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News aus der Super League Verfahren und happige Vorwürfe gegen Daprelà

Die Liga eröffnet ein Verfahren gegen Lugano-Verteidiger Fabio Daprelà. Und: Basels Verteidiger Eder Balanta wird für 2 Spiele gesperrt.

Legende: Video Daprelà foult Itten brutal abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.09.2018.

Der Disziplinarrichter der Swiss Football League hat ein Verfahren gegen Fabio Daprelà eröffnet. Der Lugano-Verteidiger verletzte den St. Galler Stürmer Cedric Itten mit einem Tritt schwer. Das Foul wurde in der Partie am Sonntag (2:2) nicht geahndet. Itten erlitt einen Kreuzbandriss, wie die Ostschweizer mitteilten. Er fällt 6 Monate aus. Der FCSG kündigte via Twitter an, rechtliche Schritte zu prüfen. Präsident Matthias Hüppi erhob im St. Galler Tagblatt schwere Vorwürfe gegen Daprelà. Dieser habe die Verletzung in Kauf genommen. Er habe Itten schon bei einer früheren Partie permanent verbal bearbeitet und gesagt, er mache ihn fertig. Daprelà entschuldigte sich am Montag mittels einer Video-Botschaft, in welcher er sein Foul als «rotwürdig» taxiert. Eine Absicht, Itten zu verletzen, habe nicht bestanden.

Eder Balanta wurde von der SFL für 2 Spiele gesperrt. Der Kolumbianer hatte am Sonntag nach einem groben Foul von hinten an YB-Angreifer Nicolas Moumi Ngamaleu die direkte Rote Karte gesehen. Die Lage in der Innenverteidigung der Basler verschärft sich damit. Da Marek Suchy und Carlos Zambrano verletzt fehlen, stehen dem FC Basel mit Eray Cömert, Konstantinos Dimitriou und Yves Kaiser nur noch drei U21-Innenverteidiger zur Verfügung.

Legende: Video Nach diesem Foul sieht FCB-Verteidiger Balanta rot abspielen. Laufzeit 00:40 Minuten.
Aus sportlive vom 23.09.2018.

Nationalspieler Kevin Mbabu zog sich im Spiel gegen Basel eine Verstauchung des Sprunggelenks zu. Der 23-Jährige fehlt YB im Heimspiel am Mittwoch gegen St. Gallen.

Sendebezug: SRF zwei, Super League Goool, 23.09.2018, 18:00 Uhr

25 Kommentare

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  • Kommentar von Hansruedi Hasler (hansruedel)
    Daprelà ist ein Wiederholungstäter! Siehe Einsteigen gegen Marchesano vom FCZ Anfang Monat. Lieber SFV, diese vorsätzlichen Kung-Fu Attacken müssen hart bestraft werden. Spielerisch konnten die Luganesi 60min gegen St. Gallen nicht mithaltten. Das einzige Mittel war dreckig eins auf die Knochen zu putzen. Einfach nur jämmerlich von Lugano. Herr Tschudi hat es verpasst als Schiedsrichter die Spieler zu schützen.
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Solange es Fussball gibt, wird es Disskussionen um gelbe / rote Karten wie auch Spielsperren geben. Die unterschiedlichen Meinungen zu diesen zwei konkreten Fällen zeigt dies schön auf. Und so wie Zuschauer im Stadion, Kommentatoren hier u Kommentatoren u Zuschauer am Fernsehen etc. die gleiche Szene anders beurteilen, werten diese auch Schiedsrichter unterschiedlich. Wobei: Refs haben nur einen einzigen Blick u Blickwinkel u wenige Sekunden Zeit, um eine Szene zu beurteilen u zu entscheiden.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Die Schiri's haben sicher keinen einfachen Job, und können sich die Szenen auch nur einmal aus einem Blickwinkel anschauen. In diesem Fall steht der Schiri aber Ideal und hat auch den Blickwinkel wo man genau sieht wie Daprela mit gestrecktem Bein reingeht. Ich denke nicht das Daprela Itten verletzen wollte, und es scheint ihm auch wirklich Leid zu tun. Aber das war schon ein Brutalo Foul, und wäre natürlich eine glasklare rote Karte gewesen. Plus hoffentlich noch einige Spielsperren zusätzlich.
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  • Kommentar von Simon Burkhalter (Cerates)
    Der gehört vor Gericht.
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