-Präsident – Degen neu im Komitee

  • Der neue Präsident der Swiss Football League und Nachfolger von Heinrich Schifferle heisst Philipp Studhalter.
  • Der ehemalige Präsident des FC Luzern erhielt am Freitag 15 von 20 möglichen Stimmen.
  • Im 8-köpfigen Komitee der SFL nimmt unter anderem neu auch FCB-Mehrheitsaktionär David Degen Platz. Nicht mehr dabei ist FCZ-Präsident Ancillo Canepa.

Die Nachfolge des zurückgetretenen Heinrich Schifferle an der Spitze der Swiss Football League ist geregelt. Philipp Studhalter übernimmt ab 2022 das SFL-Präsidium. Das haben die 20 Klubs anlässlich der ordentlichen Generalversammlung im Haus des Sports in Ittigen bei Bern am Freitagmittag entschieden.

Studhalter, der bereits seit 2017 dem Komitee der SFL angehört, setzte sich im 1. Wahlgang mit 15 Stimmen gegen Werner Baumgartner (Präsident SC Kriens) und Thomas Grimm (vorgeschlagen vom FC Schaffhausen) durch. Der 45-jährige Rechtsanwalt und frühere Präsident sowie CEO des FC Luzern werde in der neuen Organisationsstruktur in Zukunft eine Aufsichts- und Kontrollfunktion im Sinne eines Verwaltungsratspräsidenten wahrnehmen, wie die Liga in einer Mitteilung schreibt.

Anstehender Strukturwandel

Zu den ersten Aufgaben des neu gewählten Präsidenten gehört es, den beschlossenen Strukturwandel umzusetzen. Studhalter betont, dass die Zusammenarbeit mit den Klubs an erster Stelle steht: «Sie können einen Präsidenten erwarten, der versucht mit allen Klubs zusammen unseren Weg für die Zukunft festzusetzen.»

Zu möglichen Reformen, wie etwa der Aufstockung der Super League wollte Studhalter noch nicht konkret Stellung nehmen. «Das Potenzial ist nachweislich vorhanden und die Klubs haben ein grosses Interesse daran.» Es gelte aber zuerst alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Auf eine konkrete Zahl könne und wolle er sich noch nicht festlegen.

Video
Studhalter: «Ich bin vom Potenzial einer Aufstockung überzeugt»
Aus Sport-Clip vom 19.11.2021.
abspielen. Laufzeit 49 Sekunden.

5 Neue im SFL-Komitee

Im Anschluss der Präsidentenwahl wurde auch das 8-köpfige SFL-Komitee neu bestellt. Neben den bisherigen Werner Baumgartner (SC Kriens), Wanja Greuel (YB) und Matthias Hüppi (St. Gallen) wurden neu David Degen (FCB), Michele Campana (Lugano), Marco Degennaro (Yverdon), Urs Egger (unabhängig) und Richard Feuz (Servette) gewählt. FCZ-Präsident Ancillo Canepa ist nicht mehr Teil des Komitees.

Radio SRF 3. Abendbulletin, 19.11.2021, 16:30 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Cillo hat auf der FCZ Homepage einen fairen und sportlichen Kommentar geschrieben und wieder mal gezeigt, dass er einer der letzten Gentlemans des Schweizer Fussballs ist. Hätten wir bei allen Vereinen Typen wie Canepa an der Spitze, ginge es der Liga noch besser. Von den Komitee Mitgliedern halte ich Greuel für den Fähigsten. Der macht bei YB nämlich einen Superjob!
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Hmm, Degen... hoffe er hat die Integrität für dieses Amt und stellt nicht Basler-Interessen in den Vordergrund. Die Bemerkung möge verziehen werden, aber so wie einige "FCB-Fans" Erfolge der Nati in den letzten Tagen an Ihr FCB-Revert geheftet haben, sei dies wohl gestattet. Dass der FCB seit geraumer Zeit unglaubliches für den Schweizer-Nachwuchs-Fussball leistet, bestreitet schon seit geraumer Zeit Keine/r. Aber da sind sie längstens nicht die einzigen....;-))
  • Kommentar von Raphael Wolf  (Schnabeltier)
    Schon verrückt, dass alle bestraft werden (personalisierte Tickets) weil sich die FCZ Fans nicht an die Regeln halten können.
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Kirche im Dorf lassen - die paar sog. "FCZ-Fans" (würg) waren in den letzten Jahrzehnten nicht mal Ansatzweise die einzigen, welche sich "nicht an die Regeln gehalten" haben. Personalisierte Tickets sind ein Armutszeugnis, aber in erster Linie für Verband, Clubs, sog. "Fanszenen" und den Fussballsport insgesamt....;-))
    2. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      @Schnabeltier. Mit Ihrem Kommentar bestätigen Sie einmal mehr, mit dem Fussballbusiness nichts am Hut zu haben
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Egli - "Schnabeltier" hat über "Fanszene" im Zusammenhang mit "Politik" geschrieben. Wie in finde zwar unqualifiziert, hat aber dennoch relativ wenig mit "Fussballbusiness"; und rein gar nichts mit "Fussballsport" zu tun....;-))
    4. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Na ja, Herr Wolf es, sind nicht nur Zürcher Chaoten (wahre Fans sind das ja nicht) welche regelmässig durchdrehen und randalieren!
    5. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      @Wolf: ich kann ihnen versichern, dass die Südkurve keine solche Ereignisse mehr will. Und ich weiss auch, dass alle Kurven Idioten in ihren Reihen haben. Genau so, wie ein Teil der Verkehrsteilnehmer zu Tempoexzessen und anderem Scheissdre.. neigt. Die Ereignisse im Letzigrund haben das Fass zum überlaufen gebracht. Nun ist das personalisierte Ticket Tatsache und wir müssen damit leben. Anständige Fans haben aber sicher nichts zu befürchten.