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«Will dem Klub mit meinem Know-How helfen»
Aus Sport-Clip vom 24.09.2019.
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Neuer FCB-Verwaltungsrat David Degen schlägt forsche Töne an

David Degen spricht über seine Rolle als Verwaltungsrat des FC Basel. Der 36-Jährige gibt sich selbstbewusst, will aber im Hintergrund bleiben.

Im Mai hat David Degen FCB-Präsident Bernhard Burgener kontaktiert und ihm seine Überlegungen mitgeteilt. 4 Monate später nimmt der 17-fache Nationalspieler Einsitz im Verwaltungsrat des Klubs. 2 Gründe nennt Degen für sein Engagement beim FCB:

  • Die emotionale Seite: «Ich habe die meiste Zeit meiner Karriere in diesem Klub verbracht.»
  • Die rationale Seite: «Ich bin seit einigen Jahren im Fussball-Business tätig und kenne dieses in- und auswendig. Für mich war immer klar, dass ich mein Wissen früher oder später strategisch in einem Klub einbringen möchte.»

Degen will nicht im Fokus stehen

Degen stellt klar, dass er «auf Holding-Ebene» agieren werde. Dort wolle er seine Fachkompetenz und sein weltweites Netzwerk einbringen. Seine Rolle sieht Degen im Hintergrund.

Dann trete ich in den Ausstand.
Autor: David Degenzu einem möglichen Interessenskonflikt

Ob die 10 Prozent der FCB-Aktien ihn 2 Millionen gekostet hätten, will Degen nicht kommentieren. «Es ist ein strategisches Investment. Ich habe Geld gegeben, verdiene aber keines dabei.» Fussball kenne man in der Schweiz vor allem als Verlustgeschäft. Durch sein Know-How wisse er jedoch, dass es auch anders gehe. Rendite sei Stand jetzt aber noch kein Thema. Im Zentrum stehe die Weiterentwicklung des Klubs.

Degen und der Interessenskonflikt

Nach Bekanntgabe von Degens Engagement wurden schnell kritische Stimmen laut. Die Nähe zu seinem Zwillingsbruder Philipp sei gefährlich. Zusammen arbeiteten die beiden als Spielervermittler. Er habe sich aus diesem Geschäft komplett zurückgezogen, so David Degen. Was, wenn es doch einmal einen Interessenskonflikt gibt? «Dann trete ich in den Ausstand», verspricht der 36-Jährige.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 23.09.2019, 20:00 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
    Also vom Fussballbusiness kann der Junge ja von mir aus soviel Ahnung haben wie er will, aber in die Öffentlichkeit treten, und in einem Interview die Fragen beantworten sollte definitiv ein anderer. Der ist ja mal absolut Medieninkompetent und kann mit solchen Situationen nicht umgehen.
    Ich sage nichts dazu ob das mit Degen und dem FCB jetzt funktionieren wird oder nicht, aber öffentlich reden sollte der Junge definitiv nicht.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Es ist schon bedenklich dieser entscheid. Denn das nur der hauch von Gewissenskonflikt aufkommt ist schädlich für den Verein und wenn man sieht welch schlechten Ruf diese Spielvermittler genießen, ist hie Vorsicht angebracht. der Schweizer Fußball hat es sonst schon schwer,da fragt man sich braucht es da noch einen Degen? Ich Glaube Nein!
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  • Kommentar von Jean-Denis Lutz  (Answerthink)
    Der letzte, der was wirklich konnte, war Heusler & Heitz. Alles danach ist schlicht ein Witz. In Bälde zieht auch der Degen sein "Möchtegern-Investment" wieder ab...
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